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Ausgrabung der Woche - Teil 6
 

Ausgrabung der Woche

Unsere Ausgrabung der Woche spiegelt nicht nur ein Stück Zeitgeist der Musikgeschichte wieder, sondern scheut sich nicht, Aktuelle Themen aufzugreifen und mit Vergangenem zu verbinden.

Übersicht Ausgrabung

Weitere Ausgrabungen:
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25.07.2014
Ich habe es gewusst! Gerade eben wurden wir noch abgelenkt von der WM und natürlich allem voran vom Siegestaumel um den Sieg der Deutschen, präsentiert sich die Welt momentan mal wieder in ihrer ganzen Hässlichkeit. Neben den ganzen Kriegen und Kämpfen verabschiedet sich ein musikalisches Schwergewicht nach dem anderen von dieser Welt. Auch diese Woche gibt es einen Nachruf in der...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Johnny Winter: CAPTURED LIVE! (1976)
Eigentlich war der 1944 in Texas geborene Johnny Winter bekannt als begnadeter Blues-Gitarrist und spielte mit Koryphäen wie Muddy Waters zusammen. Er hatte einen Auftritt beim Woodstock-Festival, glänzte mehrmals im Rockpalast und wurde schließlich in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Allerdings hatte er durch die musikalischen Kontakte mit Rick Derringer und seinem jüngeren Bruder Edgar Winter immer den Kontakt zum Rock'n'Roll. Das Ganze gipfelte im Live-Album CAPTURED LIVE aus dem Jahre 1976. Die Sequenzen wurden aufgenommen auf der 1975er Konzerttour in San Bernardino, San Diego und Oakland. Musikalisch unterstützt wurde Johnny Winter durch Randy Jo Hobbs am Bass und Background Vocals, Richard Hughes an den Drums und Floyd Radford an der Gitarre.

Auf dem Album wurden sechs Titel veröffentlicht. Lediglich der letzte Titel "Sweet Papa John" wurde von Johnny Winter selber komponiert. Alle anderen hatten wirklich namhafte Komponisten: u.a. "Rock & Roll People" von John Lennon, "It's All Over Now" von Bobby Womack und "Highway 61 Revisited" von Bob Dylan.

Johnny Winter beweist beeindruckend, dass er neben einem phänomenalen Blueser auch ein echter Rock'n'Roller ist. Ausgezeichneter treibender harter Rock 'n' Roll, gespickt mit einem deftigen Schuss Blues Rock. Dabei folgt ein Kracher auf den anderen.

Im Übrigen: Die damalige Konzerttour wurde begleitet von seinem Bruder Edgar, der als zweiter Act auf die Bühne stieg – mit dabei Johnny Winter! Der zweieiige 'Zwilling' dieses Albums heißt TOGETHER und wurde ebenfalls 1976 veröffentlicht. Davon vielleicht später mehr...
Tja, Johnny Winter verstarb am 16.07.2014 in der Schweiz. R.I.P. Johnny und grüß uns alle anderen!

R.J.

Probehören und Kaufen:
Johnny Winter: CAPTURED LIVE!


18.07.2014
Na, schon wieder nüchtern oder noch immer am Feiern? Deutschland hat es tatsächlich geschafft Weltmeister zu werden allerdings ist der Sommer ab jetzt erst mal fußballfrei. Nun denn, es gibt genügend Anderes, um das sich zu kümmern lohnt. Zum Beispiel unsere...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Ramones: RAMONES (1976)
1974 gründen Joey, Dee Dee, Johnny und Tommy eine Punkband und nennen sich mit Nachnamen kurzerhand wie ihre Band – Ramones! Nicht wirklich glücklich über die Rockmusik der 70er schufen sie kurzerhand ein neues Genre, den Punk. Dabei verzichten sie auf alles, was sich auch nur ansatzweise Richtung Schnörkel neigt, heißt keine Soli oder Intros. Es regiert die Schlichtheit, und zwar nicht nur, was die Arrangements der Songs angeht, sondern auch Texte. Was soll's, machen sie es eben mit Geschwindigkeit und Lautstärke wett.

Seinerzeit wurde das Album mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Für die damalige Zeit war die Musik recht neu, schnell und brutal. Erst recht spät bemerkte die Musikwelt, welchen Einfluss diese Platte z. B. auf des Genre Punk hatte. Solch simple Perlen wie "Blitzkrieg Bop" (ich sag nur "Hey Ho, Let's Go"), "Judy Is A Punk" oder "Beat On The Brat" kennt zwischenzeitlich nun wirklich fast jeder.

Am 11. Juli 2014 verstarb mit Tommy Ramone der letzte der Ramones im Alter von nur 65 Jahren. Viele Bands nennen die Ramones als einen ihrer Einflüsse und coverten fleißig ihre Songs u.a. zu vielen Tribut-Alben. Darunter befinden sich solche Kracher wie Metallica, Motörhead, KISS, Marilyn Manson, Red Hot Chili Peppers oder The Offspring.

R.I.P. Tommy Ramone, R.I.P. RAMONES!

R.J.

Probehören und Kaufen:
Ramones: RAMONES


11.07.2014
Ja was war das denn? 7 : 1 gewinnen die deutschen Fußballer gegen Brasilien bei deren Heim-WM. Unglaublich! Und jetzt gegen Argentinien im Finale.
 
Aber halt, wer jetzt glaubt es geht so weiter... Kommt lasst uns noch etwas das Phrasenschwein füllen, denn
- Nach dem Spiel ist vor dem Spiel - oder
- Auch das Finale beginnt mit einem 0 : 0 - oder
- Auch das Finale dauert mindestens 90 Minuten - oder
- Auch im Finale muss das Runde ins Eckige -

Genug? Okay! Also Daumen drücken am Sonntag!

Keine Phrase ist jede unserer wöchentlichen...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Angel Witch: ANGEL WITCH (1980)
1977 als Lucifer gegründet gehören Angel Witch den populärsten Bands des NWoBHM. Dabei hatte die Band einen echt skurrilen Einstand ins Musikbusiness. Nachdem der Song 'Sweet Danger' Aufmerksamkeit erregte, veröffentlichte EMI diesen Song als Single. Da sich der Song nur eine Woche in den Charts hielt (Platz 25) und als erfolgloseste Single des Jahres gehandelt wurde, überließ die Plattenfirma die Band ihrem Schicksal. Natürlich übernahm die Band in der Öffentlichkeit den 'Titel als erfolgloseste Band' gleich mit.
Aufgeben war aber nicht und Angel Witch spielten weiterhin Konzerte und war auch deshalb bei ihren Anhängern weiterhin sehr beliebt. Das 1980er Album ANGEL WITCH wurde von Teilen der britischen Presse total zerrissen und fand keinen Einzug in die LP-Charts.
Heute gilt ANGEL WITCH als Klassiker des NwoBHM. Kraftvoll und intensiv aber dennoch sehr melodisch, so lautet das kurze und knackige Resümee. Das Album ist ein ganz klassischer Vertreter solcher Kategorien wie unserer AUSGRABUNG DER WOCHE...

R.J.

Probehören und Kaufen:
Angel Witch: ANGEL WITCH (25th An.Exp. Ed.)


03.07.2014
Ihr dürft Euch ruhig die Augen reiben und Eure Kalender und Smartphones überprüfen, ja heute ist erst Donnerstag. Allerdings gibt es einen guten Grund, warum die Ausgrabung der Woche bereits einen Tag früher erscheint: das WITH FULL FORCE. Punkt 9:00 Uhr startet der Konvoi Richtung Roitzschjora. Drei Tage geile Musik, besser geht nicht. Also wir wünschen schon Mal ein schönes Wochenende und präsentieren die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Quiet Riot: METAL HEALTH (1983)
1975 gegründet schaffen die Amerikaner Quiet Riot mit METAL HEALTH etwas Besonderes. Das dritte Album der Band gilt als erste Heavy Metal-Scheibe, die in Amerika die Nummer 1 erreicht. Über sechs Millionen Mal ging das Album über den Ladentisch. Kein Wunder, befinden sich auf ihr echt geile Partykracher, die zum Luftgitarre spielen und Haare schütteln nur so einladen. Kultiges Liedgut, wie der Titel Song, der übrigens durch den Film "Footloose" bekannt wurde, "Slick Black Cadilliac", "Thunderbird" oder das Slade-Cover "Cum on feel the Noize" gehen auch heute noch richtig gut ab. Der letzte Song schaffte es übrigens als Singleauskopplung bis auf Platz fünf der US-Charts und legte den Grundstein für den Erfolg des Albums. So erfolgreich waren Quiet Riot nie wieder.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Quiet Riot: METAL HEALTH


27.06.2014
Na, alle im Fußballfieber? Mal sehen wie weit es Schland schafft. Gegen die U.S.A. hat es erst einmal gereicht. Aber nach Klinsi ist vor Algerien.
Egal, heute gehen wir gaaanz weit zurück in die musikalische Historie, bei der wöchentlichen..

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Iron Butterfly: IN-A-GADDA-DA-VIDA (1968)
Mitten in der Hippie-Zeit entstand ein Meisterwerk des Hard Rock. Das zweite Album der US-Rockband Iron Butterfly wurde vor allem wegen des über siebzehn-minütigen Titelsongs weltberühmt. Wer kennt ihn nicht?
Über den Titel ranken sich viele Mythen. Egal, ob der Song "In the Garden of Eden" heißen sollte und die Jungs so tütendicht waren, dass sie es wegen akuter Zungenlähmung nicht mehr richtig aussprechen konnten, es ist die Rockhymne der 70er.
Das Album verkaufte sich über 4 Mio. mal und stand in den US-Charts über sage und schreibe 140 Wochen! Kein Mythos ist übrigens, dass es für den riesigen Musikklumpen nur einer Sitzung im Tonstudio brauchte. Ingle, Brann, Dorman und Bushy ließen dabei ihrer Spielwut freien Lauf. Ergebnis: sich wiederholende Riffs, schier endlose Soli und ein melodramatischer Gesang.
Über die anderen Songs möge sich jeder seine eigene Meinung machen, IN-A-GADDA-DA-VIDA hat es wegen dem Titelsong verdient wieder ausgegraben zu werden!

R.J.

Probehören und Kaufen:
Iron Butterfly: IN-A-GADDA-DA-VIDA


20.06.2014
Es ist Fußball-WM, die deutsche Mannschaft begeistert bei ihrem Start und die Politiker wittern, wie immer in dieser Zeit, Morgenluft, um umstrittene politische Entscheidungen vorzubereiten bzw. durchzusetzen. Nach dem Motto: Jetzt merkt ja eh kaum einer etwas. Das Stichwort in diesem Jahr ist Fracking. Eben noch absolut abgelehnt, rückt es zur WM-Zeit ganz schnell in den Fokus der Politik. Ob Fracking gut ist, mag jeder selber für sich entscheiden, die Vorgehensweise jedoch hat ein ganz fieses Geschmäckle.
Ganz und gar nicht im Schatten veröffentlichen wir freitags die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Uriah Heep: LOOK AT YOURSELF (1971)
Obwohl erst Ende 1969 gegründet, dreht sich das Personalkarussell bei der britischen Hardrock-Legende bereits im folgenden Jahr und sollte auch danach lange Zeit nicht stillstehen. Stagnation bedeutete dies jedoch nicht. Fast schon inflationär feuerte die Band Album um Album auf den Markt.
LOOK AT YOURSELF enthält einige der bekanntesten und vor allem besten Uriah Heep-Songs ever und kann getrost als das Highlight im Schaffen der Band betitelt werden. "July Morning" zum Beispiel gilt als Paradestück der Briten. Unterstützt wurden sie von Manfred Mann, der bei diesem Song die Keyboards bediente.
Die Briten sind ihrer Zeit bei vielen musikalischen Innovationen ein Stück voraus und dürfen sich zu recht in einer Reihe mit Black Sabbath und Led Zeppelin als Pioniere des Heavy Metal bezeichnen.
Eine Besonderheit hatte die Original-LP noch zu bieten: Dem Titel des Albums entsprechend blickt der Plattenbesitzer dank einer spiegelnden Folie in sein verzerrtes Konterfei.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Uriah Heep: LOOK AT YOURSELF


13.06.2014
Boaaaaah! Was war denn das für eine Hitze? Brennende und verbogenen Gleise, zerschmolzene Autobahnen und dann die heftige Quittung für die Glut. Willkommen im Zeitalter der Klimaveränderung! Holzt nur noch mehr Wälder ab, versiegelt die Flächen und ballert weiter Unmengen Schadstoffe in die Umwelt, dann bekommen wir noch viel mehr davon.
So, es bleibt weiter heiß, denn jetzt kommt die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Tygers of Pan Tang: SPELLBOUND (1981)
Die britischen Metaller sind die typischen Vertreter des NWoBHM und haben mit SPELLBOUND eines der besten Alben dieses Genre erschaffen. Viele werden jetzt sagen: Hääää? Nie gehört. Klar haben Tygers of Pan Tang nicht den großen Namen, wie Saxon oder Iron Maiden, dafür wussten sie aber einen der besten Gitarristen und Songschreiber dieser Zeit in ihren Reihen – John Sykes. Dieser Sykes spielte u.a. auch bei Thin Lizzy und hat riesigen Anteil an den größten Erfolgen von Whitesnake. Der ausbleibende Durchbruch der Tygers of Pan Tang hängt überproportional mit Sykes Ausstieg 1982 zusammen. Es wurden bis heute noch viele weitere Alben veröffentlicht, die Klasse von SPELLBOUND erreichte keines mehr. Die Scheibe zeichnet sich vor allem durch treffende Melodien, sorgfältige Gitarrenarbeit sowie ausgezeichnete Arrangements aus und vermittelt dabei ordentlich Power.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Tygers of Pan Tang: SPELLBOUND


06.06.2014
Nächsten Donnerstag ist es soweit, die Fussball-WM in Brasilien startet. Ist alles fertig? Steht die Bevölkerung doch noch hinter der Weltmeisterschaft, oder lassen die Proteste auch während der Spiele nicht nach? Wir werden sehen! Jetzt sehen wir aber erstmal die...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Kyuss: BLUES FOR THE RED SUN (1992)
Heute scheint es, als hätte ein cleverer Manager den Weg der Band genau so vorbereitet. Das kalifornische Quartett begann 1988 unter dem Namen Katzenjammer einen ganz eigenen Sound zu kreieren. Da es in ihrer Heimat keine wirkliche Szene gab, wurden kurzerhand jede Menge Bier, Generatoren und Instrumente usw. eingepackt. Unter freiem Wüstenhimmel konnte schließlich voll aufgedreht werden. Der nächste Nachbar wohnt in unhörbarer Entfernung.
Somit ist ein neues Genre geboren: Desert, Wüsten oder Stoner Rock. Die Gitarren wurden tief gestimmt und teilweise sogar durch Bassverstärker gespielt.
1992 gehen Kyuss mit Produzent Chris Goss ins Studio um BLUES FOR THE RED SUN aufzunehmen. Bleischwer, fett, hypnotisch, rau, atmosphärisch und staubtrocken sind einige der Attribute, die diesem Album zu Recht anhängen. Kurzum, es wurde eines der besten Stoner Rock-Alben geschaffen.
P.S.: Auch wenn Kyuss bei den Aufnahmen wohl zu 99,99% stoned war, ist es nicht wahr, dass es deshalb Stoner Rock heißt.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Kyuss: BLUES FOR THE RED SUN


30.05.2014
Gestern sind wieder ganze Horden von Männern durch die Wälder des Landes gezogen um den Männer- bzw. Vatertag zu feiern. Mit Rucksack, Bollerwagen und jede Menge Bier bewaffnet wurde bestimmt das eine oder andere Lied gesungen. Ob eines unserer wöchentlichen Rubrik dabei war, darf bezweifelt werden. Hier ist die

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Dead Kennedys: FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES (1980)
In den 70ern entstand in den Staaten der amerikanische Ableger des Punk. Anfang der Achtziger, als Hardcore höchstens in Verbindung mit Pornos gebracht wurde, teilte sich die Szene in verschiedene Richtungen auf. Die Dead Kennedys sind Sinnbild des West-Coast-Punk. Beschreibungen wie provokativ, gesellschaftskritisch oder einfach rotzig begleiteten die Kalifornier während ihrer Karriere.
FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES ist die Speerspitze des Polit-Punk. Songs wie "California über alles", "Holiday in Cambodia" oder "Killing the Poor" sind über alle Maßen sarkastisch, böse und äußerst provokant. Musikalisch kann das Album getrost als Vorstufe des Hardcore betrachtet werden. Viele Songs wurden gecovert, bekanntestes Beispiel ist sicherlich die Six Feet Under-Version von 'California über alles'.
FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES ist Revolution und zeigt drastisch, dass die heutige Punkgeneration eher zahnlos ist.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Dead Kennedys: FRESH FRUIT FOR ROTTING VEGETABLES


23.05.2014
Seit gestern dürfen die EU-Europäer ihr neues Parlament wählen. Mit über 400 Millionen Wahlberechtigten ist es weltweit immerhin die zweitgrößte Wahl. Für die einen ist die EU ein Sammelsurium von Bürokraten, die entscheiden, wie krumm eine Banane oder Gurke sein darf oder muss. Für die anderen ist sie das gewichtige Gegenstück zu den anderen Ländern und/oder Wirtschaftsverbänden auf der Welt.
Bei HHH gibt es keine Wahl, sondern nur einen Vorschlag, nämlich die wöchentliche...

AUSGRABUNG DER WOCHE
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Krokus: METAL RENDEZ-VOUS (1980)
Mit diesem Album gelang den Schweizern ein erster echter Hinhörer. Kurz zuvor hatte der maltesische Sänger Marc Storace das Mikro von Krokus an sich gerissen. Mit vielen Klassikern wie 'Bedside Radio', 'Fire' oder 'Back Seat Rock 'n' Roll' wurde dieses Album nicht nur ein Hit in Europa, sondern auch in den USA. Klar bewegen sich die Eidgenossen ziemlich haarscharf an AC/DC, aber erstens haben sie mit dem Malteser Storace einen wirklich eigenwilligen Sänger in ihren Reihen und zweitens zocken sie straighten Hard Rock der richtig Spaß macht, gerade auf METAL RENDEZ-VOUS.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Krokus: METAL RENDEZ-VOUS


16.05.2014
Mitte Mai ist wie immer Hochzeit der Fussballfans, Endspiele, Auf- und Abstiegsspiele usw., aber dieser Zeitabschnitt kann noch mehr, so langsam beginnen die Freiluft-Festivals. Wird aber auch Zeit...
Zeit wird es jetzt aber auch für die..

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Satan: COURT IN THE ACT (1983)
Wer sie nicht kennt, denkt sicher gleich an Black Metal, aber Satan haben mit dem dunklen Zweig der harten Musik nichts am Hut.
Dafür aber gelten sie als Referenz für so ziemlich alle anderen Genres: Miterfinder des Speed Metal, einflussreiches Power Metal-Album, kautziger NWoBHM-Act (wenn auch zum Ende der Welle) oder vertrackte Thrash Metal-Platte. Jeder hat sicherlich aus seiner Sicht recht, aber COURT IN THE ACT ist auch einfach nur ein ziemlich starkes Stück Metalgeschichte, das leider nicht den durchschlagenden Erfolg hatte.
Die Briten transportieren jede Menge Energie mit furioser Gitarrenarbeit inklusiver bissiger Riffs. Von unbändigem Tempo über herausforderndem Midtempo ist alles dabei, sogar ein mitreißender Instrumentalsong.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Satan: COURT IN THE ACT


09.05.2014
An diesem Wochenende findet mal wieder der Eurovision Song Contest statt, diesmal in Kopenhagen. Immerhin haben solche Bands wie Knorkator (wenn auch nur beim deutschen Vorentscheid) oder Lordi metalische Spuren hinterlassen. Allerdings gibt es sicherlich Wichtigeres, womit man sich am Wochenende beschäftigen kann. Zum Beispiel unsere...

AUSGRABUNG DER WOCHE
Die HHH-Redaktion empfiehlt, hier reinzuhören!

Tiamat: WILDHONEY (1994)
Freunde des Gothic Metal werden dieses Album sicherlich in ihren Reihen wissen, denn WILDHONEY gilt nicht nur als bestes Album von Tiamat, sondern auch als absolutes Highlight dieses Genre. Eigentlich kann man das Album als einen durchgehenden Song beschreiben, der alles aufbieten kann, was sich Menschen wünschen, die sich mit tiefer, düsterer und berührender Musik beschäftigen: mal federleichte Atmosphäre, mal trostlose Sinnlichkeit mit dem entscheidenden Touch kontrollierter Aggressivität. Dabei übernimmt die Vielfältigkeit der Simme von Sänger Johan Edlund eine entscheidende Rolle. Das ein wichtiger Einfluss auf die Musik von Pink Floyd kam, läßt sich ziemlich schnell erahnen. 1994 bestand die Band nur noch aus Edlund und dem Bassisten Johnny Hagel. Ein vielleicht ganz entscheidender Faktor für den Erfolg war die Tatsache, dass die beiden bewußt mit lauter unvollendetem Stoff ins Studio gingen um möglichst viel Spielraum in ihren Interpretationen zu haben. Übrigens, das Albumcover wurde von Kristian Wĺhlin gezeichnet und rundet das Ganze vollends ab.

R.J.

Probehören und Kaufen:
Tiamat: WILDHONEY (Ltd. Ed.)


 
 
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