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Review: Ashes to Ember |
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Album:
| | INTRODUCING THE END, 2007, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Eine Band, die sich zwar stilistisch dem Melodic Death-Core verschrieben haben will, aber in Wahrheit doch eher bei Richtungen wie Doom-, Death- und Speed-Metal gelandet sind. Eine wirklich gelungene Demo-Scheibe, die alle Facetten des Hardcore in einem eigene Stil vereinen. Es ist schon extrem beeindruckend, was Deutschland in dieser Musikrichtung mehr oder weniger permanent auf den Markt wirft. | | M.U., 10.09.2008 |
Review:
| | Die Band Ashes to Ember wird im Jahre 2005 gegründet und kommt aus südlichen Münsterland, genauer gesagt aus Werne. Also wieder eine deutsche Band auf dem hart umkämpften Markt der Metal-Szene. Beeinflusst wird der Stil dieser Band von vielerlei Richtungen. Das sind auf der einen Seite Rockbands wie In Flames, Thread Signal und Unearth und auf der anderen Klassiker wie Brahms und Schubert. Aber auch einflussreiche Legenden des Rocks wie Dire Straits oder Pink Floyd tun ihr übriges dazu um den Stil zu vollkommnen.
Das Album beginnt mit einen eher klassisch angehauchten Intro. Akustische Klavier- und Geigenklänge stimmen die Gemüter sanft ein bevor...
Brachial legt der erste richtige Song "Angel of Devastation" los. Von "Melodic" ist da nicht viel zu hören. Es klingt ehe nach extremen Death- oder Doom-Metal. Nicht zuletzt wegen der extrem tiefen und brüllenden Stimme des Sängers. Die Gitarren schrubben schon fast im Speed-Metal Rhythmus. Der Sound ist einprägsam und bügelt einem die Gehirnwindungen platt.
"Ballad of Fear" ist da nicht viel schlechter oder besser. auch wenn die ersten Gitarrenklänge ein bisschen an frühere Rockjahre erinnern. Der ähnliche Rhythmus, der ähnliche Gesang beeindrucken ungemein. Auch hie bleibt von "Melodic" nicht viel übrig. Da fragt man sich allen Ernstes, wie die Band auf diese Eingruppierung kommt.
Klassische Gitarrenklänge leiten den nachfolgenden Song "My Grotesque" ein. Aber "geht nicht, gibt's nicht" auch hier. Der Song ist zwar ein bisschen ruhiger, ein bisschen melancholischer, aber er passt hervorragend ins Konzept dieser Band. Zumal die aggressiven Gitarren im Hintergrund allzeit präsent sind. Phasenweise wieder die Parallelen zum althergebrachten Hardrock. Die Stimme des Sängers nimmt sogar richtig melodische Züge an. In gleicher Weise präsentiert sich der vorletzte Song "Bitter Harmony", der jedoch vergleichsweise wieder mehr in Richtig Death- und Doom-Metal strebt.
Der letzte Song "Awaken" beginnt mit einen infernalischen Sirenengeheul - la Fliegeralarm. Musikalisch uns stilistisch knäpft man an die ersten beiden Songs an. So richtiger Doom-Metal gepaart mit Stilelementen des Speed-Metals. So klingen wenigstens die beiden Gitarren und der durchdringende Groove des Schlagzeugs bietet eine perfekte Unterstützung.
Fazit: Die Band hat das Zeug ein echter Dauerbrenner sowohl im CD-Player als auch in der Metal-Szene zu werden. Die Songs sind sehr gut komponiert und klingen in sich stimmig und abgerundet. Die Band wird ihren Wg machen, wenigstens dann, wenn sich irgendein Label dieser Band annimmt sie die richtigen Vorraussetzungen bietet. Kopf hoch Leute, es kann nur besser werden. |
Anspieltipps:
| | Besonders empfehlenswert sind "Angel of Devastation", "Ballad of Fear" und "Awaken". |
Titel-Liste:
| |
- Introducing the End
- Angel of Devastation
- Ballad of Fear
- My Grotesque
- Bitter Harmony
- Awaken
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ashestoember.de
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