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Review: Aggressive Sound Painters |
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Album:
| | COLOUR COLLISION, 2006, Metalfreak records |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.J., 07.01.2006 |
Review:
| | Mal im Ernst, welche Länder fallen einem spontan ein wenn man an Metal denkt? Und an welcher Stelle kommt die Schweiz an die Reihe? Ganz gleich wo sie stehen mag, gute Musik hat sie auf jeden Fall zu bieten, und das beschränkt sich nicht auf die alten Hasen wie Krokus und Gotthard. Im Gegenteil, die Agressive Sound Painters beweisen dass es auch ganz anders gehen kann, und das qualitativ gar nicht mal schlechter.
Seit 2002 spielen sie in regelmäßigen Abständen Livegigs, unter Anderem mit Dry kill logic aus den Staaten. Dass ein Album folgt, war also nur eine Frage der Zeit, und im November 2006 war es dann auch so weit, COLOUR COLLISION steht zum Kauf bereit.
"Suicide inc" ballert auch gleich gehörig los, fett produziert bekommt der Hörer gleich die volle Breitseite vorgesetzt. Im folgenden "Black" rechtfertigt sich die Stilbezeichnung Crossover. Hier werden wirklich Genregrenzen über den Haufen geworfen, und im zweiten Teil des Songs werden sogar Reggae-Elemente benutzt. Dennoch wirkt alles keineswegs konfus, sondern schlichtweg vielschichtig.
"500 Miles" erinnert stimmlich zu Beginn an Green day, bringt dann aber deutlich mehr Schwung, wo auch der ausgeflippte Refrain maßgeblich zu beiträgt. "Bottle" ist recht Nu-Metal lastig gehalten, viele Breakdowns und natürlich auch Rap-Vocals vervollständigen den Eindruck. "John Steam" verhält sich da ähnlich, "Lord" ist dagegen streckenweise sogar langsam und atmosphärisch gehalten.
"Lost Resorts" ist wieder Spielplatz von Vertretern verschiedenster Genres, auch unser Reggae Freund ist wieder dabei. "Flip Shit" ist recht eingängig, und mit "Objection" folgt etwas, das man vielleicht als Crossover-Ballade bezeichnen kann.
"Bloomtown" ist ein weitestgehend lockerer gute-Laune-Song, und sogar eine Deep Purple artige Hammondorgel kommt als Zwischenspiel zum Einsatz, so viel wiederholt zum Begriff Crossover.
Mit Rap Vocals und melodischem Refrain ist "Swap market" nett anzuhören, bietet aber keine besonderen Reize.
"Muddafukka" hört sich glücklicherweise etwas besser an, als es der ordinäre Titel vermuten lässt. Ganz im Stil von Limp Bizkit gibt es die gewohnten Breakdowns, allerdings wird alles auf die Spitze getrieben und ist durch höheren Agressionsfaktor abwechslungsreicher gestaltet als die Mannen um Fred Durst es sind.
Ob man für den Beginn von "Brain Brulée" den Sound eines Gameboy Spiels oder den eines alten Dos-Spiels geklaut hat weiß ich nicht, auf jeden Fall ist es aber mal etwas anderes. Der eigentliche Song ist aber überwiegend im Reggae Gefilde anzusiedeln, der heftig rockende Refrain kommt quasi explosionsartig.
Mit "Hundertsiebzäh" endet die Platte mit einem Rapsong, der vielen überzeugten Metalanhängern sehr schwer im Magen liegen dürfte. Dennoch ist er auf dieser Platte nicht falsch untergebracht und textlich haben die Jungs von A.S.P. auch Humor bewiesen.
Fazit:Crossover, aber richtig! Was die Agressive Sound painters hier bieten ist ganz oben anzusiedeln. Sie haben es geschafft, stilistisch große Vielfalt mit eingängigen Passagen unter einen Hut zu kriegen und liefern mit Colour collision ein Debütalbum ab das vielen großen Bands des Genre in nichts nachsteht. |
Titel-Liste:
| | - Suicide Inc.
- Black
- 500 Miles
- Bottle
- John Steam
- Lord
- Lost Resorts
- Flip Shit
- Objection
- Bloomtown
- Swap Market
- Muddafukka
- Brain brulée
- Hundertsiebzäh
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Laufzeit:
Interviews:
Band-Infos:
| | www.soundpainters.ch  |
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