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Review: Avenged Sevenfold |
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Album:
| | CITY OF EVIL, 2005, Warner |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 07.08.2005 |
Review:
| | Was sich in den U.S.A. verkaufen lässt, wie warme Semmeln, muss hier zu Lande nicht unbedingt zünden.
Was unterscheidet nun Avenged Sevenfold von anderen Bands?
Musikalisch bewegt man sich auf traditionellen Metal-Pfaden wie z.B. Iron Maiden in den 80ern.
Vom Auftreten verkauft man sich gerne wie Guns n' Roses in ihrer besten Zeit.
Textlich reichert man die Musik mit provokanten religiösen Zitaten und Bildnissen an.
Der Album Titel CITY OF EVIL soll eine Anklage an moderne Städte, deren Drogen und sexuellen Ausschweifungen sein. Ok, let's start...
Beim Opener "Beast and the Harlot" geht es gleich richtig los. Metal-Einstieg, Double Bass-Feuerwerk, handfeste Gitarren Soli zu groovender Melodie. Der Refrain kommt melodisch und eingängig daher.
Ähnlich stürmisch geht es beim nächsten Song "Burn it down" weiter. Besonders die Rhythmusabteilung kann kein noch so gewagtes manöver aus dem Tritt bringen. Als Inspirationsquelle von "Bat Country" soll der Film 'Fear and Loathing in Las Vegas' mit Johnny Depp Pate gestanden haben.
Spätestens bei "Trashed and scattered" wird das Muster der bisherigen Songs erkenn- und vorhersehbar. Auch wenn mit jeder Menge kleiner instrumentaler Raffinessen agiert wird, ändert dies nichts am Gesamtbild.
Mit "Seize the Day" werden etwas ruhigere Töne angeschlagen und man walzt in klassischer Balladenmanier übers Parket.
Bei "Sidewinder" bekommen die Idioten ihr Fett ab, die anderen nur auf die Nerven gehen können.
Für "Strength of the World" lassen sich die Jungs immerhin über neun Minuten Zeit. Zu Beginn könnte es auch noch die Melodie zu einem Western werden, driftet dann ab in Richtung 'Herr der Ringe Teil 4' und entschließt sich nach eineinhalb Minuten doch für Heavy Metal. Leider kann der Refrain nicht gegen die Übermacht anderer Stilelemente ankommen und säuft (unverdienterweise) regelrecht ab - schade. Es bleibt wenig hängen trotz der langen Spieldauer.
Fazit: Alles in allem betrachtet ist das Album ziemlich abgefahren, bewegt sich aber noch eindeutig auf melodischen Metal Pfaden. Leider fehlt sowohl ein totaler Überflieger als auch die Wiedererkennung. Dazu hört sich alles etwas zu gleich an. Aber was nicht ist, kann ja noch wachsen. Immerhin ist die CD fast randvoll. |
Tipp:
| | Alle, denen eine musikalische Mischung aus Iron Maiden und Guns n' Roses garniert mit bissigen Texten alá System of a Down zusagt, sollten sich das Album anhören. |
Titel-Liste:
| | - Beast and the Harlot
- Burn it down
- Blinded in Chains
- Bat Country
- Trashed and scattered
- Seize the Day
- Sidewinder
- The wicked End
- Strength of the World
- Betrayed
- M.I.A.
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Laufzeit:
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