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Review: Ancient Gods |
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Album:
| | BURNING LIES, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Ancient Gods bieten auf ihrer 3-Track-EP Heavy Metal pur ohne Schörkel und Spielereien. Neue Impulse für das Genre bietet die EP zwar nicht, aber immerhin durchweg gute bis sehr gute Qualität und mit einer professionellen Produktion sowie einer Spur mehr Abwechslung könnte der Band in Zukunft vielleicht ein richtig starkes Debüt-Album gelingen. | | V.R., 05.01.2012 |
Review:
| | Mit der Drei Track-EP BURNING LIES in der Hinterhand, wagt sich mit den Ancient Gods eine weitere vielversprechende Newcomer-Band, eine erste Duftnote im Heavy Metal-Underground zu hinterlassen. Hinter diesem Bandnamen verbergen sich fünf junge Metaller aus dem saarländischen, zur Kleinstadt Nonnweiler gehörenden Örtchen Otzenhausen. Musikalisch orientiert sich die Nachwuchsband an routinierten Künstlern wie Running Wild oder Judas Priest und das merkt man den drei Songs auch deutlich an.
Neben den genannten Bands erinnert der Opener "Burning Lies" aber auch etwas an die Underground-Band Elvenpath, welche sich einer ähnlichen Richtung verschrieben hat. Und genau wie Elvenpath besitzen auch die Ancient Gods sehr viel Potential, welches in dem Song trotz eher mauer Produktion an allen Ecken und Enden durchschimmert. In durchweg angezogenem Tempo brettert sich die Band durch den Song und beweist besonders im coolen Gitarrensolo, dass sie das Zeug zu einer echten eigenen Größe im klassischen Heavy Metal-Sektor hat.
Das an Judas Priests Painkiller-Phase erinnernde "Revenge" klingt ähnlich stark wie der Opener, kommt aber noch eine ganze Spur roher und aggressiver daher, was sich auch im Gesang niederschlägt, welcher zwischem gängigem Heavy-Gesang und Shouts hin- und herpendelt. In den Strophen wird stellenweise sogar der Thrash-Bereich angekratzt.
Zum Abschluss bieten Ancient Gods dem Hörer mit "Under my Spell" dann anscheinend noch eine ruhige Anschlussballade. Denkste – denn nach einer ruhigen Minute voll entspannter Akustikklänge bietet die Band auch hier das volle Brett und geht noch mal in die Vollen – inklusive aggressiver Screams im Refrain. Somit hat auch dieser Titel einiges zu bieten und weckt Hoffnungen auf zukünftige Großtaten.
Fazit: Mit Burning Lies gelingt es den Ancient Gods, einen ansprechenden Ersteindruck beim Hörer zu hinterlassen. Die drei Songs der EP bieten zwar gewohnte Kost im Stil von Bands wie Running Wild, Judas Priest oder auch Primal Fear, dies aber auf einem durchaus gelungenen Niveau. Mithilfe von professioneller Unterstützung durch ein Label wäre die Band sicher noch zu deutlich stärkerem Material in der Lage, denn die bisher erkennbaren Anlagen sind sehr vielversprechend und verheißen Größeres. Insofern wäre es durchaus wünschenswert, wenn demnächst ein Label auf diese verheißungsvolle Newcomer-Band aufmerksam wird, damit sich die Band auf diesem Wege auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren kann. |
Titel-Liste:
| | - Burning Lies
- Revenge
- Under my Spell
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/ancientgodsband
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