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Review: Children of Bodom |
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Album:
| | ARE YOU DEAD YET?, 2005, Spinefarm |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 25.09.2005 |
Review:
| | Was will man mehr, als etwas Sensationspresse? Da kommt es doch gerade recht, dass man vor einem Monat den mutmaßlichen Killer der Kinder vom See Bodom in Finnland gefasst hat. Vielleicht ist es jetzt endlich möglich, den 45 Jahre alten ungelösten Kriminalfall aufzuklären, der Pate bei der Namensgebung unserer fünf finnischen Musiker stand.
Verglichen mit den Vorgängern ist das Album ARE YOU DEAD YET? deutlich kantiger und braucht einige Durchläufe, bis es richtig durch den Gehörgang flutscht.
Der Opener "Living dead Beat" zeigt deutlich, wo die wahren Qualitäten der Children of Bodom liegen. Da hauen sich die Herren Laiho, Warman und Latvala gegenseitig die Soli auf die Lauschlappen, dass es nur so kracht.
Der Titeltrack "Are you dead yet?" überzeugt vor allem durch einen melodischen Refrain, der sehr schnell im Gedächtnis bleibt- vom Drum-Gewitter mal ganz abgesehen.
Bei "Punch me I bleed" wird ein mächtiges Soundmonster aufgebaut, dass einen Unbedarften trotz niedrigem Tempo fast plattwalzen kann.
Was hat "In your Face" zu bieten. Der Meister ist tot, es lebe der Meister, könnte man hier sagen. Die Riffs erinnern eindeutig an Panteras verstorbenen Gitarristen Dimebag.
Recht melodisch und mit einem gewissen 'Back to the roots'-Charme wartet "Next in Line" auf. Jedoch merkt man auch hier, trotz typischer COB-Melodik, eine Weiterentwicklung besonders bei den Keyboards.
Fazit: Es fällt schwer einen Track besonders hervorzuheben. Instrumental (Gitarren, Keyboard) und produktionstechnisch (man staune nur über die bombastischen Drums) gibt es nichts auszusetzen.
Aber...
Eine Spielzeit von nicht mal 38 Minuten ist ein magerer Output für ganze zwei Jahre Wartezeit.
Und mittlerweile kann ich mich nicht mehr so mit Alexi "Wildchild" Laihos Gesang - oder sollte ich lieber permanentem Gekreische sagen - anfreunden, wie früher.
Da rettet das ansonsten passable Gesamtwerk auch nicht vor dem unvermeidbaren Punktverlust. |
Tipp:
| | Trotz einiger Haken ohne dazugehörige Ösen ein hörenswertes Album mit jeder Menge guter Riffs, Gitarrenarbeit und Keyboard-Akrobatik. |
Titel-Liste:
| | - Living dead Beat
- Are you dead yet?
- If you want Peace... prepare for War
- Punch me I bleed
- In your Face
- Next in Line
- Bastards of Bodom
- Trashed, lost & strungout
- We're not gonna fall
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Laufzeit:
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