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Review: Breaking Benjamin |
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Album:
| | PHOBIA, 2006, Hollywood Records |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 02.05.2007 |
Review:
| | Breaking Benjamin sind in den USA im Bereich der Rockmusik sehr erfolgreich. Näheres dazu könnt Ihr in der Biographie der Band hier bei uns lesen.
PHOBIA erschien Ende 2006 in den U.S.A. und ist für Europa im 1. Quartal 2007 auch auf den Markt "geworfen" worden. Ich muss gestehen, dass ich die CD anfangs sehr sperrig empfand und keinen Zugang zu ihr fand. Das war bei den beiden Vorgängern namens SATURATE und WE'RE NOT ALONE doch ganz anders, da zündete jeder Song sofort. Letztendlich muss diese Tatsache im Nachhinein von mir so gewertet werden, dass sich das Trio im Songwriting um einiges weiter entwickelt hat.
Anders gesagt - die Songs auf PHOBIA sind allesamt hochklassig, aber um einiges komplexer als die Songs von den ersten beiden CDs. Okay, bei der ersten Single "The Diary of Jane" merkt man das noch nicht, dafür ist wirklich zu eingängig arrangiert. Das soll aber keine Kritik sein, im Gegenteil, der Song ist eine Wucht, da stimmt einfach alles; die aggressiven Riffs, der stampfende Takt auf der einen Seite und dann dieser eingängige Refrain, der einfach nicht mehr aus dem Ohr will - nicht ohne Grund halten viele Fans von Breaking Benjamin diesen Song für den besten der Band bislang.
Die zweite Single "Breath" wählt da einen ganz anderen Weg, denn nach dem kurzen Gitarrenriff setzen die US-Rocker sofort auf eingängige Melodien und harmonischen Gesangspartien. Müßig zu erwähnen, dass auch hier wieder einer genialer Song zu hören ist.
"You" fällt da leider etwas ab, der Song kann zwar auch Emotionen wecken, aber er klingt mit der Zeit etwas eintönig.
Doch dieser kleine Faux Pas wird sofort wieder gut gemacht, denn "Evil Angel" offenbart wieder die Stärken von Breaking Benjamin - aggressive Gitarrrenriffs werden gemixt mit fast schon poppige Melodien und aufgepeppt mit einer gesunden musikalischen Härte. Der eingängige Refrain rundet dieses kleines Meisterwerk ab - und weil das bei dem nachfolgenden und fast schon bitteren "Until the End" genauso gut funktioniert, spricht nichts dagegen, die CD weiter zu hören.
Und das sollte man auch tun, denn sonst verpasst man z.B. den Rockwalzer "Dance with the Devil" oder das etwas härtere eingespielte "Topless".
Aber auch bei den Balladen können Breaking Benjamin diesmal überraschen, denn bei "Here we are" legen sie eine Nummer vor, die auch mal die Bezeichnung Ballade verdient hat.
Textlich können die Songs auch bisher überzeugen, aber die beste Story wird sicherlich bei dem sozialkritischen "Unknown Soldier" erzählt. Der Song braucht allerdings ein, zwei Anläufe, startet aber dann voll durch.
Mit "Had enough" wird dann noch mal ein volles Brett eingespielt, dass erfrischen direkt um die Ecke kommt.
Und auch der Rausschmeißer "You fight me" überzeugt erneut durch seine Mischung aus musikalischen Härte und einem einfühlsamen, ja, fast schon melancholischen Gesang.
Fazit: Damit schliesse ich die Besprechung der Songs. Wie schon geschrieben - PHOBIA ist sicherlich nicht mehr so eingänig wie die beiden Vorgänger und könnte am Anfang nach einer Enttäuschung klingen. Doch davon ist die CD weit enfernt, im Gegenteil, je öfters man sie hört, um so mehr merkt man, wie sehr sich die Band im Songwriting weiter entwickelt hat. |
Tipp:
| | Nu Rock - Fans können hier zugreifen, ohne enttäuscht zu werden. Aber selbst Freunde der klassischen Rockmusik, die auch mal offen sind für was anderes, sollten wenigstens mal rein hören und Breaking Benjamin eine Chance geben, denn das haben die drei Musiker mehr als verdient. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- The Diary of Jane
- Breath
- You
- Evil Angel
- Until the End
- Dance with the Devil
- Topless
- Here we are
- Unknown Soldier
- Had enough
- You fight me
- Outro
- The Diary of Jane (Acoustic Version)
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Laufzeit:
Band-Infos:
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