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Review: Divided We Drown |
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Album:
| | THROUGH AGONY AND DESPAIRS, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
| | Modern Thrash Metal, Death Metal |
Tendenz:
| | Wirklich sehr gut gespielter Modern Thrash Metal mit starken Einflüssen des Death Metals. | | M.U., 01.06.2010 |
Review:
| | Divided We Drown ist eine fünfköpfige Metalband aus der Gegend um Graz. Die Band wir erst im Februar 2009 gegründet. Sie bezeichnen ihre Stilrichtung aus einer Mischung aus Modern Thrash Metal und Death Metal. Schon im Oktober des gleichen Jahres geben sie erstes Bühnendebüt. Dabei wird entschieden, welche sechs Songs es auf diese EP finden sollen. Gerade mal zwei Monate später geht man ins Studio und spielt in nur zehn Tagen die gesamte EP ein. Veröffentlicht wie sie dann im April 2010. Und Ende Mai 2010 liegt bei uns auf dem Schreibtisch. Dann wollen wir uns mal das gute Stück anhören.
Ziemlich klassisch und melancholisch startet mit "Through Agony and Despairs" in diese EP. Eine ganze Menge akustischer Gitarre erwartet einen anfangs, wobei man fast den Einfluss spanischer Elemente erkenn kann. Glücklicherweise "erfreut" uns das nur eine gute Minute. Eine Art Opener?
Man hat sich eher der Richtung Thrash und Death Metal verschrieben, und dem wird der erste richtige Song "Behind closed Doors" gerecht. Ein Rhythmus, schwerfällig, dennoch mitreissend was nicht zu letzt die Gitarrenriffs ausmachen. Die tiefe und düster klingende Stimme darf auf keinen Fall fehlen, die teilweise in in infernalisches Gebrülle einschwenkt.
"Cycle in Inequality" ist noch eine Spur härter und vor allem schneller. Ansonsten lehnt man sich genüsslich an den Vorgänger an. Der Song klingt ähnlich, hat aber auch nuancenreiche Unterschiede in einigen Passage. Der Groove ist genial und sehr eingängig. Die Stimme und die Melodie erinnert man den einen oder anderen Song von Heaven Shall Burn.
Gute Gitarrenriffs und ein mächtig auftretendes Schlagzeug sind die ersten Eindrücke von "A Blood Quest". Ein treibendes Schlagzeug und die zugehörige Gitarre verleihen dem Song ein unverkennbare Note. Hart, schnell aber dennoch sehr gut abgestimmt, wobei auch die eine oder andere melancholische Note ihren Platz findet.
Sind wir nicht alle "Modern Slaves" dieser Musikrichtung? Mit diesem Song wollen uns Divided We Drown dies mit voller Absicht einreden. Und schaffen es auch, denn auch der Song ist wieder Musterbeispiel gutes Thrash Metals.
Der letzte Song "A controversial System" besteht aus einer schrillen Gitarre, deren Saiten und den höchsten Tönen angeschlagen werden, so dass es fast schon den Ohren weh tut. Das Schlagzeug steht sicherlich kurz vor dem Zusammenbruch und die Stimme hat ein Niveau erreicht, bei dem man schon glaubt, nur noch die Bassfrequenzen zu hören. "A Controversial System"? Der Song könnte wirklich kontrovers aufgenommen werden.
Fazit: Es ist total beeindruckend, was eine völlig neue Band, die es seit erst gut einem Jahr gibt, schon zu bieten hat. Alles klingt nicht mehr nach privatem Vergnügen, sondern die Songs und auch die Aufmachung des CD-Covers haben echte professionelle Züge. Ebenso der Promozettel. Viele hilfreiche Informationen zur Band mit ordentlicher Trackliste, Line-Up, Kontaktinformationen usw. Auch die Tatsache, dass man dieses Album in nur zehn Tagen eingespielt hat, zeugt schon einer gewissen Professionalität. Für die Zukunft sehe ich sehr gute Aussichten, sich auf dem hart umkämpften Markt zu etablieren. Schließlich ist Thrash/Death Metal nicht ganz so stark vertreten in Österreich. |
Titel-Liste:
| | - Through Agony and Despairs
- Behind closed Doors
- Cycle in Inequality
- A Blood Quest
- Modern Slaves
- A controversial System
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.dividedwedrown.at
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