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Review: Cannibal Corpse |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.J., 12.07.2006 |
Review:
| | Die neue Scheibe von Cannibal Corpse trägt einen kurzen, prägnanten Titel: "Kill". Ebenso schlicht ist das Cover gehalten. Verwunderlich, ist man als Fan der alten Florida-Death Metaller doch schon ganz andere Dinge und Abbildungen gewöhnt. Als Begründung gab "Corpsegrinder" Fisher mehrfach an, dass es "sich einfach angeboten" hat.
Für alle begnadeten Splatterfans sicher eine Enttäuschung, doch widmen wir uns jetzt dem wesentlichen: Der Musik: "Time to kill is now" startet abrupt - und auch gleich voll durch. Ein ähnlich starker Opener wie zuletzt "Severed head stoning" auf dem letzten, hochgelobten Album THE WRETCHED SPAWN. Dieses hohe Niveau wird auf dem Rest des Albums mit nahezu jedem der 13 Tracks mühelos gehalten. Man holzt sich stampfend, zermalmend und meist auch nicht gerade langsam, erfolgreich durch die Death Metal Landschaft. Textlich ist natürlich alles beim Alten geblieben, und man braucht keinen Hellseher um vorraussagen zu können, dass sich dies wohl im Laufe der Bandgeschichte auch nicht mehr ändern wird.
Nun, nach dem "schnell, hart und textlich brutal"-Schema geht es natürlich die Mehrzahl der Bands im Deathmetal Bereich an, doch besteht nach wie vor ein großer Unterschied zwischen irgend einer "0815-Todesblei-Truppe" und den Kannibalen: Ihre Songs besitzen einfach einen Wiedererkennungswert. Ich möchte wirklich nicht über die Deathmetal Szene als Gesamtes herziehen, doch vieles was von manchen Plattenfirmen heutzutage als "Die große Sensation" angekündigt wird, hört sich im Endeffekt doch nicht viel anders an als ein Presslufthammer der nächsten Straßenbaustelle.
Cannibal Corpse schaffen es, Härte und künstlerischen Anspruch zu verbinden und trotzdem die Eingängigkeit der Songs nicht außen vor zu lassen. Sei es das prügelnd schnelle "Maniacal" oder "Make them suffer", das stampfende Riff in "Five Nails through the Neck" oder der Dauer-Nackenbrecher "Necrosadistic warning", es sind einfach Songs, die sich in den Gehörgängen festsetzen und man nicht vergisst.
Oft ist es George's einzigartige, natürliche Stimme die den Songs einen Charakter und das gewisse Etwas verleiht. So gibt es zwar keinen Song wie das schleppende "Festering in the crypt" auf der Vorgängerscheibe, in welchem er sich hörbar völlig verausgabt, doch trägt sein Organ maßgeblich positiv zum Gesamteindruck bei.
Fazit: Die Herren um den "Corpsegrinder" beweisen ein mal mehr das Härte und ein gute Songstruktur sich nicht gegenseitig ausschließen und liefern nach dem gefeierten THE WRETCHED SPAWN ein Album ab, das seinem Vorgänger auf jeden Fall ebenbürtig ist. |
Tipp:
| | Beim Kauf darauf achten, eventuell noch eine der limitierten Versionen zu ergattern, diese sind neben einem wirklich schicken Digipack zusätzlich mit einer Live-DVD ausgestattet auf welcher ein komplettes Konzert der letzten Tour zu sehen ist. |
Titel-Liste:
| | - The Time to kill is now
- Make them suffer
- Murder Worship
- Necrosadistic Warning
- Five Nails through the Neck
- Purification by Fire
- Death walking Terror
- Barbaric Bludgeonings
- The Discipline of Revenge
- Brain removal Device
- Maniacal
- Submerged in boiling Flesh
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Laufzeit:
Band-Infos:
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