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Review: Blackshine |
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Album:
| | LIFEBLOOD, 2006, Dockyard 1 |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | J.G., 23.09.2006 |
Review:
| | Die aus Stockholm stammende Truppe von Blackshine versuchen es mit einem neuen Album. Es ist dabei erst das dritte Werk beim mittlerweile dritten Label in zehn Jahren. Dies spricht bei allem "Good will" nicht gerade von Konstanz. Wer die vorherigen Alben der Band noch im Kopf hat, wird diese vielleicht am ehesten stilistisch mit Goth'n'Roll umschreiben. Um es vorweg zu nehmen, davon ist wenig übrig geblieben.
Rotzig, rau klingende Allerwelts-Rock- und Metal-Klänge schlagen mir entgegen. Von Gothic kaum eine Spur. Nicht dass dies zunächst ein maßgeblicher Nachteil wäre, jedoch unterscheiden sich die Songs dieser Band kaum von der Dutzend-Ware anderer. Da hilft auch das bemühte Streben des Frontmanns Anders Strokirk wenig, dem Material einen markanten Stempel zu verpassen. Genug gemeckert, gehen wir ins Detail.
Mit "Cure in the Shape of Noise" startet das Album ziemlich flott und melodisch. Die Riff-Salven verfehlen kaum ihre Wirkung und ein gefälliger Refrain sorgt für das nötige Haftungsmoment im Ohr.
Etwas langsamer, jedoch ähnlich rau beginnt "Born a Denier". Sanft dahin plätschernde Hooklines werden von einem ziemlich aggressiv gespielten Refrain abgelöst. Dieser starke Kontrast ist beim ersten Höreindruck durchaus interessant, flach bei mehrmaligem Hören jedoch mehr und mehr ab.
Der Titeltrack "Lifeblood", ein etwas ungestüm und zu wild dargebotener Knüppel-aus-dem-Sack-Song hätte mit etwas mehr Plan durchaus Hit-Potenzial entwickeln können. So bleibt er lediglich im Mittelfeld stecken.
"Powerghoul" prügelt gnadenlos mit recht flottem Tempo thrashige Riff-Keulen auf die Köpfe der Zuhörer. Einer der wenigen Songs, der gänzlich auf melodische Anleihen verzichtet.
Alle übrigen Titel bewegen sich irgendwo zwischen den bereits beschriebenen Polen mit jeder Menge guter Ideen, die allerdings kaum richtig entfaltet werden. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen.
Fazit: Bei aller geäußerten Kritik besitzt die Scheibe durchaus einen gewissen Charme. Wäre da nicht die etwas arg auf Garagen-Band-Flair getrimmte Produktion, hätte sofort ein Pünktchen mehr aufs Konto wandern können. Etwas mehr als 38 Minuten sind angesichts des dritten Albums in zehn Jahren auch nicht gerade üppig. |
Tipp:
| | Freunde rotzig frecher Garagen-Rock-Bands finden hier sicherlich die eine oder andere Perle für ihre Sammlung. Ob sich die Fans aus früheren Tagen von Blackshine hier noch zurecht finden, müssen sie selbst entscheiden. |
Titel-Liste:
| | - Cure in the Shape of Noise
- Born a Denier
- Lifeblood
- Stonefog
- Powerghoul
- Unbroken
- Burn the World
- Face the Bastard God
- Dwell in Black
- Second Rate Blasphemer
- Denial of Pain
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.blackshine.nu
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