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THE LEGACY WORLD TOUR 2005 ...macht Station in Nürnberg
Mittwoch, 18.01.2006
Bands: Helloween & Primal Fear
Ein Punkt vorab: Das Geld, die 36.- EUR waren gut angelegt!
Ich war schon im Vorfeld ziemlich gespannt wie das Wiedersehen an diesem Abend mit alten (Helloween) und neuen (Primal Fear) Freunden verlaufen würde.
Trotz eines Mittwoch-Abends und spiegelglatter Fahrbahnen in Mittelfranken haben die Metal-Maniacs den Weg in den Löwensaal in Nürnberg gefunden. Um 20:00 Uhr sollte das Konzert beginnen und die zahlreich versammelten Zuschauer waren ein Indiz für das große Interesse an diesen beiden Bands.
Zur Not hätte man schon noch ein paar Leutchen rein quetschen können, muss aber nicht sein.
Und was soll ich sagen, anstatt einem Konzert mit kleiner Vorgruppen-Einlage durfte ich an diesem Abend fast zwei Konzerte erleben.
Primal Fear
Mit fast einer Stunde Spielzeit und einem Bogen durch alle CDs der Band, setzen die Jungs eine gehörige Duftmarke, die erstmal überboten werden musste.
Beeindruckend: Ralf Scheepers Stimme, vielleicht mit einem Tick zu viel Hall aber ansonsten brutal mächtig wie auch sein Erscheinungsbild. Er kann von Anfang an voll überzeugen.
Die Band präsentiert sich technisch perfekt - wirklich ohne Makel - und dies über die gesamte Länge des Gigs.
Titel wie "Metal is Forever" und das neue "Seven Seals" dürfen natürlich nicht fehlen und sorgen für Hochstimmung. Auch Live erzeugt übrigens "Seven Seals", das schon vom Album bekannte Gänsehaut-Feeling.
Fazit: Volle Punktzahl für die Opener Primal Fear, die ich sicherlich nicht zum letzten Mal live gesehen habe.
Helloween
Nun sind die Headliner, meine alten Freunde mit partiell neuer Besetzung gefordert. Sie versuchen es mit der Brechstange präsentieren gleich drei ultralange Nummern, die - nach meinem Geschmack - für Live zu lange sind. Bei der Fülle des vorhandenen Materials wird man es eh nie jedem recht machen können, aber sonst eine gute Mischung aus alten und neuen Nummern.
Insbesondere einige der aktuelle Nummern können mit ganz passabler Gitarren- und Gesangs-Leistung punkten.
Bei den alten Nummern wird dann das Defizit des neuen Sängers Andi Deris gerade beim Erklimmen der höheren Oktaven deutlich. Da wo Vorgänger Michael Kiske gerade richtig warm wurde muss Andi eben schon abregeln.
Die, sicherlich als Gag angedachten Gitarren- und Schlagzeug-Soli waren jedoch (für mich) hart an der Grenze des Erträglichen. Hier hätte man mit ein bis zwei alten Hits mehr Punkte sammeln können.
Ein kleiner Auszug aus der Setlist: "King for a 1000 Years", "Keeper of the seven Keys", "Occasion Avenue" und (natürlich) "Future World" heizten die Stimmung im Saal gehörig an.
Erfreulich ist, dass der neue Titel "Mrs. God" live richtig gut metallisch herüber kommt und nicht so verspielt klingt, wie auf der EP/LP.
Fazit: Sicherlich gaben auch Helloween ihr Bestes, aber an manchen Stellen haperte es doch deutlich (Gesangs-Parts) und an anderen Stellen hat man es zu gut gemeint (ultralange Songs).
Alles im allem eine durchaus überzeugende Leistung beider Bands, die auch LIVE zu begeistern wissen.
J.R. / J.G., 20.01.2006 |
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Bandinfos |
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Hetfield, James |
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Liimatainen, J.A. |
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284 |
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Danzig, Glenn |
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Rudd, Phil |
265 |
Pesch, Doro |
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DeMaio, Joey |
240 |
Idol, Billy |
237 |
21 Tage-Hits bis 19.12.2011 |
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