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Review: Death Breath |
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Album:
| | STINKING UP THE NIGHT, 2006, Black Lodge |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.J., 05.11.2006 |
Review:
| | Death Breath sind eine 2005 gegründete Band die sich dem Death Metal der alten Schule verschrien haben. Ins Leben gerufen wurde sie von Nicke Andersson, welcher auch nach wie vor bei den Hellacopters die Axt schwingt. - "Nanu, Hellacopters und Death Metal? Das soll funktionieren?" So dachte auch ich als ich das Album in die Hände bekam. Insbesondere, da Anderssons Zeit bei Entombed doch schon eine Weile zurück liegt. Ich erwartete schon förmlich ein Mischmasch aus sämtlichen modernen Metal-Spielarten, dem einfach aus vermarktungstechnischen Gründen der Death Metal - Stempel verpasst wurde. Doch es kommt 1. anders und 2. als man denkt...
Heute findet man bekanntlich im CD-Regal jede Menge mehr oder weniger hübsch anzuhörende Sachen welche das Death Metal Etikett tragen. Da gibt es zum Beispiel Melodic-Death Metal, Viking-Death Metal, Progressive Death Metal und sogar ganz eigenartige Kombinationen wie den so genannten Deathcore. Sicher gibt es immer noch einige Bands die über Brutal- oder Technical Death Metal die Verbindung zu alten Traditionen halten, doch mal im Ernst: Wie viele sind das schon, die damit auch wirklich bekannt und erfolgreich sind?
Man kann sie fast an einer Hand abzählen.
Dass die meisten neuen Todesmetaller mit Namen wie Possessed oder Autopsy schon gar nichts mehr anfangen können, ist Tatsache. Umso wichtiger ist es, eine neue Band wie Death Breath zu haben.
Geboten werden klasse alte Rumpel-Riffs, und auch der Sound ist dementsprechend. Es ist eine wirklich gelungene Produktion. Rauh, aber fett, und passt einfach zu den Songs wie die Faust auf's Auge. Wie oft fühle ich mich an manch alte Autopsy Scheibe liebevoll erinnert. Hinzukommt, dass die Songs zwar alles andere als komplex arrangiert sind, trotzdem aber nie eintönig werden.
Viel mehr gibt es gar nicht zu sagen. Jeder, der Death Metal der alten Schule vermisst (oder ihn kennenlernen möchte) sollte unbedingt zumindest mal reinhören.
Leider ist Bassist Magnus Hedquist noch vor dem ersten Live-Debüt von Death Breath ausgestiegen. Dennoch bleibt zu hoffen, dass dies nicht auf generelle Instabilitäten im Line-Up hinweist und die Band noch eine längere Zeit bestehen bleibt.
Fazit: Wahrer Death Metal der alten Schule wie er kaum besser zu machen ist. Prägnant, brutal und deutlich Fernab der Masse. Innovation gleich Null, aber allein diese Art der Wiederbelebung des alten Sounds verdient die Punktzahl. |
Titel-Liste:
| | - Death breath
- Chopping spree
- Jeading for decapitation
- Dragged through the mud
- Coffins of the unembalmed dead
- A morbid mind
- Reduced to ashes
- Christ all fucking mighty
- Flabby little things from beyond
- Cthulhu Fhtagn!
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.deathbreath.se
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