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Review: Bloodspot |
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Album:
| | THE DEMON, 2010, FinestNoise |
Stil:
| | Death Metal, Thrash Metal |
Tendenz:
| | Death Metal mit Thrash Metal gepaart. Zwar erfindet man das Rad nicht neu, aber wie diese Mischung von Bloodspot dargebracht wird, hat ein gewisses Suchtpotential. | | M.U., 29.05.2010 |
Review:
| | Die Band Bloodspot wird 2006 gegründet. Die fünf Bandmitglieder kommen allesamt aus Hessen, spielen ein Mischung aus Thrash und Death Metal und sind der Meinung, dass man gerne mal den Orbit der Konformität verlassen soll und es dem Hörer selbst überlässt, wie er ihre Musik beurteilen soll. 2007 erscheint ein erstes Demo als Eigenproduktion, jedoch ohne einen Titel. Diese Demo wird allerdings nur im engsten Fankreis verteilt. 2008 findet ein Wechsel statt: Der Bassist Kevin verlässt die und Jürgen steigt ein. Durch den Wechsel steigt das musikalische Niveau. Im August 2009 entsteht die erste EP namens THE DEMON. Kurz darauf verlässt Nico (Gitarre) die Band und wird durch Marius ersetzt. Er sorgt wieder einmal für frischen Wind. Nun denn, auf ins Vergnügen...
Hoppla! Das fängt ja gut an. Mit "Far from Innocence" beginnt diese EP furios. Laut, schnell, brutal und schon nach den ersten Tönen total beeindruckend. Der schnelle Sound, die tiefe Stimme und die ganze Stimmung des Songs zeugen von echter Professionalität.
"This Demon", der Titelsong, ist aus dem gleichen Holz geschnitzt. Ebenso hart gespielt, kaum abweichend vom ersten Song und genauso "gefährlich", sich zum Ohrwurm zu mausern. Zusätzlich glänzt man noch mit tollen Gitarrensoli.
Weiter geht es mit "In Honesty". Der Song erscheint einem ein bisschen musikalischer als die Vorgänger. Ein bisschen weicher auch wenn sich nur um Nuancen handelt. Auf jeden Fall hat man bei einer Spiellänge von weit über fünf Minuten etwas davon diesen Song zu genießen.
Ziemlich hektisch und durchgeknallt beginnt "Taste the Cancer". Nach einer kleine Verschnaufpause nimmt die Richtung wieder härtere und schnellere Züge an. Besonders der Schlagzeuger hat diesmal mächtig zu tun.
"Judas our Time" ist wie sein Vorgänger. Nur mit dem Unterschied, dass diesmal der Gitarrist bis ans Ende seiner Fähigkeiten gehen muss. Bestens unterstützt vom Schlagzeuger und der Sänger legt auch noch einmal zu. Der treibende Sound ist einfach zutiefst beeindruckend. Und bei fast sechs Minuten macht es richtig Spaß, diesen Song zu hören.
Fazit: Man sieht hier wieder einmal, dass Death Metal nicht gleich Death Metal ist. Denn die Jungs von Bloodspot haben irgendwie eine andere Art, diese Stilrichtung rüber zu bringen. Ein wenig gefälliger als es viele andere Bands praktizieren. |
Titel-Liste:
| | - Far from Innocence
- This Demon
- In Honesty
- Taste the Cancer
- Judas our Time
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.bloodspot.de
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