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Enjoy it! |
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Review: Cradle Of Filth |
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Album:
| | FROM THE CRADLE TO ENSLAVE, 1999, Music for Nations |
Stil:
Tendenz:
| | Es gibt mit Sicherheit erwähnenswertere Alben, besonders da sie gerade mal zwei neue Tracks an Bord hat und der Rest aus Cover und Neuafnahmen besteht, trotzdem ist sie es wert näher betrachtet zu werden. | | A.K., 28.04.2012 |
Review:
| | Die britische Extreme Metal-Band rund um Dani Filth, lässt bei der puren Erwähnung so manchem bibeltreuen Christen das Brechwasser im Unterkiefer zusammenlaufen. Aber trotz des Fakts, dass sich auf der EP nur zwei neue Tracks der Band befinden und die restliche Spieldauer mit zwei Coverversionen und einer Neuauflage eines bereits veröffentliche Tracks verplempert wurde, machte diese EP dennoch von sich reden auf Grund der parallel zur EP erschienenen DVD PANDAEMONAEON, auf welcher sich neben den Videos zu FROM THE CRADLE TO ENSLAVE, noch eine Doku sowie allerlei groteskes Material befindet. Doch zu der DVD in einem anderem Review mehr. Richten wir unser Augenmerk auf die EP...
Mit dem gleichnamigem Titel "From the Cradle to Enslave", laufen Cradle direkt zu Höchstform auf und präsentieren uns den ersten von gerade mal zwei neuen Kompositionen. Mit einem Keyboardthema, welches an so manchen Slashermovie erinnert, offenbart uns Dani mit diabolischem Gekreische seine Vorstellung vom Ende der Welt in für Ihn typischen Metaphern und Anlehnungen an literarische Werke. Mit schon beinahe für Cradle-Maßstäbe "leicht" erkennbaren Riffs und Melodie-Folgen, peitscht die Band den Track voran um in einem fast klassischen Zwischenstück nochmals etwas an Härte dazuzugewinnen.
Der zweite neue Track schimpft sich "Of dark Blood and fucking" und wie der Titel es bereist erahnen lässt, nimmt sich Dani in den lyrischen Ergüssen – oder vielleicht besser gesagt "erbrochenem" kein Blatt vor dem Mund. Man mag nur erahnen, was im heimischen Bettchen so von statten geht, doch an Fantasie für die Ausübung der "schönsten Nebensache der Welt" wird es nicht mangeln. Wer als schon Charlotte Roche's Bücher ohne rot zu werden überlebt hat, wird sich an Cradle of Fitlh's Bettfantasien sicherlich erfreuen.
Musikalisch ein bretthartes Stück Extrem Metal mit dem es der Band nochmals gelingt von Härter auf Betonhart zu schalten und mit dem Motto: "In your fucking face" eine schwarz-erotische Geschichte zu erzählen.
Leider endet mit dem zweiten Track vorab die "Hoch-Zeit" der EP und Cradle kämpfen sich durch ein Misfits Cover mit dem Titel "Death comes ripping". Vom Thematischem her sicher passend für Cradle of Fitlh, doch muss ich ehrlich sagen, sollten Cradle of Fitlh lieber dabei bleiben Ihren eigenen Tracks zu produzieren, da mich das Cover nicht wirklich überzeugt hat.
Zu allem Überfluss reiht sich eine weitere Coverversion in die Tracklist ein mit dem Titel "Sleepless" von Anathema. Man sollte erwähnen, dass der Song vom Stil her mehr als untypisch für Cradle of Fitlh ist und somit vielleicht als Beweis dafür hingenommen werden kann, dass die Band auch sanftere Stücke zu spielen weiß, aber zu mehr reicht das Stück für meinen Geschmack leider nicht.
Und wenn man denkt es kann nicht schlimmer kommen, wird man eines besseren belehrt. Ich vermag nicht zu deuten, wessen dementes Hirn sich dazu hat hinreißen lassen einen Bastard aus Cradles genialem "From the Cradle to Enslave" und einem Drum-Loop frisch aus der kommerziellen House-Ecke zu fabrizieren, aber wer auch immer dazu fähig war gehört meiner Meinung nach am Skrotum ans Tageslicht gezerrt und gesteinigt. Cradle went Techno? Nee, nicht mit mir! "Perverts Church" was sollte das?
Glücklicher Weise entschädigt der letzte Track der EP für die vorrangegangenen Fehltritte und bietet mit einer soliden Re-Recording des Klassikers "Funeral in Carpathia" Cradle-Sound wie man ihn kennt und mag. Zwar bietet der aufbereitete Track nichts neues, doch von der Produktion her bringt er einen klareren und satteren Sound mit sich und man vermag Dani's Worte sogar zu verstehen, was leider in mehreren Fällen der älteren Alben manchmal nicht der Fall war.
Fazit: Wenn es mir auch in der „schwarzen Extrem-Metaller“ Seele weh tut, bleibt schlussendlich ein fader Nachgeschmack, welcher sich dank der parallel Erschienene DVD runter spülen lässt. Zwar bieten die zwei neuen Tracks der EP Cradle wie man sie kennt und mag, doch die zweite Hälfte ist wahrlich überflüssig. Bleibt zu erwähnen, dass mit der EP Cradle erstes offizielles Musikvideo sein Debüt hatte und man mit "From the Cradle to Enslave" es geschafft hat, Dani's lyrische Visionen in gewagte bewegte Bilder zu bannen. |
Titel-Liste:
| | - From the Cradle to Enslave
- Of Dark Blood and Fucking
- Death comes ripping (Misfits Cover)
- Sleepless (Anathema Cover)
- Perverts Church (Remix)
- Funeral in Carpathia (Be quick or be dead Version)
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Laufzeit:
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Bandinfos |
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