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Review: Act of State |
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Album:
| | REBELLION, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Die Niederländer von Act Of State beweisen mit ihrer EP, dass sie mit ihrer Mischung aus viel Heavy Metal der klassischen Sparte gepaart mit modernen Elementen und einer gut dosierten Prise aus Prog, Power und Speed auf einem sehr guten Weg sind. Die Songs gehen gut ins Ohr und zünden sofort. Das macht Appetit auf mehr. Ich bin gespannt auf ihr erstes Album. | | U.B., 18.11.2011 |
Review:
| | Mitte 2010 fanden im Norden der Niederlande Musiker der beiden Bands Shadow Of Eden und Damnator zusammen um die neue Formation Act Of State zu gründen. In 2011 gab es dann noch einen Wechsel an den Drums. Mit der Besetzung Nima Sadeghi Vocals, Jeroen Reinings Lead- und Rhythmusgitarre, Manfred Scholtens Rhythmusgitarre, Rody Roorda Bass und Jarno Olinga an den Drums wurde jetzt die erste EP aufgenommen.
Mit "God save the King" spannt Act Of Steel den Bogen vom klassischen Heavy Metal der 80er Jahre bis in die Neuzeit. Der Song hat Biss mit deftigen Gitarrenriffs und marschiert im flotten Tempo direkt in die Gehörgänge. Die Vocals erfahren reichlich Unterstützung durch Backing Shouts. Das Stück ist eingängig und animiert die Mähne zu schütteln. Schnörkellos mit guten Gitarrensolos, so stelle ich mir Heavy Metal vor.
Mit dem Titelsong "Rebellion" steigert das Quintett aus Groningen das Tempo noch weiter. Die Gitarren flirren nur so dahin. Die Nummer ist durch häufige Tempowechsel leicht progig und hat an einigen Stellen einen kleinen orientalischen Einschlag in der Melodie.
Mit "Ad Astra per Aspera pt.1- Old Memories" zeigen sich Act Of State von ihrer gefühlvollen Seite. Der mit 2 ½ Minuten relativ kurze Song ist rein instrumental. Nach leisem Gitarrenintro liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel von akustischer und E-Gitarre. Ein ruhiger, sparsam instrumentierter Track der mir gut gefällt.
Zum Schluss startet "Apollo 11" sehr passend mit einem Countdown von Cape Canaveral. Doch statt der Rakete zünden Act Of State ihr Metal Feuerwerk. Eine gelungene Mischung aus Power und Speed Metal bringt schnelle Gitarrenläufe und wirbelnde Drums. Am Ende gibt es noch den berühmten Satz von Neil Armstrong: "That´s one small step for a man, one giant leap for mankind." Nette Idee. Eine Nummer die Live sicher die Fans so richtig anheizt.
Fazit: Die Scheibe rockt! Nur vier Songs doch die zeugen von der Vielseitigkeit der Truppe. Mit solidem Heavy Metal als Standsäule musizieren die Jungs munter stilübergreifend auch in anderen Sparten. Das Ganze wirkt wie aus einem Guss und gefällt mir je öfter ich es höre immer noch ein wenig besser. Während die niederländische Fußball Nationalmannschaft vor wenigen Tagen nicht gerade mit viel Spielfreudigkeit glänzte (3:0!!) kann man genau das Attribut als Stärke ihrer Landsleute aus Groningen bezeichnen. |
Titel-Liste:
| | - God save the King
- Rebellion
- Ad Astra per Aspera pt. 1 – Old Memories
- Apollo 11
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/actofstate
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