News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Umfrage bis 20.05.2012
Ergebnisse/Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Celesty
 
MORTAL MIND CREATION

Album:
 MORTAL MIND CREATION, 2006, Dockyard 1

Stil:
 Power Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 15.10.2006

Review:
 Auch wenn sich bei der Besetzung der Finnischen Band Celesty in den vergangenen vier Jahren ein paar Veränderungen ergeben haben, so halten sie seit ihrem Debüt REIGN OF ELEMENTS an ihrer Konzept-Idee unbeirrbar fest. Dieser Umstand ist nicht zuletzt dem Songwriter-Duo Kanges - Luokkamäki zu verdanken, dass sich als stabiles und erfolgreiches Gespann herausgestellt hat.
Hoch im Kurs stehen die Finnen sowohl in der Heimat als auch in Japan. Das ist erfreulich, aber nicht genug, will man zur Elite gehören. Hier gilt es Europa und die U.S.A. zu erobern.
Aber wie steht es mit dem Tausch des Lead-Gitarristen und des Sängers? Kann man so ohne weiteres die beiden Positionen neu besetzen und trotzdem noch die gleiche Qualität abliefern? Leidet darunter nicht die Identität einer Band? Das sind berechtigte Fragen, die man stellen sollte.

J. P. Alanen hat sich bei Altaria neu verpflichtet und wurde durch Teemu Koskela ersetzt, der nun deutlich aggressiver in die Seiten greift. Neuer Frontmann ist Antti Railio, der anstatt Kommo Perämäki nun mit etwas tiefere Stimme agiert.

Nach dem ersten Höreindruck sind durchaus Änderungen festzustellen. Auch wenn sich Tempo und die druckvolle Präsentation auf dem Niveau der Vorgänger bewegt, so wurden viele schmeichelnden Riffs und eingängige Refrains durch deutlich kantigere Strukturen abgelöst. Insgesamt ist MORTAL MIND CREATION deutlich düsterer ausgefallen, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.

Schon der Opener "Lord of Mortals" zeigt deutlich die etwas neue Richtung. Tiefer gestimmte Gitarren kommen aggressiver zum Einsatz, die Keyboards treten weit in den Hintergrund und dürfen nur bei Soli etwas vortreten. Druckvolle Power-Riffs treiben jedoch weiterhin die etwas tiefere Gesangsstimme zu Höchstleistungen ohne Melodik außen vor zu lassen.
"Demon Inside" spielt gekonnt mit keyboardlastigen langsameren sanften Abschnitten und gitarrenlastigem Power-Riffing. Hier erinnert das gesamte Arrangement sehr deutlich an die Vorgänger-Alben wenn auch mit einer Spur mehr metallischer Schärfe.
Piano-Klänge leiten "Empty Room", eines der melodischen Sahnestückchen ein, bevor der große Power-Hammer zuschlägt. Hier zeigen sich die alten Qualitäten am offensichtlichsten. Tempo und ein Händchen für eingängige, von Keyboards unterstützte Ohrwurm-Refrains ohne auf Härte gänzlich zu verzichten, sind angesagt. Unterstrichen wird dies u.a. durch ein Gitarrensolo und Keyboards, die niemals dominant in den Vordergrund treten, sondern den Gitarren und der Stimme genügend Entfaltungsraum überlassen.
Nach sanftem Akustik-Gitarren-Intro entwickelt sich die Ballade "Among the Dreams" mit der Zeit immer mehr zu einer musikalisch dichten Power-Schnitte behält dabei aber das Tempo bei und endet schließlich, wie es begann.
Drum-Attacken zu Beginn von "Arrival" sind der krasse Gegensatz zu den vorherigen sanften Akustik-Gitarren-Klängen. Unbeirrt walzen die Riffs durch die Zuhörermenge und hinterlassen metertiefe Furchen. Trotzdem bleibt dabei die gefällige Melodik nicht auf der Stecke, mag das Gitarren- und Keyboard-Solo auch noch so schnell und kompromisslos sein.

Fazit: Auch wenn die Wärme und die musikalischen Rundungen des Debüts allmählich durch etwas kältere, düstere Strukturen mit deutlich mehr Kanten ersetzt wurden, so ist durchaus eine kontinuierliche Entwicklung ohne abrupten Sprung oder Bruch zu erkennen. Ob es allerdings genügt, die Eigenständigkeit zu vermitteln, die nötig ist, um sich im Meer der Bands dieses Genres zu behaupten oder gar markant abzusetzen, wage ich zu bezweifeln.

Tipp:
 Wer mittlerweile Gefallen gefunden hat an der Geschichte, die Celesty bisher in Musik verpackte, der kann bedenkenlos zugreifen.
Wer die gefälligen und eingängigen Power-Riffs des Debüt sucht, der sollte vor dem Kauf Probehören.
Wer melodischen Power Metal sucht, der wird hier in jedem Fall fündig.

Titel-Liste:
 
  1. Lord of Mortals
  2. Unreality
  3. Demon Inside
  4. War Creation
  5. Empty Room
  6. Among the Dreams
  7. Back in Time
  8. Arrival
  9. Last Sacrifice

Laufzeit:
 45:12 Min.

Band-Infos:
 
  • www.celesty.net 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
    Cradle Of Filth - V EMPIRE
    Mind the Gaep - GET READY FOR TONIGHT
    Maersung - DER UNSCHEINBARE RUF DER EWIGKEIT
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009