 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: B.G.T. |
 |
| |
Album:
| | THE INNER DEATH, 2005, Eigenlabel |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 15.01.2006 |
Review:
| | Der Slogan der Truppe aus Neumünster ist wohl unmissverständlich: "Ich hau Dir auf die Fresse". Und Sie haben dafür auch das richtige Werkzeug, ihren Aggressions Metal oder wie sie es nennen Aggro Death.
Oftmals erlebe ich es, dass sich hinter Death Metal Bands nur ein paar Möchtegerns verschanzen, denen es an spielerischem Vermögen fehlt und mangels Songwriting irgendetwas ins Mikro geplärrt wird. Die Gitarren stimmt man dazu möglichst tief und den Verstärker dreht man bis zum Anschlag. Noch eine kleine Meute Headbanger engagieren, die für zwei oder drei Bierchen die Nackenwirbel knacken lassen und die Sache ist geritzt.
Es geht aber auch anders und das beweisen B.G.T. mit ihrem Album THE INNER DEATH in durchaus eindrucksvoller Weise. Seit nunmehr zehn Jahren pflügen die Metaller mit einer Mischung aus melodischem Death Metal und einer Portion Thrash durch die Clubs. Es wird aber nicht einfach von der schwedischen oder amerikanischen Konkurrenz abgekupfert, sondern richtig geschuftet und allem eine eigene moderne Note verpasst.
An diesem Rezept könnten sich so manche Möchtegern-DM'ler ein Beispiel nehmen. Trotz Growl sind die Texte verständlich, denn wenn sie schon im Booklet fehlen, sollte man sie zumindest verstehen. Und wenn man bei Death plötzlich eingängige Hooklines entdeckt, dann ist das auch kein Zufall sondern sicherlich Absicht.
Schon beim Opener und gleichzeitig auch Titelsong "The inner Death" wird nicht lange gefackelt. Kurzes Intro und dann gehts mit Volldampf los in Richtung Lauschlappen.
"Recompense" überrascht mit einem Sprach-Part gleich zu Beginn, bevor die Walze auf Touren kommt und spätestens nach eineinhalb Minuten alles platt macht, was ihr im Weg steht.
Nicht lange rumblödeln, gleich volle Kanne - so das Motto für "Scarred". Tempowechsel bis schon fast auf Doom-Geschwindigkeit und Clean-Voice sorgen für Abwechslung.
Bei "Aggression Square" verhält es sich gerade anders. Hier wird etwas verhaltener begonnen und allmählich das Tempo forciert. Besonders das variable Drum-Playing kann hier überzeugen.
Für alle die eigentlich etwas mehr Speed brauchen um auch wirklich die Belastungsgrenze der Nackenmuskeln zu erreichen werden wohl an "Carnage", dem wahren Überflieger "The Executor 2005" und dem Schluss-Track "The Novel of Hate" mit dem stellenweise etwas forcierten Mid-Tempo-Takt, Gefallen finden.
Fazit: Obwohl die überwiegend im Mid-Tempo galoppierenden Songs und die für Death Metal relativ "hohe" und "verständliche" Stimme aus dem üblichen Rahmen fällt, ist das gerade das Sahnehäubchen, welches ein hohes Maß an Eigenständigkeit vermittelt. Zwei schnellere Songs hätten sicherlich nicht geschadet und für mehr Abwechslung gesorgt.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die Jungs endlich eine Chance für einen Plattenvertrag bekommen, denn liebe Labels, was wollt ihr mehr? |
Tipp:
| | Death Metal mit einem gewissen Niveau, den sich kein Fan dieser Musikrichtung entgehen lassen sollte. Kennste B.G.T.? Was nich'? Haste was verpasst! |
Titel-Liste:
| | - The inner Death
- Recompense
- Scarred
- Aggression Square
- My Demons
- Carnage
- Only the strong Survive
- The Executor 2005
- Irony
- The Novel of Hate
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.bgtmetal.de  |
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|