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Review: Bullet
 
HEADING FOR THE TOP

Album:
 HEADING FOR THE TOP, 2006, Black Lodge

Stil:
 Hard Rock, Heavy Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 19.05.2006

Review:
 Erstaunlich, wie manche musikalischen Zeitalter noch heute ihre Eindrücke hinterlassen. Die fünf Jungs von Bullet aus Schweden können scheinbar vom Hard Rock und zart aufkeimenden Heavy Metal der späten 70er und frühen 80er einfach nicht genug bekommen. Und wenn das noch nicht genug wäre, halten sie sich so nahe bei den Vorgaben ihrer Idole auf, dass es beim flüchtigen Hinhören schnell zu Missverständnissen kommen kann.
Frontröhre Hell Hofer hat sich ganz auf Brian Johnson und Udo Dirkschneider eingeschossen. Ähnlich rauh und rotzig wie seine Vorbilder, schreit er seine Texte sehr überzeugend ins Mikro. Das die Songs dabei nahezu die gleichen Themen wie schon ihre Idole behandeln, versteht sich fast von selbst.
Seine Mitstreiter, die beiden Gitarristen Hapus Klang und Erik Almström, der Bassist Lenny Blade und Drummer Gustav Hjortsjö haben ebenfalls ihre Hausaufgaben gemacht. Eine so überzeugende Interpretation seiner Vorbilder muss auch erst mal geschafft werden.

Schon der Opener "Midnight Riders (Riding free)" zeigt klar Flagge. Hier wird rassanter Rock geboten, der gnadenlos groovt und nach wenigen Augenblicken für die richtige Party-Stimmung sorgt.
Deutlich geprägt von AC/DCs BACK IN BLACK & Co.-Alben macht "Turn it up loud" sein Motto zur Pflicht. Lautstärke aufdrehen und genießen. Hell Hofer greift auch mal gnadenlos zu Anfeuerungsrufen, wie es seine Vorbilder liebend gerne tun - wenn kopieren, dann schon richtig - war wohl die Intension.
Der Titel-Track "Heading for the Top" schafft es kaum sich von den australischen Vorbildern zu lösen. Schon nach den ersten Gitarren-Klängen ist man fast geneigt, ein neues Langeisen der "Down Under"-Truppe zu vermuten.
Nicht so ganz reinrassig zuordenbar verhält es sich bei "Rambling Man". Hier wurde für den Heavy Metal-Beton je ein Schäufelchen aus unterschiedlichen alten Säcken, wie AC/DC, Judas Priest und U.D.O. genommen und zu einer tierisch groovenden Mischung angerührt.
Aber hallo! Wenn das nicht die Riffs von den guten alten Judas Priest sind? "Speeding in the Night" ist ungefähr bei Songs wie "Ram it Down" anzusiedeln und bietet über Refrain, bis hin zu den Gitarren-Soli wirklich alles, was auch Halford, Downing und Tipton so alles zum Besten gaben (und noch geben). Welchen entsprechenden Original-Song man für den Titel "Raise Hell" finden könnte, überlasse ich eurer Phantasie. Ich denke "Hell bent for Leather" liegt nicht weit weg oder ist es doch...?
Der übrige Stoff bietet keine weiteren "Überraschungen", bewegt sich sicher im Fahrwasser der genannten Beispiele und verlässt nur manchmal geringfügig den zelebrierten Dunstkreis.

Fazit: Obwohl jeder Song wirklich Laune macht und abgeht wie der Kumpel am Nebentisch nach drei Schluck Chilisauce pur, fehlt deutlich die Eigenständigkeit. Auch wenn es sich nicht um echte Cover-Versionen handelt, so hätten ein paar eigene Ideen mehr sicherlich nichts geschadet. Es soll jeder selbst entscheiden, ob hier brutal geklaut oder genial nachgespielt wurde.
Dafür geht das Scheibchen aber ab wie 'ne Rakete, dass man Mühe hat, das Teil im CD-Player wieder zu bremsen. Unterstützt wird dies sicherlich von der recht ordentlichen Produktion, die das Ganze exakt auf den Punkt bringt - Takt für Takt.

Tipp:
 Ihr könnt von Bands wie AC/DC, U.D.O. oder Judas Priest nicht genug bekommen und seid sowieso etwas betrübt, dass von den Altmeistern die Neuheiten spärlich fließen? Aufgepasst! Hier gibt's das richtige Futter.

Titel-Liste:
 
  1. Midnight Riders (Riding free)
  2. Turn it up loud
  3. Heading for the Top
  4. Rambling Man
  5. Hard Luck Lady
  6. Speeding in the Night
  7. One Deal with the Devil
  8. Rock steady
  9. Leather Love
  10. Raise Hell
  11. Bang your Head

Laufzeit:
 41:19 Min.

Band-Infos:
 
  • www.bullet.nu 


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