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Review: Russell Allen / Jorn Lande |
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Album:
| | THE REVENGE, 2007, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.H., 28.04.2007 |
Review:
| | Im Jahre 2005 taten sich Russell Allen, Jorn Lande und der Gitarrist und Songwriter Magnus Karlsson zusammen, um mit THE BATTLE ein wahres Highlight im Bereich des melodischen Rocks bzw. Metals abzuliefern.
Zwei Jahre später also musizieren die drei Herren wieder zusammen. Karlsson hat wieder alle 12 Songs geschrieben, während Allen und Lande sich die Gesangspartien teilen. Sechs Songs singen die die Ausnahmesänger zusammen, während jeweils drei Songs von Russell alleine und drei Songs alleine von Jorn gesungen werden.
Die Erwartungshaltung ist natürlich nach dem Vorgänger entsprechend hoch und es überrascht wohl nicht, dass sich der Sound nicht großartig geändert hat. Doch eins ist anders - war das erste Werk düster gehalten vom Text her, geht man hier einen anderen Weg, das Thema ist diesmal halt "Rache" - das ist einfach aggressiv. Wieder treffen bombastische Arrangements auf hymnenartige Gesangspartien. Auffallend ist diesmal aber, dass alles ein Tick härter daher kommt.
Schon der Opener "The Revenge" überrascht mit einem stampfenden Double-Bass-Drum und einem treibenden Gitarrenriff. Zum Glück kann aber der Refrain genauso überzeugen und so macht der Opener sofort Lust auf mehr.
Bei "Obsessed" singt Russell Allen dann alleine und ich muss gestehen, ich tat mich anfangs sehr schwer mit der Nummer. Es ist halt wirklich so, dass die latente Melancholie des Vorgänger einer gewissen Härte gewichen ist und das geht auf Kosten der Eingängigkeit.
Das nachfolgende "Victory" wirkt da zum Glück weniger sperrig. Im Gegenteil, dass ist wieder die Magie von THE BATTLE.
Diese Tendenz setzt sich dann mit dem genialen "Master of Sorrow" fort, bei dem sich Jorn Lande mal alleine austoben darf. Und er hatte Spaß dabei, das hört man dem Song an.
Mit "Will you follow" darf dann Allen solo wieder ran und der Song überrascht mal mit einer sehr straighten Instrumentierung, das groovt und rockt richtig genial vor sich hin. Überhaupt finde ich, dass Russell Allen diesmal den besseren Part von beiden Sängern hat, denn bei den Songs, die beiden eingesungen haben, drückt er seinen Stempel stärker drauf als Jorn Lande.
Beste Beispiel ist dafür sicherlich die Halbballade "Just a Dream". Und auch die Solonummern von Jorn Lande wirken nicht ganz so rund wie die Songs von Allen.
"Her Spell" z.B. ist enttäuschend flach und eines Jorn Lande nicht würdig.
Auch das stampfende "Under the Waves" ist im Vergleich zu früheren Leistungen des Ex-Masterplan-Sängers eher Mittelmaß.
Wenn ich mir dann die Ballade "Gone too far" von Russell Allen anhöre, muss ich sagen, dass da Welten dazwischen liegen. Und wie schon geschrieben, die Songs, die beiden eingesungen haben, sind über jeden Zweifel erhaben.
Das kernige "Wake Up Call" überzeugt dabei genauso wie progessive "Who can you trust" oder die Gänsehautnummer "When Time doesn't heal".
Fazit: Schade, es war zwar klar, dass man mit The Battle vor zwei Jahren ein kaum zu erreichendes Meisterwerk vorgelegt hat, aber ich hatte mir insgesamt doch von The Revenge mehr erwartet. Es gibt zwar wieder sehr gute Nummern, aber überraschenderweise auch ein paar Songs, die gerade mal Durchschnitt sind. Und das ist bei diesen 3 Masterminds eindeutig zu wenig. |
Tipp:
| | Trotzdem: Wer den Vorgänger gut fand (das sollten einige gewesen sein), wer auf Russell Allen steht, wer Jorn Lande gut findet, wer einfach nur was gutem Melodic Metal anfangen kann, sollte hier zugreifen. |
Titel-Liste:
| | - The Revenge
- Obsessed
- Victory
- Master of Sorrow
- Will you follow
- Just a Dream
- Her Spell
- Gone too far
- Wake Up Call
- Under the Waves
- Who can you trust
- When Time doesn't heal
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | "www.magnus-karlsson.com"
"www.jornlande.com"  |
Probehören und Kaufen:
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