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Konzertbericht
 

Halle Münsterland, Münster
Samstag, 22.09.2007

Bands: Sportfreunde Stiller, Johnossi

Anlässlich der Veröffentlichung von LA BUM gehen die Sportfreunde Stiller einmal mehr auf ausgedehnte Hallentournee. Auf dem Spielplan stand auch das westfälische Münster. Am 22.09.2007 war es soweit, das symphatische Bayern-Trio füllte die Halle Münsterland gut aus.

Johnossi

Johnossi
Um 20 Uhr, anderthalb Stunden nach Einlass stand das schwedische Indie-Rock-Duo Johnossi auf der Bühne. Gitarrist und Sänger John Engelbert sowie Drummer Oskar Bonde legten einen guten, knapp vierzig Minuten andauernden Auftritt hin. Beide spielten am Bühnenrand, Bonde hatte sein Drumset seitlich zum Publikum stehen und war dementsprechend seinem Bandkumpanen zugewandt.
Von Beginn an war das Pubilkum dabei und empfang die Band mit lautem Jubel. Auch mitgeklatscht wurde bei fast jedem Song. Anfangs hatte John viel Echo auf seinem Mikrofon, dieses Manko wurde jedoch kurz darauf behoben. Der Sound war weitestgehend gut, wenn auch teilweise zu laut. Die Lightshow war recht sparsam und dunkel, passte aber zur Instrumentalisierung und Musik des Duos.
Johnossi
John und Oskar spielten voller Elan, Bewegungsmangel konnte man den zwei Skandinaviern nicht vorwerfen. Die positiven Reaktion des Publikums erfreuten die Band sichtlich. Auch die Fans auf den Tribünen (der Platz in der Halle war überall frei wählbar - zwar ging es unten mehr ab, oben hatte man jedoch den perfekten (Über-)blick) hatten ihren Spaß am Auftritt des Duos. Die Band schaffte es, das eh schon gut gelaunte Publikum weiter anzuheizen und wurde nach den angesprochenen vierzig Minuten gebührend verabschiedet.

Sportfreunde Stiller

Sportfreunde Stiller
Die Umbaupause dauerte nun nur ca. zwanzig Minuten. Zeit genug, um die überteuerten Getränkepreise zu bestaunen. 3,50 für einen Becher Bier oder Cola etc. muss nun wirklich nicht sein. Die Fans in der Halle erzeugten lieber mit Schlachtrufen und kollektivem Klatschen Stadionstimmung.
Um ca. 21 Uhr gingen dann zum zweiten Mal die Lichter in der vollen Halle aus und das Intro ertönte. Die Band um Sänger und Gitarrist Peter Brugger wurde begeistert empfangen, die Fans waren beim eröffnenden "Der Titel vom nächsten Kapitel" sofort dabei. Beim nachfolgenden "Alles Roger!", der ersten Single von LA BUM, waren die ersten dreißig Reihen mit dem Hüpfen beschäftigt. Von oben sah das Ganze richtig gut aus.
Der Sound war druckvoll und trotzdem klar, die Lightshow passte sich den farblichen Podesten von Peter, Flo und Rüde an. Hinter einem Leinenvorhang wurde eine Leinwand aufgebaut, auf der entweder Animationen, Videos oder Livebilder von Band und Publikum gezeigt wurden. Nach einigen Songs fiel der Vorhang und eine Menge Glühbirnen an Stoffbahnen erzeugten verschiedene Muster. Die Sportfreunde boten also einiges fürs Geld.
Neben einigen Songs vom neuen Album durften auch die Lieder der alten Werke der Truppe nicht fehlen: "Willkommen" oder "7 Tage, 7 Nächte" durften in der Anfangsphase nicht fehlen und wurden von den Fans lautstark mitgesungen. Zwischen den Songs feuerten die drei Sportfreunde immer wieder lustige Ansagen in die Menge. Außerdem wurde das Publikum darüber aufgeklärt, dass Ex-Fußballprofi und Roadie-Praktikant in Münster nicht dabei ist, da er die Wiesen in München besuchte. Dieser Umstand schwächte die Stimmung jedoch nicht ab.
Sportfreunde Stiller
Beim neuen Song "Sodom" wurde der Moshpit vor der Bühne eröffnet, an dem sich einige Fans beteiligten. Dies wurde auch von der Band entsprechend honoriert. Generell war die Stimmung in der Halle durchgehend gut, alle hatten Spaß am Konzert, eine gute Atmosphäre entwickelte sich.
Auch die Band hatte sichtlich ihre Freude am spielen. Bassist Rüde bestieg bei "995er tief über Island" sein Topteil, um beim Refrain von diesem herunterzuspringen. Auch Drummer Florian Weber zeigte eine engangierte Performance, während Peter nur beim singen einigermaßen still stand, sonst auch durchgehend in Bewegung war. So sehr, dass er beim ersten Refrain von "Mo(nu)ment" anfangs vergaß, die Effekte seiner Gitarre hinzu zu schalten.
Am lautesten waren die Fans bei den aufeinanderfolgenden Hits "Ein Kompliment" und "Ich, Roque". Wirklich jeder scheint hier mitgesungen zu haben, vor der Bühne war alles in Bewegung, was sich bewegen konnte. Und wer sich nicht bewegen wollte, der wurde zwangsbewegt. Aber auch auf den Tribünen wurde getanzt, mitgeklatscht und mitgesungen, alle Fans standen, kaum jemand saß auf den Sitzen.
Nach "Ich, Roque" und den bis dato 16 gespielten Songs verließen die Sportis die Bühne, während on stage umgebaut wurde. Vor der Bühne kam einmal mehr Fußballstimmung auf. Stimmung, wie sie der heimische Oberligist Preußen Münster wohl nur selten hat. Nach einige Minuten kamen die drei Bayern dann wieder auf die Bühne, um ein Unplugged-Set bestehend aus vier Songs zu performen. Eingeleitet wurde dies mit dem Bob Marley-Cover "Redemption Song", nach welchem von "Seven Nation Army" von The White Stripes angespielt wurde. Die Reaktionen des Publikums hierauf hielten sich jedoch in Grenzen. Nach "Wellenreiten '54" und "Die gute Seite" (mit Peter an den Drums und Flo an dessen Gitarre) hatte dann das Publikum die Aufgabe, DEN Hit zu singen, während die Band nur spielte: "'54, '74, '90, 2010" stand an und wurde begeistert gesungen. Kurz zuvor legte Flo noch ein minimales Jazz-Solo auf seinem Flippers-Elektro-Schlagzeug hin.
Sportfreunde Stiller
Hiernach war einmal mehr Umbaupause, das komplette Unpluggedgedönse wurde wieder entfernt und einmal mehr entstand Fußballstimmung. Dann folgte der zweite Zugabeblock, welcher mit einem weiteren Hit, dem ruhigen "Siehst du das genauso?" eröffnet wurde. Hierbei verwandelte sich die Halle in ein Meer aus Feuerzeugen und Handydisplays, sah sehr gut aus. Mit "Frühling" und dem neuen Song "Antinazibund", der mit einer recht ernsten Ansage gegen Nazis präsentiert wurde und gut ankam, ging es weiter. Beim nachfolgenden "1. Wahl" kam es zum mittlerweile etabelierten Hinhocken-und-Hochspring-Spielchen, welches gut ankam. Auch hier wurde zum Ende hin "Seven Nation Army" angespielt. Mit "Legenden" beendeten die Sportfreunde dann nach knapp zwei Stunden und 25 Songs ihr sehr gutes und unterhaltsames Konzert.

Eine der, meiner Meinung nach neben den Beatsteaks und Die Ärzte beste deutsche Livebands.
Fans
Sollte sich jeder, der was für die Sportfreunde Stiller übrig hat, mal anschauen. Allerdings könnten den ein oder anderen der Altersdurchschnitt stören, viele der Fans dürften das 16. Lebensjahr noch kaum erreicht haben, geschweige denn vorher einmal ein Rockkonzert besucht haben. Allerdings habe ich selten eine dermaßen gute Stimmung und Atmosphäre erlebt wie am 22.09.2007 in der Halle Münsterland zu Münster.

Setlist Sportfreunde Stiller:
  1. Der Titel vom nächsten Kapitel
  2. Alles Roger!
  3. Willkommen
  4. (Tu nur das) Was dein Herz dir sagt
  5. 7 Tage, 7 Nächte
  6. Komm schon
  7. Sodom
  8. Wie lange sollen wir noch warten?
  9. 995er tief über Island
  10. Ungewöhnlich
  11. Fast wie von selbst
  12. Mo(nu)ment
  13. Wunderbaren Jahren
  14. Anders als auf Ansichtskarten
  15. Ein Kompliment
  16. Ich, Roque
  17. Redemption Song/Seven Nation Army
  18. Wellenreiten '54
  19. Die gute Seite
  20. '54, '74, '90, 2010
  21. Siehst du das genauso?
  22. Frühling
  23. Antinazibund
  24. 1. Wahl/Seven Nation Army
  25. Legenden

    M.K., M.W. 22.09.2007
    Fotos: Melanie Wiechers

Band-Infos:
 
  • Johnossi: www.johnossi.com 

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