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Review: Cornerstone |
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Album:
| | TWO TALES OF ONE TOMORROW, 2007, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 27.02.2007 |
Review:
| | So, nun halte ich das vierte und neuste Album von Cornerstone in den Händen. Bislang konnte eigentlich kein Werk von Dougie White und Steen Morgensen enttäuschen; denken wir einfach mal an HUMAN STAIN aus dem Jahre 2001 Für mich immer noch eine CD, die ich immer wieder höre, wenn ich Lust auf guten und klassischen Hard Rock habe.
Aber kommen wir zurück zu dem neusten Werk namens TWO TALES OF ONE TOMORROW. Wer hätte es gedacht, natürlich erinnert alles wieder an Rainbow, was bitte nicht als Kritik verstanden sein sollte.
Der Opener "Misery" überrascht erstmal mit einem wunderschönen Riff auf einer Akustikgitarre, das auf Flamenco getrimmt ist. Dieses Intro geht so knapp 1 Minute und wird immer bombastischer arrangiert und fesselt sofort - der Break geht dann in einen schnellen und treibenden Gitarrenriff über, der den Song zu einer wahren Rockhymne vorantreibt.
Das nachfolgende "One Mans Hell" geht da schon etwas kerniger und nicht ganz so bombastisch arrangiert zu Werke, was den Song auf jeden Fall eingängiger beim ersten Hören macht, aber der Refrain ist verdammt gelungen, dass dies so oder so schwer gefallen wäre.
Mit "Mother of Mercy" lässt es Cornerstone dann etwas ruhiger angehen, dadurch entwickelt der Song eine ganz eigene Atmosphäre, die bei mir leichte Gänsehaut verursacht. Der besondere Reiz liegt sicherlich auch darin, dass hier mal die Gitarren hier im Vordergrund stehen und die Keyboards im Hintergrund bleiben. Das ganze bringt auf jeden Abwechslung beim geneigten Hörer und macht diese CD sehr spannend.
Die nächste Überraschung gelingt dann dem Titeltrack "Two Tales of one Tomorrow", der mit einem orientalischen Intro beginnt, was ich bei Cornerstone bislang auch nicht gehört habe. Dieser Stil setzt sich natürlich im Song fort und es macht Sinn, diesen sich genau anzuhören, da man durch einige Breaks auch nochmal am Ende des Songs überrascht wird. Diese Breaks machen absolut Sinn und den Song absolut rund.
Da es wirklich keinen einzigen Füller auf dem Album gibt (wer hätte das auch erwartet?), ist nicht nur der Titelsong rund, sondern einfach die ganze CD.
Fazit: Wer das Review bis hierhin gelesen hat, wird feststellen, dass sehr oft von Überraschungen die Rede ist - das ist keine Überraschung, denn Dogge White und Co. haben sich wirklich Gedanken gemacht, wie man den klassischen Melodic Hard Rock interessant halten kann. Tja, und durch ein paar hübsche akustische Farbtupfer und Anleihen bei anderen Musikstilen ist es Cornerstone gelungen, den etwas manchmal etwas angestaubten eigenen Musikstil spannend zu machen. Zudem überzeugt die erstklassige Produktion und macht für mich die TWO TALE OF ONTE TOMORROW zur besten CD von Cornerstone ohne Wenn Und Aber. |
Tipp:
| | Wer also zum einen gut gemachten melodischen, aber etwas härteren Rock steht, kann hier bedenklos zugreifen. Fans von Rainbow kommen natürlich auf ihre Kosten und wer zum Beispiel auch Brazen Abbot zu seinen Favoriten zählt, kommt an dieser CD nicht vorbei. |
Titel-Liste:
| | - Misery
- One Mans Hell
- Mother of Mercy
- Two Tales of one Tomorrow
- Prey
- Blinded
- Starlight and Mystery
- The Dance
- Wicked
- We are the Dead
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Laufzeit:
Band-Infos:
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