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Review: Depravity |
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Album:
| | LITANES FOR THE WORLD TO SUFFER, 2008, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Guter Death Metal aus Deutschland ist nicht ganz so verbreitet. Zum Glück haben sich die Jungs von Depravity dieser Stilrichtung verschrieben und eine wirklich gelungene Promo-CD abgeliefert. Wenn das anstehende Album in voller Länge ebenso gut werden wird, dann haben sie wirklich extrem gute Chance sich einen festen Platz auf dem Musikmarkt zu erobern. Wollen wir hoffen, dass sie nicht gleich wieder in der Vergessenheit versinken wie Mort. | | M.U., 09.08.2008 |
Review:
| | Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die junge, aufstrebende Band namens Mort aus Münster. Die Band hatte sich leider, nach unserer Meinung erfolgreichen Start, im Sommer 2006 schon wieder getrennt. Depravity "werkelt" seit 1999 und der Sänger, Jan Wiltschut, der eben auch schon Sänger bei Mort war, ist wieder mit unverkennbarer Stimme dabei. Musikalisch bewegen sich Depravity auf den Spuren der Vorgängerband Mort, nämlich auf den Spuren des Death Metals. Dennoch soll hier nicht der Eindruck aufkommen, dass es sich um einen echten Nachfolger handelt. Denn lediglich der Sänger ist der gleiche. Die restlichen Bandmitglieder sind ganz und gar neu. Mit der vorliegenden Promo-CD, die drei ausgewählte Songs enthält, wollen die fünf Jungs wieder auf sich aufmerksam machen.
Der erste Song, mit dem unaussprechlichen Titel "Hisabetsu Buraku" (was immer das auch heißen mag), macht gleich klar, welcher Stil hier angesagt ist. Die tiefe Stimme des Sängers überfällt einen schlagartig. Gleiches gilt für den treibenden Sound, der einen fast erschlägt. Musikalisch erkennt man so gut wie keinen Unterschied zu den etablierten Bands dieser Szene. Was den ausschlagenden Kick gibt ist der Part, in dem der Gesang (mit weiblicher Stimme) eine Art Radiostimme im gnadenlosen amerikanisch nachahmt. Einfach Super!
Mit "Maelstrom Misantrophy" geht es ohne Umschweife weiter. Der Anfang ist zwar etwas ruhiger, etwas balladenhafter und ein bisschen orientalisch angehaucht. Doch dieser Zustand bleibt nur kurz bestehen. Denn ein gnadenloses Gitarrensolo beendet diese Phase und es ist wieder Death Metal angesagt. Mit Elementen des Speed Metal wird der Song bestens verfeinert.
Der letzte Song der Promo-CD heißt "On Blood Drenched Oceans of Sand". Schon jetzt muss man zugestehen, dass sich die Band mit den Songtiteln viel Mühe gegeben hat. Auch dieser Song ist wieder Death Metal pur. Besonders die schnellen Passagen heben ihn von den vorherigen Songs ab und bringen ein nicht ganz so düstere und depressive Stimmung rüber.
Fazit: Wer Mort gekannt und geliebt hatte, wird auch Depravity lieben. Diese junge, aufstrebende Band ebenfalls aus Münster hat das Zeug einer der gro§en Bands aus Deutschland zu werden. Als zweite Scorpions (unabhängig von der Stilrichtung) will ich sie damit nicht bezeichnen. Aber es sind sehr gute Grundlagen und Fähigkeiten vorhanden, die aber auch gefördert werden müssen. Übrigens auch ein Lob für das gelungene CD-Cover. |
Titel-Liste:
| | - Hisabetsu Buraku
- Maelstrom Misantrophy
- On Blood drenched Oceans of Sand
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.depravityonline.com
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