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Review: At Vance
 
VII

Album:
 VII, 2007, AFM

Stil:
 Melodic Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 17.06.2007

Review:
 Olaf Lenk hat sich einmal mehr nicht entmutigen lassen und nach dem durchaus erfolgreichen Album CHAINED das mittlerweile siebte Langeisen, man beachte den Titel, ins Rennen geschickt. Nichts besonderes könnte man meinen, jedoch war die Promo-Tour 2005 an der Seite von Brainstorm für den Band-Chef Olaf alles andere als aufbauend. Als Konsequenz trennte er sich nach der Tour von seiner kompletten Mannschaft. In Sänger Rick Altzi fand er schließlich nicht nur einen genialen Ersatz für Frontmann Mats Leven, sondern auch einen Bruder im Geiste, der genau auf seiner musikalischen Wellenlänge liegt. Die optimale Voraussetzung also für ein gutes Album.
Lassen wir uns überraschen...
Ein ziemlich freizügig gestaltetes Cover-Artwork des neuen At Vance Albums VII weckt Hoffnungen, dass die Verpackung nicht zu viel verspricht und der Inhalt zumindest ebenso "nackte" musikalische Überzeugungsarbeit abliefern kann. Und um es vorweg zu nehmen, es kann - 100%ig!

Was für ein Auftakt! Freunde der flotten Töne werden in "Break the Night" sofort einen typischen At Vance Song erkennen, der genau das liefert, was wir an ihnen schätzen. Zwingende Gitarren-Riffs, treibende Rhythmen und einen melodischen Refrain, der sich sofort im Gehörgang festkrallt.
"Shiver" in Augenhöhe mit Halbballaden wie "The Curtain will fall" zeigt die ruhigen Fahrwasser von At Vance. Auch hier erweist sich Rick sattelfest und Olaf kann mit geschicktem Songwriting überzeugen, das mit mächtig galoppierendem Groove mühelos jeden Nackenmuskel zum mitnicken überredet.
Mit "Cold as Ice" werden die vergangenen Jahre mit einem Handstreich vom Tisch gefegt, denn der Song knüpft nahtlos dort an, wo THE EVIL IN YOU mit Mats Leven am Mikro geendet hatte. Erstaunlich ist besonders die Leistung von Rick Altzi, der seine Vorgänger Oliver Hartmann und Mats Leven mühelos toppen kann. Bisher wurden ihm die Songs auf den Leib geschrieben und bringen seine gesanglichen Qualitäten voll zu Geltung.
Olaf ohne Klassik ist schwer vorstellbar. Diesmal ist es jedoch kein Gitarren-Solo alá Vivaldi im 20. Jahrhundert sondern geschickt in das Intro von "Victory" eingebaut. Ein weiterer flotter Ohrenschmeichler, wie man ihn schon seit dem letzten Album schmerzlich vermisst hatte. Einzig das Gitarrren-Solo hätte noch eine Spur schärfer und aggressiver ausfallen dürfen. Warum so bescheiden Olaf?
Als stampfender Hard Rocker kann auch "Friendly Fire" sofort zünden und zeigt einmal mehr, dass nicht immer Geschwindigkeit das Mittel zum Erfolg sein muss. Für manche ist der Refrain vielleicht sogar einen Tick zu hymnisch ausgefallen, jedoch gibt es für den Rest volle Punktzahl.
Eines der schnellsten Stücke "Golden Leaves" schöpft aus dem gleichen Topf wie alle seine Vorgänger. Trotz High-Speed werden Melodik, Eingängigkeit und hymische Klänge nicht vernachlässigt. Das Gitarren-Solo ist einmal mehr perfekt und treffsicher - und leider viel zu kurz...
"Answer me" startet als klassische Ballade und bringt schon nach wenigen Takten die beabsichtigte Portion Emotion an den Mann und die Frau. Angenehm überrascht war ich über die Temposteigerung und geschickt satten Gitarren, die den sanften Synthie-Teppichen die gewisse Würze verpassen.
Nach zwei schnelleren Songs endet das Album mit einer klassischen Ballade. Gefühlvolle Akustik-Gitarren, intensive Gesangspassagen und völlig ohne überzogenen Pathos oder Schmalz, ist er ein angemessener und würdiger Ausklang für ein außergewöhnliches Album. Ich ziehe meinen virtuellen Hut und befürchte schon vor meinem Fazit, dass es dieses Jahr ziemlich eng in meiner persönlichen Top-10-Liste werden wird.

Fazit: Meine erste Reaktion, beide Daumen nach oben für Olaf und Rick! Mit VII hat At Vance ein wahres Meisterwerk abgeliefert, welches stilistisch Alben wie THE EVIL IN YOU konsequent fortsetzt, jedoch mit einem markanten Unterschied. Kompositorisch deutlich dichter gestaltet als die Vorgänger, überzeugt VII besonders durch mehr Dynamik, einem hohen Maß an Eingängigkeit, offensichtlicher Spielfreude und dem Potenzial sogar mit einigen radiotauglichen Hits dienen zu können.
Wenn jetzt noch eine vernünftige Promo-Tour zustande kommt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. In jedem Fall wurden alle Weichen auf Erfolg gestellt. Jetzt muss dieser nur noch an Olafs Tür klopfen.
Als Fan der ersten Stunden habe ich jedoch ein dünnes Haar in der Instrumental-Suppe gefunden. Früher fand ich Olafs Gitarrenklänge etwas sauberer, zwingender und klarer. Dies ist für mich umso verwunderlicher, da ich weiß, dass Olaf ein Perfektionist ist und an sich selbst immer sehr hohe Ansprüche stellte. Den meisten wird dies ohne direkte Vergleiche vermutlich gar nicht auffallen. Und auch dem Spaß und Hörgenuss tut dies kaum einen Abbruch.

Tipp:
 At Vance Fans werden wohl in jedem Fall zugreifen und eine kleine Sensation erleben. Aber auch allen Melodic Power Metal-Fans, denen At Vance bisher entgangen ist, sollten unbedingt einen Testlauf starten.

Titel-Liste:
 
  1. Break the Night
  2. Shiver
  3. Cold as Ice
  4. Victory
  5. Friendly Fire
  6. Golden Leaves
  7. Answer me
  8. Shine
  9. Truth
  10. Lost in your Love

Laufzeit:
 45:11 Min.

 
 
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