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Review: Cellador |
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Album:
| | ENTER DECEPTION, 2006, Metal Blade |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | S.J., 20.07.2006 |
Review:
| | Es ist nun ein paar Monate her dass ich Cellador's Demo LEAVING ALL BEHIND zum ersten Mal hörte. Diese vier Songs waren schon genial. Die Aufnahmequalität war annehmbar für ein Demo, aber nicht das gelbe vom Ei. Umso gespannter war ich auf ihr Album-Debüt. Erste Feststellung: Sie sind nicht langsamer geworden.
Auch ihre geschickte Melodieführung haben sie beibehalten. Die Songs bieten wieder sehr melodischen Metal auf durchgetretenem Gaspedal. Technisch versiert, und doch in einem, mit anderen Melo-Speed-Bands verglichenen rauen Soundgewand
.
Der Opener "Leaving all behind" ist dem Einen oder Anderen eventuell schon in der Demoversion bekannt, doch auch daran wurde noch gewerkelt. Die Gitarrenleads wurden an einigen Stellen abgeändert, und es sind an einigen Stellen mehrstimmige Gesangsstimmen eingefügt die dem Song eine zusätzliche Fülle verleihen. "A Sign far beyond" schockt durch noch höheres Tempo, und sogar vor dem Einsatz von Blastbeats wird nicht zurückgeschreckt. Trotzdem verfügt der Song über einen sehr eingängigen Refrain der einfach zum Mitsingen einlädt. Zum Anfang von "Never again" begrüßen uns zum ersten Mal im Laufe dieser Platte Akkordriffs, ganz ohne Leadmelodie. Das ändert sich aber schon wieder direkt nach dem Intro und man findet sich in altbekanntem Terrain wieder. Michael Gremio ist wirklich ein Gesangstalent. Natürlich sollte man sehr hohen Stimmchen nicht abgeneigt, doch ich bin überzeugt dass jeder alte Kiske Fan auch an Cellador seine Freude haben wird.
Das selbe Spiel bietet im Anschluss "Forever unbound", allerdings ganz ohne abgenutzt oder "schon mal gehört" zu wirken. Es beeindruckt in jedem Song auf's Neue mit welcher Frische die Jungs zu Werke gehen, und dem Einfallsreichtum scheinen keine Grenzen gesetzt, ganz ohne elektronische Effektspielereien.
Im Vergleich zu den vorigen Songs verhältnismäßig langsam wirkt "Seen through Time" über weite Passagen hin. Hingegen startet "Wakening" mit einer hmynenhaften Melodie. Auch wenn der Refrain teils an Kinderlieder erinnern mag, ist dies kein wirklicher Kritikpunkt, denn mit diesem Vorurteil hatte ja bekanntlich eine nicht-wenig-erfolgreiche, kürbisköpfige deutsche Band auch lange zu kämpfen. Unnötig zu sagen, dass auch "Releasing the Shadow" keinen großen Wandel oder Abwechslung bringt. "No Chances lost" bildet letztendlich das hell leuchtende Schlusslicht einer genialen CD.
Wenn im nächsten Album das Niveau gehalten wird, eventuell einer oder zwei langsamere Tracks zusätzlich enthalten sind und unter Umständen auch über eine Ballade nachgedacht wird, sind Cellador wirklich auf dem besten Weg etwas ganz großes zu werden.
Fazit: Auch wenn die CD nicht so heißt: "Leaving all behind" ist wieder Mal das Motto. Cellador legen ein Wahninnstempo vor, bieten technisch sauberes Spiel und dazu eingängige Melodien. Das vielleicht beste Album in dieser Stilrichtung das in der letzten Zeit auf den Markt gekommen ist! |
Tipp:
| | Eine klare Empfehlung an alle Fans von Dragonforce, denen insbesondere das letzte Album produktionstechnisch aber zu "glattgebügelt" war. |
Titel-Liste:
| | - Leaving all behind
- A Sign far beyond
- Never again
- Forever unbound
- Seen through Time
- Wakening
- Releasing the Shadow
- No Chances lost
|
Laufzeit:
Band-Infos:
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