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Review: Bender |
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Album:
| | OF GHOSTS AND TRAVELERS, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Großartiger, melodiöser, mit jeder Menge Feeling präsentierter Hardrock mit bluesigen und grungigen Elementen, die zeitweilig an Soundgarden und Pearl Jam erinnern. Handwerklich allererste Sahne. Keinerlei Schwachstellen auszumachen, echte Hoffnungsträger. | | M.A., 15.01.2012 |
Review:
| | Der aus Baden-Württemberg, genauer gesagt Gaggenau (ca. 8 km nordöstlich von Baden-Baden gelegen) stammende Vierer Bender überrascht mit einem gelungenen Stilmix aus Hardrock und Grunge mit bluesigen Untertönen. Die Band besteht aus Marius (Vocals, Guitars), Bene (Guitars, Vocals), Enrico (Bass, Vocals) und last but not least Freddai an den Drums.
Was uns der dynamische Vierer auf seiner ersten EP OF GHOSTS AND TRAVELERS um die Ohren haut, lässt den geneigten Hörer mit der Zunge schnalzen. Als erstes fällt der warme, klare und kraftvolle Sound positiv auf. Die Produktion lässt keine Wünsche offen. Zudem gehen die Jungs an ihren Instrumenten äußerst leidenschaftlich und versiert zu Werke, ebenfalls nichts zu meckern. Der variable, powervolle, leicht bluesige Gesang von Marius passt perfekt zur Mucke. Aber was ist nun mit den Songs? Hier die Antworten!
Der bluesige Opener "Travelin Man" weiß gleich am Anfang durch sein famoses Riff, der eingängigen Hookline und dem hervorragenden Gitarrensolo zu überzeugen.
" My Ghost", ein grungiger Riffer, der unweigerlich an die großen Zeiten von Soundgarden erinnert, steht in Puncto Qualität und Eingängigkeit dem ersten Song in nichts nach.
Mit "Lonely Road" schieben Bender sodann einen charttauglichen Rocker raus, dessen Refrain man sofort mitsingen kann (und dies auch tut!!). Live ist dieser Song mit Sicherheit ein Knaller.
"Long Time" klingt dann wie Soundgarden meets Lynyrd Skynyrd, also Grunge mit einer Prise Southern Rock.
Gleich im Anschluss tun Bender dann was für die Nackenmuskulatur in Form von "Prison", einem Riff-Rocker vom allerfeinsten, der Ozzy-Osbourne alle Ehre machen würde.
Zur Abwechslung wird es dann mit "Crucified" mal wieder schön bluesig, stellenweise erinnert die Midtempo-Nummer mich an die seligen Zeppelin, ganz großes Kino!!
Womit wir leider auch schon beim Rausschmeisser der EP angekommen wären, bei "Easy Morning", einer durch Akustikgitarren getragenen Ballade, die sich wiederum durch ihr warmes Blues-Feeling auszeichnet und mit wunderschönem mehrstimmigen Gesang und grandiosem Gitarrensolo einen würdigen Schlusspunkt setzt. Wow, was für ein Auftakt. Da kann man nur hoffen, dass der erste Longplayer nicht allzu lange auf sich warten lässt. Also, seht zu, Jungs!
Fazit: Anspruchsvoller Stilmix aus Grunge und Hardrock und Blues, der mehr als einmal Erinnerungen an die großartigen Soundgarden weckt. Professionell arrangierte und komponierte Songs, perfekt produziert und eingespielt. Da wartet man ungeduldig auf den ersten Longplayer. |
Titel-Liste:
| | - Travelin Man
- My Ghost
- Lonely Road
- Long Time
- Prison
- Crucified
- Easy Riding
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.wearebender.com
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