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Review: B.Impatient |
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Album:
| | INTENSITY, 2006, Locomotive |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 07.08.2006 |
Review:
| | Die Entstehungsgeschichte der Band geht zurück bis ins Jahr 1999. Nur drei Monate nach der Gründung spielt man bereits das erste 3-Track-Demo ein. In der Zwischenzeit ist die Combo live sehr aktiv und erspielt sich innerhalb kurzer Zeit einen sehr guten Ruf. Es soll jedoch noch bis 2004 dauern, als man endlich die Aufmerksamkeit eines Labels erwecken kann. Im Sommer 2005 geht's dann endlich ins Studio, um die 14 geplanten Songs für das Debüt einzuspielen.
Neben Frontfrau Brigitte versuchen noch Gitarrist Markus Getta, Bassist Tom Müller, Keyboarder Daniel Hoffmann und Drummer Martin Wippich wirklich ihr bestes, um den einzelnen Songs genügend Abwechslung und Klasse zu verleihen, was in den meisten Fällen hervorragend gelingt.
Hier macht es vor allem die richtige Mischung. Sehr dezente Keyboard Parts, an den richtigen Stellen eingesetzt, kämpfen nie gegen die Gitarren, sondern gewähren ihnen immer Vorfahrt. Und so sollte es bei Rock auch sein.
Aus dem Inhalt: "Surrender" erinnert mich, besonders von der Gesangslinie des Refrains, an Songs der Four Nonblondes. Hier fällt es sehr leicht, sich die Sache einzuprägen und auch noch nach Stunden wieder aus dem Gedächtnis abzurufen.
Das etwas sperrige "Distance" hingegen muss schon einige Male die Gehörgänge passieren, bis es so richtig überzeugen kann.
Ziemlich forsch geht es bei "Beauty & Beast" zur Sache. Hier ist in jedem Fall der Refrain ziemlich überraschend gestaltet, den ich so nicht erwartet hätte. Durch die thematisch völlig andere Gestaltung und dem reduzierten Takt, kann leider nichts vom Schwung der ersten Riffs mitgenommen werden. Ich persönlich finde es schade, auch wenn man sicherlich darüber streiten kann.
"Susanna", eine Power-Ballade mit einigen Gothic-Anleihen überzeugt vor allem durch die intensive Gesangsleistung, die eine optimale Gitarrenunterstützung erfährt, ohne dabei auf der Strecke zu bleiben.
Schon die ersten Riffs von "Too much" laden zum mitnicken ein und das wird sich auch bis zuletzt nicht ändern. Der dominante Bass wirkt ungemein treibend und auch die Gitarren bekommen endlich eine Chance für etwas längere Soli-Passagen.
Plätschernde Keyboard-Teppiche und dezente Gitarrenarbeit bilden die Basis für "My Religion". Bei den Refrains und auch zum Ende hin, treten die Gitarren dominant in den Vordergrund.
"Enemy" geht schon wieder deutlich härter und flotter zur Sache. Stellenweise hart an der Grenze des Nu-Metals werden Erinnerungen zu Velcra & Co. geweckt.
Schade, dass ich mich gerade mit den Titelsong "Intensity" einfach nicht anfreunden kann. Obwohl es wahrlich nicht an Abwechslung und druckvollen Passagen mangelt, will er bei mir auch nach den mittlerweile zehnten Durchlauf einfach nicht zünden.
Ruhig, aber mit nichten besinnlich, endet das Scheibchen nach über 51 Minuten mit "If".
Fazit: Hinter mir liegt eine interessante Achterbahn der Gefühle, die trotz einiger Anleihen aus dem Mainstream mit einem hohen Maß an Eigenständigkeit, Leidenschaft und Sanftheit gezeigt hat. Wie man überzeugende, intensive Vocals, harte Gitarren und moderne Keyboard-Passagen unter einen Hut bekommt, ohne dass irgend wer gleich die Nase rümpfen muss ist also durchaus machbar, wenn man nur das richtige Händchen für's Songwriting besitzt. |
Tipp:
| | Für alle, die auch gerne zwischen den stilistischen Hauptrichtungen ihre Freude haben und gerne Bands wie Guano Apes oder Die Happy im Player laufen lassen, finden hier eine hörenswerte Scheibe, die sich nicht an jeder Ecke mit Dutzenden von Klonen messen muss. |
Titel-Liste:
| | - In my Head
- Surrender
- Distance
- Beauty & Beast
- Susanna
- Fortune & Fate
- Too much
- My Religion
- Enemy
- Ditn't I
- Intensity
- Try & Error
- Lonely
- If
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Laufzeit:
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