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Review: The Black Halos |
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Album: (Re-Release)
| | THE BLACK HALOS, 1999/2007, People Like You THE VIOLENT YEARS, 2001/2007 People Like You |
Stil:
Wertung:
| |  ohne Wertung | | M.K., 06.02.2007 |
Review:
| | People Like You Records bringt uns dieses Jahr zwei Re-Releases der kanadischen Glam-Punks The Black Halos. Neben dem selbstbetitelten Debüt wird auch das Zweitwerk namens THE VIOLENT YEARS am 23.02.2007 wieder veröffentlicht.
Auf der Promo-CD befinden sich leider nur jeweils 5 Songs von THE BLACK HALOS bzw. THE VIOLENT YEARS. Eine komplette Einschätzung ist deshalb leider nicht möglich. Fangen wir mal an mit den Songs von THE BLACK HALOS:
"Retro World" startet mit einem ansprechenden Riff und rockt im Mid Tempo drauflos. Der Refrain bleibt im Kopf hängen, in der zweiten Hälfte des Songs findet sich noch ein kurzes Gitarrensolo. Die Stimme von Sänger Billy Hopeless ist rau und gewöhnungsbedürftig, passt aber zum rotzigen Punk der Black Halos.
"Bombs not Food" beginnt wie ein langsamer Billy Talent-Song und bietet hohes Kopfnick-Potential. Mir gefällt der Gesang von Hopeless in den Strophen ziemlich gut, der Song macht irgendwie ne Menge Spaß. Das Songwriting ist anspruchsvoller als zuvor, der Refrain ist jedoch nicht so eingängig. Dafür gibt es auch hier wieder ein schönes Gitarrensolo kurz vor Schluss.
Bei "Ugly Truth" sieht die ganze Sache schon anders aus. The Black Halos präsentieren hier einen etwas langsameren Song, der eher im Glam- als im Rotzrock-Sektor anzuordnen ist. Es gibt einige Tempowechsel, und Billy's Gesang kann einem teilweise auf die Nerven fallen. Insgesamt ein eher mittelmäßiger Song.
Mit fast fünf Minuten ist "Tracks" der längste Song auf der Promo-CD. Hier wird wieder eingängiger Glam Punk geboten, die Lyrics sind jedoch manchmal etwas sehr schmalzig. Dafür gibt es hier musikalisch nichts zu meckern. Großartiges Songwriting, alles ist gut in Szene gesetzt. Schön.
Als letzter Song des Debüts findet sich "No Roads of Dreams" auf der CD. Dieses Lied kann mich nicht so überzeugen. Aber Pluspunkte sind für den guten Einsatz der Background-Vocals zu geben. Das Klatschen am Ende ist jedoch nicht so der Hammer, im Endeffekt ein, meiner Meinung nach, überflüssiger Song.
Wollen wir uns nun mal mit den 5 Songs des THE VIOLENT YEARS-Albums befassen. Dieses ist das zweite Album der Band.
Mit "Some Things never fall" wird das Tempo schon mal ordentlich angezogen, der Refrain ist ein wahrer Ohrwurm, wahrscheinlich bedingt durch die wohl genretypischen "Ohohoho"-Parts. Auch der laut Pressetext "pumpende Power-Bass" kommt hier gut zum Einsatz. In jedem Fall ein rundum guter Song, garniert mit kurzen Gitarrensoli am Ende.
Der nächste Song vom zweiten Album nennt sich "Sell-out Love" und behält die Geschwindigkeit bei. Die Arrangements können auf ganzer Linie überzeugen, der Refrain beinhaltet einen mitsingbaren Text und The Black Halos packen eine ganze Menge abwechslungsreiche Musik in die 2:39 Minuten.
"Start the Violence" drosselt nun das Tempo, ein (teilweise) fast schon schwerfälliger Mid Tempo-Song schließt sich den schnelleren Stücken an. Sicherlich eine gute Entscheidung, nur eine einzige Geschwindigkeit wäre auf Dauer auch langweilig. Auf jeden Fall werden die dreieinhalb Minuten mit einem kompakten Rock-Song gefüllt, welcher durchaus Hit-Potential beinhaltet. Gefällt.
Mit etwas über zwei Minuten ist "Last of the 1%'Ers" der kürzeste Song vom THE VIOLENT YEARS-Album und dementsprechend nicht gerade langsam. Jedoch bleibt hier auch nicht viel hängen. Wirklich spannend ist das nicht, außerdem nervt in diesem Kontext das "Wohoho". Dafür gefällt das aggressive, ausufernde Ende.
Zum Abschluss der THE VIOLENT YEARS-Songs kommt nun der Up Tempo-Rocker "Jane Doe" zum Vorschein, und dieser Song ist mindestens genau so gut wie "Tracks". Es geht schön sinnvoll voran, die Arrangements wissen zu gefallen und viele Breaks sind zu beobachten. Ein nettes Gitarrensolo darf auch hier nicht fehlen. Daumen hoch.
Fazit: Die Songs beider Alben sind auf jeden Fall sauber von Jack Endino (u.a. Nirvana-Produzent) hergerichtet. Mir persönlich gefallen jedoch die Stücke von THE VIOLENT YEARS etwas besser, da die Geschwindigkeit und das Songwriting mir mehr zusagt als das der THE BLACK HALOS-Songs. Die raue Stimme von Billy Hopeless ist sicherlich ausschlaggebend für den Kauf eines oder beider Re-Releases, aber sie passt sehr gut zur Musik der Black Halos. Ich persönlich würde zu THE VIOLENT YEARS greifen. |
Tipp:
| | "Tracks", "Bombs not Food" und "Retro World" vom Debüt, "Jane Doe", "Start the Violence" und "Sell-out Love" vom Zweitwerk der Black Halos. In jedem Fall erhält man zwei Alben mit üppiger Song-Bestückung |
Titel-Liste:
| | THE BLACK HALOS
- Shooting Stars
- Retro World
- Bombs Not Food
- Sad Boy
- Dog Day
- For You
- Fucked from the Start
- Ugly Truth
- Tracks
- Worst Things
- No Road of Dreams
- B.S.F.
- - - Bonus Tracks - - - - 1010 Demo Track
- Rusian Roulette
- Tuned Out Tokyo
- Homeless For Christmas
- Mr. Barfly
THE VIOLENT YEARS
- Some Things Never Fall
- No Tomorrow Girls
- Jane Doe
- Capt. Moody
- Last of the 1%'Ers
- Lost in the 90's
- Underground
- Sell-Out Love
- 50 Bourbon Street
- Warsaw
- Start the Violence
- No Class Reunion
- - - Bonus Tracks - - - - Worry Doll
- Deuce
- Hearts & Aces
- Radio Demo
- It`s All Over For You
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Band-Infos:
| | www.blackhalos.net  |
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