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Review: Austere
 
ONLY THE WIND REMEMBERS

Album:
 ONLY THE WIND REMEMBERS, 2009, Eisenwald Tonschmiede

Stil:
 Black Metal

Tendenz:
 Da kommt einem schon mal die Frage hoch: Muss man alles auf den Markt bringen? Bei diesen beiden Songs ist diese Frage zurecht gestellt. Ziemlich düsterer und langweiliger Black Metal. M.U., 15.11.2010

Review:
 Mal wieder eine Band von Down Under, wobei man beim Namen eher an eine Weinregion in Frankreich denken muss. Austere kommen aus New South Wales, Australien. Die Band formiert sich im Jahre 2007. In dieser kurzen Zeit kann man schon auf eine relativ lange Liste an Alben zurückblicken. So erscheinen in kurzer Folge WITHERING ILLUSIONS AND DESOLATION (2007), ONLY THE WIND REMEMBERS / ENDING THE CIRCLE OF LIFE (2008) BLEAK... (2008), ONLY THE WIND REMEMBERS (2008) und TO LAY LIKE OLD ASHES (2009). Die vorliegende EP wurde erstmals 2008 veröffentlicht und erscheint 2009 als Re-Release.

Recht mystisch und sphärisch beginnt "Towards the great Unknown". Doch nach kurzem ein Schrei, der einem durch Mark und Bein geht. Da schreckt richtig auf! Nachdem man den ersten Schrecken überwunden hat, wird uns der die nächsten elf Minuten begleiten. Das wird auch der einzige textliche Höhepunkt bleiben. Ansonsten ist der Song relativ schwerfällig, depressiv und düster. Ein gewisse Portion Melancholie darf auch nicht fehlen. Nach einiger Zeit wirkt dann alles ziemlich in die Länge gezogen.
Nicht viel besser wird es mit "Only the Wind remembers", der dieser EP auch den Namen gegeben hat. Wie schon beim ersten Song nicht viel Neues an Klängen. Das Gebrülle bleibt, aber man hat ja schon knapp 12 Minuten Zeit gehabt, sich daran zu gewöhnen. Ansonsten stellt "Only the Wind Remembers" nur die Erweiterung seines Vorgängers dar.

Fazit: Austere ist definitiv das australische Pendant zu Nebunam. Jeweils zwei Songs mit einer Spiellänge von 25 Minuten und mehr. Bei diesen fragt sich allerdings, was das ganze eigentlich hätte werden soll. Unmotivierter Gesang, der nur aus einem Urzeitgebrüll besteht. Musikalisch hat sich wohl bei Nebuman Anleihen genommen, denn auch hier ziehen sich die Songs grausam in die Länge und man ist immer wieder versucht, dem CD-Player die rote Karte zu zeigen. Mehr wäre da nicht zu sagen.

Titel-Liste:
 
  1. Towards the great Unknown
  2. Only the Wind remembers

Laufzeit:
 25:00 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/bandaustere 


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