 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Black Label Society |
 |
| |
Album:
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 11.01.2006 |
Review:
| | Höchst löblich, dass es immer noch Bands gibt, die wie am Schnürchen gezogen, alljährlich ihre Alben unter das Volk streuen. Aber Vorsicht, das Volk ist oft auch anspruchsvoll und undankbar.
Gitarren-Zauberer Zakk Wylde hat also mal wieder beschlossen, seinen Lieblingsplatz, das Studio aufzusuchen, und 14 neue Songs einzuspielen. Doch genauso wie er in letzter Zeit durch gewisse "Ausschreitungen" unangenehm in der Presse auffiel, hat er sich hier nicht mit dem Ruhm bekleckert, den die Fans lieben und erwarten.
Die Gitarren sollten krachen - tun sie, aber leider ist die Abmischung recht lieblos.
Der Sound soll grooven - tut er, aber leider etwas selten.
Die Stimme soll ein bisschen nölend an Ozzy erinnern - tut sie überwiegend.
Die genaue Analyse der Texte und Refrains lasse ich jetzt mal außen vor.
Mit dem Opener "Fire it up" gelingt der erwartete Groove-Stampfer mit unverkennbarer Stimme und einer jaulenden Wah-Wah-Gitarre.
Eine Spur flotter und noch deutlich groove-lastiger als der Vorgänger, kann "What's in you" voll überzeugen.
Musikalisch wird mit "Suicide Messiah" gleich das nächste Brett nachgeschoben. Wäre da nicht der Refrain, dessen Sinngehalt ich bis jetzt noch nicht erschließen konnte. Und noch was. War denn der harte Break vor dem abschließenden Gitarren-Solo wirklich nötig? Man stellt sich schon auf neues Futter ein, ist enttäuscht, dass es sich scheinbar nur um ein kurzes Zwischen-Solo handelt und bemerkt zu spät, dass das Leid noch garnicht vorbei war.
"Forever down" ist genau das, was man gerne hören möchte. Vorsicht, unbedingt die Füße sichern. Der Song bietet geniale Gitarrenarbeit, die leider im leicht matschigen Sound nicht so brutal zur Geltung kommt, wie sie könnte.
Die Ballade "In this River" läutet dann (abgesehen vom Gitarren-Solo), bezeichnenderweise die "Dümpelzone" ein. Dort wo durchschnittliche Liedchen durch geniale Produktion gerade noch die Kurve kratzen, saufen solche bei schlechter Produktion hoffnungslos ab.
Ihren Höhepunkt erreicht die Einfallslosigkeit mit "Electric Hellfire". Das beste an dem Song sind die Paar Sekunden zu Beginn und am Ende, die ein verzerrtes Sample des Songs "Fire" von Arthur Brown zum Besten geben.
Glücklicherweise folgen mit den beiden Songs "Been a long time" und "Dirt on the Grave" zwei hörenswerte Nackenbrecher, die auch wieder deutlich die Nähe zu Ozzy aufzeigen.
Auch der Bonus-Track "I never dreamed", wo Meister Zakk in unvergleichlicher Art die Gitarrensaiten durchwalkt, ist erheblich hörenswerter als das Material aus der "Dümpelzone". So kann im letzten Moment gerade noch das Ruder herum gerissen werden, bevor der ansonsten so robuste BLC-Dampfer die tödlichen Klippen getroffen hätte und das Album mit Mann, Maus und schlechter Bewertung abgesoffen wäre.
Fazit: Ziemlich durchwachsene Kost mit einigen tollen Songs, jeder Menge Durchschnitt und fraglichem Füllstoff. Zakk, das hast Du auch schon besser hinbekommen. |
Tipp:
| | Den Aussagen der Werbung: "...the tracks on Mafia are discharged like musical weapons of mass destruction..." darf man (einmal mehr) nicht 100%ig trauen. Fans kommen kurzweilig auf ihre Kosten und für Newbies gibt es sicherlich schlechtere Heavy Rock Einstiege - aber mehr auch nicht. |
Titel-Liste:
| | - Fire it up
- What's in you
- Suicide Messiah
- Forever Down
- In this River
- You must be blind
- Death March
- Mr. Ovtavia
- Say what you will
- Too tough to die
- Electric Hellfire
- Spread your Wings
- Been a long time
- Dirt on the Grave
- Bonus Tracks - - I never dreamed
|
Laufzeit:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Bandinfos |
 |
 |
Neue Reviews |
 |
|