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Review: Dark Salvation |
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Album:
| | BÄRGTHRON, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Mit ihren extrem gut gespielten Death Metal können sie sich sofort das Herz jedes Fans erobern. | | M.U., 26.05.2010 |
Review:
| | Das kleine Fürstentum Liechtenstein, eingequetscht zwischen Österreich und der Schweiz ist nun ja nicht unbedingt als Wiege oder das Mekka des Heavy Metals bekannt. Aber, wie sagte schon der bekannte Agent und Ganovenjäger James Bond: "Sag' niemals Nie!". Und dieses "Nie!" strafen uns die Death Metal Band Dark Salvation Lügen. Die fünf Jungs gründen die Band im Frühjahr des Jahres 2008 eher als Projekt unter dem Motto "Liechtenstein braucht mehr Metal" denn als Band. Schon im August des gleichen Jahres stehen sie zum ersten Mal auf den Bühne beim Zwiebelturm Openair. Etliche weitere Auftritte folgen den beiden Jahren. Die Aufnahmen zum ersten Album BÄRGTHRON beginnen im Januar 2010 und im April kommt das Album endlich auf den Markt. Nun stellt sich noch die Frage: Hat "Bärg" was mit "Berg" zu tun, oder mit "Bär", oder?
Der Opener "Im Nebelwald" zeigt gleich, wo es lang geht. Death Metal vom Feinsten. Eine tiefe, leicht depressive wirkende Stimme erwarten den Zuhörer. Schon dieser Song hat etwas, was mit "Melodic..." nicht viel zu tun hat, aber musikalisch bietet er schon extrem viel. So macht es Spaß, ein Album zu begonnen.
Mit "Schleier der Dunkelheit" knüpft man nahtlos an den Vorgänger an. Die Stimme des Sängers Peter kann mit den großen Größen dieses Genre ohne Probleme mithalten. Auch die Gitarristen (es sind deren zwei) sind von sehr guter Qualität. Diese Riffs sind wirklich professionell.
Mit einem wilden Galopp startet "Bärgthron", mit dem wir auch schon beim titelgebenden Song sind. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern kommt er ein bisschen weicher und melodischer daher. Das bedeutet dennoch nicht, man weicht von der Death Metal Schiene ab. Manche Passagen erinnern sogar an die guten alten Bands er 70er und 80er Jahre.
"Trisuna" ist eher ein bisschen düster und schwerfälliger. Die Gitarre kommt zwar nicht so richtig in Fahrt, aber es passt zum gesamten Konzept. Wer jetzt denkt, das geht so weiter irrt, denn warum soll man nicht zu seinen Ursprüngen zurückkehren.
"Winternacht" folgt danach. Der Song hat irgendwie eine Ähnlichkeit mit Black Sabbaths Song "Black Sabbath". Schon alleine der schnarrende Bass tut sein übriges dazu.
Melodisch, melancholisch. Wer darauf gewartet hat, kommt endlich beim Song "Prophezeiung" fast zu seinem Vergnügen. Leider nur anfänglich, denn wer will schon melodische und melancholische Musik hören, wenn einem Death Metal angeboten wird.
Eher an Speed Metal erinnert beginnt "Der Sturm", der auch schon wieder dieses erste Album der Band Dark Salvation beendet. Und nach über 30 Minuten kennt man immer noch keine Ermüdungserscheinungen. Wie wird das wohl erst werden, wenn diese Band ihr erstes richtiges vollständiges Album herausbringen wird?
Fazit: Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche seltsame und schönen Blüten die Pflanze Heavy Metal hervorbringt. Eine von diesen Blüten ist sicherlich die Liechtensteiner Band Dark Salvation. Mit ihren extrem gut gespielten Death Metal können sie sich sofort das Herz jedes Fans erobern. Die Aussage "Melodic..." möchte man dieser Stelle nicht unterschreiben; dafür sind die Songs einfach zu "hart aber schön". Und was in der Heavy Metal Szene eine Ausnahme darstellt, ist wohl die Tatsache, dass man deutsch sind. Und das ist wirklich eine sehr seltene Blüte! Auch ein dickes Lob an die Aufmachung der CD. Überzeugend professionell. |
Titel-Liste:
| | - Im Nebelwald
- Schleier der Dunkelheit
- Bärgthron
- Trisuna
- Winternacht
- Prophezeiung
- Der Sturm
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.dark-salvation.li
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