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Review: The Darkness |
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Album:
| | PERMISSION TO LAND, 2003, Atlantic |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | J.G., 22.08.2005 |
Review:
| | Klotzen statt kleckern, das war schon immer das Motto von The Darkness. Und leicht haben es die Mitstreiter um Band-Leader Justin Hawkins auch nie gehabt, besonders wenn es darum ging neue Superlative zu kreieren. Was zählt, das sind die Erfolge - und die gibt's reichlich.
"Black Shuck" ist der Auftakt zu einer neuen Runde Glam Rock aller feinsten Couleurs. Der Gitarren-Einstieg, wie es Angus Young nicht besser hätte machen können, ebnet den Boden für die ersten Ausflüge von Justins Stimme in ungeahnte Höhen.
Es bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Bei "Get your Hands of my Woman" steigt Justin gleich eine Oktave höher ein und begleitet den fetzigen Rock-Song bis zum letzten Takt.
Für "Growing on me" wird nur unwesentlich weniger Gas gegeben. Fette Riffs, Refrains die sitzen und Chorale-Verstärkung wird ebenfalls aufgefahren. Diesmal dauert es immerhin eine Minute, bis das Stimmchen "hochkippt".
Über "I believe in a Thing called Love" muss man kaum noch Worte verlieren. Wer diesen Titel noch nicht auf MTV gesehen hat, der schaut nicht fern. Und wer ihn noch nicht im Radio gehört hat, der ist vermutlich taub oder ein Fan von Volksmusik.
"Touching you, touching me", wer möchte nicht gerne mal seine Stimme in gleicher Weise kippen lassen? Optimal für Dusche, Badewanne oder einfach nur um anderen Leuten auf den Senkel zu gehen.
Mit "Love is only a Feeling" wird eine Ruhe-Runde mithilfe von Balladenklängen eingeleutet. Die dominaten E-Gitarren dürfen aber auch hier nicht fehlen.
Rock again - denn "Givin' up" tut eigentlich genau das Gegenteil. Nur nicht aufgeben. Wer kann schon so schön schnulzig "Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh" ins Mikro trällern, wenn nicht Justin?
Und was ist das - kein Schmalz? Nein, "Stuck in a Rut" klingt für Darkness-Verhältnisse gewagt unharmonisch. Kein Schaden für die mittlerweile mit Schmalz gefüllten Gehörgänge.
Und dann auch noch "Friday Night", das trotz gewisser ironischer Einlagen sehr erwachsen daherkommt. Vorsicht auch hier besteht beim Refrain latente Ohrwurmgefahr.
Die letzte Runde läutet dann die balladenhafte Walze "Holding me down" mehr als würdevoll ein. Mit etwas Charme der frühen 10CC serviert man dem geneigten Zuhörer den passenden Abgang.
Fazit: Wo bitte ist die Repeat-All-Taste? Denn das ist die einzige wirkliche Schwäche des Albums. Mit gerade mal 38:19 Minuten gehört sich nicht zu den tatsächlichen Longplayern. Ansonsten wäre die 7 dringewesen. |
Tipp:
| | Glam Rock at it's best. Wer zuerst mit Justin's stimmlichen Eskapaden überfordert ist, der sollte sich die Scheibe mehrmals anhören. Spätestens beim dritten Durchlauf kann man sich gar keine andere Stimme mehr vorstellen. |
Titel-Liste:
| | - Black Shuck
- Get your Hands of my Woman
- Growing on me
- I believe in a Thing called Love
- Love is only a Feeling
- Givin' up
- Stuck in a Rut
- Friday Night
- Love on the Rocks with no Ice
- Holding me down
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Laufzeit:
Band-Infos:
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