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Review: Crucifixion
 
LIQUID FIRE

Album:
 LIQUID FIRE, 2010, Eigenvertrieb

Stil:
 Black Metal

Tendenz:
 Black Metal ist nicht Black Metal. Wer auf Black Metal der ganz harten Sorte steht, sollte sich bei Gelegenheit einmal um diese EP kümmern. Da geht es so richtig brutal zur Sache. M.U., 11.08.2010

Review:
 Die Band Crucifixion stammt aus dem schönen Trier, also wieder einmal eine deutsche Band. Los geht es 1998 gründen der Gitarrist Dave und Bassist Julz die Band, die sich von Anfang an dem Black-Metal verschrieben haben.. Es muss zwei Jahre dauern, bis Kring (Schlagzeug) und nochmals zwei weitere Jahre, bis Thomaz (Gesang) die Band komplettieren. Im selben Jahr folgen diverse Auftritte bei regionalen Veranstaltungen und die erste Demo RAZORBLADE SYNPHOMIES erscheint ein Jahr später. Julz verlässt darauf die Band und dennoch nimmt man das zweite Demo NECRO auf. 2005 stoßen Sven (Gitarre) und Stone (Bass) zur Band. Es folgen wieder diverse Auftritte im In- und Ausland. Im darauffolgenden Jahr erscheint die Promo-CD INTOXICATE. Danach folgen interne Umstrukturierungen und Optimierungen, die in der Aufnahme der letzten EP LIQUID FIRE enden. Nach soviel Vorspiel wollen nun wissen, was man da produziert hat.

Recht gespenstisch beginnt "Liquid Fire", mit dem wir auch gleich den Titel-Song vorliegen haben. Sprechgesang in Form eine Wahnsinnigen (sogar in deutsch). Doch danach bricht es wie ein Untier aus ihnen heraus. Total düsterer. Tiefer, schneller und harter Black Metal. Eine brüllende Stimme erfüllt den Raum. Die überaus geniale Spielweise beeindruckt einen schon nach den ersten Klängen. Man kann nur sagen: Unschlagbar.

Und wer nicht genug bekommen kann, kann sich locker mit "The Magistrate" vergnügen. Denn er Song haut wie eine Guillotine in die selbe Kerbe. Brutal, hart, depressiv und nahezu perfekt. Schon alleine das Schlagzeug klingt wie ein Maschinengewehr unter Vollast oder wie ein Gewitter bei dem man den Weltuntergang erwartet.

Wer hätte es gedacht, aber auch der letzte Song "Hyperanthropos Excelsior" lässt einem nicht im Regen stehen. Genauso wie die Vorgänger ein Fall von absoluter Härte mit tief beeindruckenden Gitarrenriffs und wieder infernalischen Schlagzeug.

Fazit: Um es gleich vorweg zunehmen: Auch wenn die CD einen überragenden Eindruck macht (die Oberfläche gleicht einer Schallplatte), so ist der tiefschwarze Tonträger ein absolutes No-Go für CD-Laufwerke in Computern. Auf jeden Fall hat mein MacBook die Scheibe gleich wieder ausgespuckt und der Mac frisst normalerweise alles, was man ihm reinschiebt. Ein GANZ DICKES Lob für die Promo-Unterlagen. Ein DIN-A4 Hefter mit drei dicht beschriebenen Seiten über die Band, deren Lebenslauf und ein paar hübschen Bildern (Bandmitglieder und CD-Cover). Nur schade, dass es schwarz-weiß ist. Aber das sind Verhältnisse, an denen sich manch andere Bands ein Beispiel nehmen sollen! Musikalisch kann man der Band absolut nichts negatives vorwerfen. Das ist Black Metal vom Feinsten wobei man schon eher der Meinung sein könnte, das ist klingt mehr nach Doom Metal.

Titel-Liste:
 
  1. Liquid Fire
  2. The Magistrate
  3. Hyperanthropos Excelsior

Laufzeit:
 14:25 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/crucifixion 


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