News
 Newsflash 
 02.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Benedictum
 
UNCREATION

Album:
 UNCREATION, 2006, Locomotive

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 14.02.2006

Review:
 Oioioi, schon wieder ist so ein finsteres CD-Cover einer US-Nu-Düster-Metal-Combo auf meinem Schreibtisch gelandet. Was habe ich wohl zu erwarten? Nu Metal alá U.S.A. oder Death Metal Gekreische oder gar Rap und Hip-Hop? Ja, wer ist schon vorurteilsfrei?
Zum Glück gibt es aber immer wieder mehr oder weniger breite Silberstreifen am Horizont, die den musikalischen Einheitsbrei vergessen lassen. Benedictum mit ihrem Debüt-Album UNCREATION gehören eindeutig dazu. Schon nach den ersten Takten entpuppt sich das Scheibchen als megafettes Brett, dass voll zuschlägt. Wenn jemand Zweifel hat, ob ein Frauenstimmchen zu Heavy Metal passt, den belehrt Veronica Freeman schon nach wenigen Takten eines besseren.

Der Opener und gleichzeitige Titelsong "Uncreation" produziert schon mächtig Dampf unter der Mütze, sodass man die Ohrenklappen festhalten sollte, bevor sie einen Senkrechtstart hinlegt.
Und weiter gehts im Takt. Etwas langsamer rollt "Benedictum" aus den Boxen. Dafür ist der Takt deutlich bestimmender und der Refrain eine Spur eingängiger. Spätestens jetzt ist klar, nicht nur die Instrumentalisten verstehen ihr Handwerk, sondern auch Frontfrau Freeman. Wie bekommt man nur so eine Stimme? Ok, ich will's dann doch nicht so genau wissen...
Der Intelligenztest für headbangende Metaller, Song Nummer drei hat den Titel "#4". Hier geht die Post dann so richtig ab, dass einen hören und sehen vergeht. Double-Bass und Gitarren-Attacken pressen unbedarften Warmduschern so richtig die Luft aus den Lungen - hechel.
Bei "Misogyny" darf dann auch der Synthie zum ersten Mal richtig mitspielen und verleiht der tonnenschweren Mid-Tempo-Walze deutlich mehr Volumen.
Wer denkt, dass der schnellste D-Zug doch endlich mal 'ne Pause einlegen könnte, den enttäuscht "Ashes to Ashes". Hier geht voll die Post ab und nach zwei Minuten gibts dann noch ein Gitarrensolo, dass sich gewaschen hat.
Ein kleines Zugeständnis an die Liebhaber von melodiösem Heavy Metal hat "Wicca" im Gepäck. Obwohl hier deutlich mehr "Dur" geboten wird, hat man nicht an der bereits bekannten Härte gespart.
Ja was fällt denn den Amis ein? Dürfen die so einfach einen Klassiker wie "Heaven and Hell" aus Black Sabbaths Hoch-Zeiten covern? Was würde Dio darüber sagen? Ich denke er wäre stolz auf die Jungs und besonders das Mädel. Es passiert selten, dass Bands den wahren Kern eines "fremden Songs" so klar erkennen und ins eigene musikalische Arrangement integrieren, wie es hier geschehen ist. Man kann sich fast bildlich Dio hinter der Bühne vorstellen, wie er den Refrain mitsingt.
Bei "Them" und "Two steps to the Sun" wird dann wieder gehörig aufs Gaspedal getreten. Man kann nur hoffen, dass es das Bodenblech aushält. Sirenen-Röhre Veronica schafft es auch hier wieder mühelos den Gitarren-Riffs Paroli zu bieten.
Zum offiziellen krönenden Abschluss gibt es dann mit "Valkyrie rising" sogar ein episch angehauchtes 8-Minuten-Brett. Aber es war mir schon vorher klar, dass dies nicht der letzte Durchlauf dieses Scheibchens in meinem CD-Player war.
Als Bonus wurde mit "The Mob Rules" ein weiterer Black Sabbath-Klassiker gekonnt gecovert.

Fazit: Ja, wir haben nichts Neues gehört. Nein, innovativ war es auch nicht. Wegweiser für eine stilistische neue Richtung? Auch Fehlanzeige.
Aber was soll's!
Dieses Debüt macht Hoffnung, dass nicht alles "Nu" und "Hip-Hop" ist, was aus Amiland herüberschwappt. Und wer seine Sache so gelungen wie Benedictum in Szene setzt, darf trotzdem mit Recht stolz sein.

Tipp:
 Heavy Metaller aufgepasst! Hier gibt es neues Futter mit einer Frauenstimme, die wahrlich nicht die Blubberbläschen aus dem Bier vertreibt, sondern jedem volle Kanne den Schaum ins Gesicht bläst! Astral Doors, Tad Morose und Black Sabbath lassen grüßen.

Titel-Liste:
 
  1. Uncreation
  2. Benedictum
  3. #4
  4. Misogyny
  5. Ashes to Ashes
  6. Wicca
  7. Heaven and Hell
  8. Them
  9. Two steps to the Sun
  10. Valkyrie rising
  11. The Mob Rules

Laufzeit:
 53:29 Min.


 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Benedictum
Reviews
¬ SEASONS OF
   TRAGEDY
¬ UNCREATION
 
 

Neue Reviews
 
Satyros - RIVEN
Semargl - SATANIC POP METAL
Fullforce - ONE
ZombieShakerBox - ENCRYPTED
Nailgun - PAINDUSTRY
Rage - 21
Alpha Tiger - MAN OR MACHINE
My Restless .45 - ANTHEMS FROM THE BARREL OF A GUN
Face Down Hero - DIVISIONS AND HIERARCHIES
Calbe 35 - LOUDER
 
 

Werbung 
   
 


StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

© 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009