News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Umfrage bis 20.05.2012
Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Appearance of Nothing
 
BEHIND CLOSED DOORS

Album:
 BEHIND CLOSED DOORS, 2006, Eigenproduktion

Stil:
 Progressive Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 10.03.2006

Review:
 Wieder flattert mir ein Scheibchen aus der Schweiz auf den Tisch. Normalerweise ist auf Schweizer Bands Verlass, wie auf ihre Uhren oder die Löcher im Käse. Aber weit gefehlt. Diesmal ist es kein Hardrock- Heavy Metal Album wie man es von den Größen Krokus, Gotthard, Shakra oder auch den Neueren wie Pure Inc. gewohnt ist. Nein, diesmal ist es Progessive Metal.
Aus einem alkoholunterstützten Fastnachts-Versprechen von 1998 wurde ernst. Zuerst sind die Jungs als reine Cover-Band mit Titeln von AC/DC, Deep Purple, Savatage & Co. aufgetreten, bis sie dann nicht nur den Zug sondern gleich noch die Fahrtrichtung gewechselt haben.
Das vorliegende Debüt-Album ist geprägt von Synthesizer-lastigen Metal-Klängen, eingängigen Refrains und einer Gesangs-Stimme die ich eher dem Hard Rock zugeordnet hätte.
Aber nun ein paar Details.

Nach dem obligatorischen Intro fliegen einem bei "Remember the Time" gleich mal ein paar aggressive Heavy Riffs um die Ohren, die nur von dezenten Synthie-Klängen besänftigt werden. Nach 20 Sekunden hat dann auch die restlich Truppe ihren Einsatz und es wird erstmal ein ziemlich dichter Klangteppich gewoben. Erst mit dem Einsatz des Gesangs wird das Tempo auf Mid reduziert und die Instrumente räumen nun auch der Stimme genügend Platz ein.
Die ersten Klänge von "The Door" erinnern mich spontan an Rammstein. Dieser Eindruck wird jedoch bald gemildert, als sich die Jungs wieder in das angestrebte Prog-Fahrwasser begeben. Zu erwähnen ist hier auch der Refrain, der sich durch Tempoforcierung von der Masse abhebt.
"Lies" - an was erinnert mich das? Endlich fällt es mir wieder ein. Wäre ich ein Kind der 90er, hätte ich nun vermutlich aufgeschrien "Wild World" von Mr. Big, aber da ich schon ein etwas älteres Kind aus den 70ern bin, ist mir der Original-Interpret Cat Stevens durchaus noch geläufig. Wer jetzt aber denkt, dass hier ein ruhiges Liedchen schlummert, der sei gewarnt. Diesmal werden sogar die Gitarren an der langen Leine gelassen, wenn der Song voll durchstartet und von Tempo her mehr dem Power Metal zuzuordnen wäre.
Sanfte Pianoklänge bilden die Einleitung der Ballade "The Saint". Bis auf einige eingeflochtene Prog-Elemente ist es eine waschechte Rockballade, die durch Pat's raue Stimme eine besondere Note erhält.
Für Freunde von Instrumentals ist das vielschichtige "Searching for Answers" genau die richtige Kost. Hier wird man sicherlich mehrere Durchläufe brauchen, um den Zugang zu finden und alle Details zu entdecken.
Mit "Hold on" und "The Slave" reitet man wieder voll auf der Prog-Welle. Man kann deutlich die Mitreiter Queensryche und Dream Theater auf ihren Surfbrettern ausmachen. Die haben sicherlich noch ein bisschen mehr Fahrt drauf, stehen technisch etwas sicherer auf dem Brett und sind näher am Kamm der Welle, aber dafür reiten sie auch schon einige Jährchen länger.

Fazit: Ein durchaus gelungener Einstand in der Welt des Progressive Metal. Heutzutage ist dies sicherlich ein gewagter Schritt, sich so deutlich neben dem Mainstream zu bewegen. Doch dafür muss man auch nicht seine musikalischen Ideale verraten und sich dem Meistbietenden mit Haut und Haaren verkaufen.
An was ich mich erst gewöhnen musste, war die stellenweise große Präsenz der Keyboards und ein für meinen Geschmack etwas zu häufig eingesetzter Schlagzeug-Besen. Dass Pat manchmal klingt, als würde er etwas unbeholfen aus der zweiten Reihe singen, ist durch ein paar Gesangsstunden und eine etwas bessere Abmischung sicherlich zu beheben - denn verstecken muss man Pat's Stimme prinzipiell nun wirklich nicht.

Tipp:
 Alle Prog-Freunde die es gewohnt sind, ein Scheibchen mehrmals durchlaufen zu lassen, bis sie alle Zugänge gefunden haben, sind hier gut beraten. Neben oftmals vertraut klingenden Elementen ist jede Menge an eigener Ideen anzutreffen. Dass noch nicht alles perfekt ist, darf man bei einem Debüt auch nicht zu 100% erwarten.

Titel-Liste:
 
  1. The Spell
  2. Remember the Time
  3. The Door
  4. Lies
  5. The Saint
  6. Searching for Answers
  7. Hold on
  8. The Slave

Laufzeit:
 36:40 Min.

Band-Infos:
 
  • Appearance of Nothing


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
    Mind the Gaep - GET READY FOR TONIGHT
    Maersung - DER UNSCHEINBARE RUF DER EWIGKEIT
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009