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Review: Artimus Pyledriver |
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Album:
| | ARTIMUS PYLEDRIVER, 2007, DRT/Soulfood |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | M.K., 06.01.2007 |
Review:
| | Artimus Pyledriver aus Atlanta teilten bisher die Bühne mit Stuck Mojo, Mastodon oder auch Nashville Pussy und haben ihren Plattenvertrag bei DRT Dez Fafara, seines Zeichens Sänger von DevilDriver und ehemals Coal Chamber, zu verdanken. Dieser outete sich als Fan eines Demos der Band und konnte DRT-Präsident Derek Shulman von einem Deal überzeugen. Shulman war Präsident von Roadrunner Records, als Coal Chamber gesignt wurden.
Das Erstlingswerk der Band startet mit "Swamp Devil", welches im Mid-Tempo um die Ecke gerockt kommt und einen prägnanten Riff enthält. Sänger Dave Slocum verfügt über ein Whiskey-getränktes Organ mit hohem Wiedererkennungswert, und der Opener weiß auf seine Art zu überzeugen, auch durch das Gitarrensolo am Ende.
Weiter geht es mit "Gone to the Mountain". Hier wird das Tempo schon deutlich angezogen, und Artimus Pyledriver zeigen hier erstmals die Verbindung zwischen Hardcore und Southern Rock auf. Die Stimme von Slocum erinnert hier etwas an die von Mastodon's Troy Sanders. Kurzweiliger Song mit interessanter Bass-Line und einem weiterem guten Gitarren-Solo-Part in der zweiten Hälfte.
"Ride on" heißt der nächste Song, und es geht wieder gemächlicher zu Werke. Ein solider Southern Rock-Song mit Headbang-Potential. Ab und an gibt es passende Tempo-Wechsel und weitere knackige Riffs. Und natürlich fehlt auch hier das ordentliche Gitarren-Solo nicht. Kann man sich anhören.
Das anschließende "Dixie Fight Song" ist noch etwas langsamer, ja schon fast doomig, und der Riff zu Beginn erinnert stark an Black Sabbath, unterlegt mit kurzen Gitarrensolis. In der Mitte des Songs folgt ein längeres Solo, kombiniert mit einer guten Bridge. Zum Ende hin wird das Tempo dann noch etwas angezogen.
"Dirt Road White Girl" beginnt mit einigen sehr interessanten Licks auf den Gitarren, während der Song im Gegensatz zu den hervorgegangenen das Tempo wieder anzieht. Ein gemütlicher Up Tempo-Rocker mit etwas klarem Gesang in den Strophen. Ansonsten wird weiter geschrieen, und ein weiteres Solo garniert den durchaus interessanten Song.
Song Nummer 6 nennt sich "High Life" und eine typische Southern Rock-Mid Tempo-Nummer drängt sich in den Gehörgang. Interessant sind die gezielt eingestreuten Breaks und das Schlagzeugspiel von Travis Owen sowie der Tempowechsel in der zweiten Hälfte.
Tempo ist allerdings nicht das Thema in "Natural Progression", denn auch hier wird mit markanten Riffs die Mid Tempo-Schiene gefahren. Das Songwriting weiß zu gefallen, vor allem die doppelläufigen Gitarren-Leads zu Beginn der zweiten Hälfte. In der letzten Minute wird das Tempo deutlich verringert, was ein weiteres, gemächliches Gitarren-Solo zulässt.
"Shaggin Ass" beginnt ebenfalls mit einem prägnanten Riff, und dieser Song ist wieder etwas schneller, Dave singt ziemlich aggressiv, während die Hintergrundmannschaft auf ideenreiches Songwriting mit einigen Breaks und Geschwindigkeitswechseln fixiert ist. Natürlich darf hier das ein oder andere Solo nicht fehlen.
Mit "Get Some" startet der längste Song (05:40 Minuten) des Albums, eingeleitet von einer nett groovenden Bassline. Der Einsatz von Stocum leitet einen druckvollen, typischen Headbanger ein, der von einem weiteren, prägnanten Riff dominiert wird. Das Gitarrensolo fällt überraschend kurz aus, während nach 4 Minuten ein netter Break eingestreut wird, bei dem der Bass positiv aufzufallen weiß. Leider zu spät wird ein netter Bassdrum-Beat eingesetzt.
Zu guter letzt kommt mit "Up the Creek" ein weiterer Song, der eher im unteren Tempo-Bereich anzusiedeln ist. In der Mitte des Songs lockert ein Gitarrensolo den Song auf, ansonsten passiert nicht allzu viel in diesem Song.
Fazit: Ordentlich und druckvoll produziert, sauber eingespielt, mit interessantem Songwriting und netten Gitarrensoli. Das Prädikat Hardcore bezieht sich jedoch nur auf den Schreigesang von Dave Slocum, die Musik hat weder mit Hardcore, noch mit Dez Fafara's Band DevilDriver etwas zu tun. ARTIMUS PYLEDRIVER ist wahrscheinlich der richtige Soundtrack, um mit Hillbilly Jim in einem verstaubtem Ford Pick-Up durch die Felder von Alabama zu fahren und dabei Kautabak in den Fahrtwind zu spucken, jedoch wegen dem nach einiger Zeit doch etwas nervigen und für den Hörer anstrengenden Gesang von Dave Slocum auf Dauer für den Hausgebrauch nicht zu empfehlen. Kurzweilig ist es jedoch allemal. |
Tipp:
| | Fans von Southern Rock-Bands wie Lynryd Skynyrd können durchaus einen Blick riskieren, vom Gesang her vielleicht für Fans von Mastodon interessant. |
Titel-Liste:
| | - Swamp Devil
- Gone to the Mountain
- Ride on
- Dixie Fight Song
- Dirt Road White Girl
- High Life
- Natural Progression
- Shaggin' Ass
- Get Some
- Up the Creek
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.artimuspyledriver.com  |
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