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Review: Doro |
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Album:
Stil:
Tendenz:
| | Doro setzt Zeichen und das noch nach 25 Jahren - oder vielleicht gerade deshalb. Kaum auszudenken wenn das Album nur annähernd so hart ausfällt, wie diese üppige Single/EP. | | J.G., 11.10.2008 |
Review:
| | Spontan fällt mir keine Musikerin ein, die sich wie Doro seit 25 Jahren durch die Metal-Landschaften kämpft und dabei auf so viel Erreichtes zurück blicken kann. Der Titel Metal Queen ist deshalb auch weniger anmaßend, als vielmehr berechtigt.
Passend zum demnächst neu erscheinenden Album - na ja, bis zum 23.01.2009 muss man sich noch gedulden - gibt es eine EP mit 5 Tracks. Gerade richtig vor der großen Fete, die am 13.12. in Düsseldorf stattfinden wird und mit jeder Menge Gäste für Stimmung sorgen soll.
Die EP startet recht rockig mit dem Titelsong "Celebrate" in der "Doro-only"-Variante und kann schon nach wenigen Augenblicken voll überzeugen. Knackiges Riffing, gepaart mit Doros unverwechselbaren Stimme und einem melodischen, eigentlich sogar hymnischen Refrain ist das unschlagbare Rezept dafür.
Nachschlag gefällig? Kein Problem! Diesmal gibt es "Celebrate" in der feat. Biff Byford (Saxon)-Variante, die stimmlich recht gut harmoniert.
Immer noch nicht genug? Nun denn...
...es gibt nicht viele Künstler wo man ruhigen Gewissens behaupten kann: Irgendwann kriegt er/sie sie alle. Da fällt mir natürlich spontan der große blonde TV-Entertainer mit dem dominanten Riechorgan ein, der zur Zeit in Diensten des ZDF die Samstage füllt und irgendwann in grauer Vorzeit beim Bayerischen Rundfunk seine Karriere begonnen hatte oder auch Tobias Sammet, der nur mit dem Finger schnippt und Größen wie Alice Cooper für sein Projekt Avantasia am Wickel hat. Klar, solche Privilegien muss man sich hart erarbeiten und wer tut das in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr als Doro. Es verwundert einem deshalb nicht besonders, wenn man sich die Gästeliste ihrer Full Metal Female Version von "Celebrate" durchliest. Sabina Classen Holy Moses), Floor Janssen (After Forever), Angela Gossow (Arch Enemy), Veronica Freeman (Benedictum), Liv Kristine (Leaves' Eyes), Ji-In Cho (Krypteria), Liv (Sister Sin) und die gesamte Girlschool-"Frauschaft" sprechen wohl eine deutliche Sprache. Dementsprechend kann man vermutlich auf dem gesamten Planeten nicht mehr weibliche Metal- und Rock-Power in einem Song antreffen, als hier.
"The Night of the Warlock" weckt schon durch seinen Titel Assoziationen zur Doros ehemaligen Band Warlock und kann auch tatsächlich nahtlos dort anknüpfen, wo "Burning the Witches" & Co. damals endeten.
Als Abschluss gibt es dann noch einen weiteren Non-Album-Track, die Ballade "Rescue Me". Nichts Neues für Doro-Fans, sondern grundsolide und immer wieder nett anzuhören.
Fazit: Wenn eine EP Lust auf ein kommendes Album machen soll, dann ist die Rechnung hier voll aufgegangen. Angenehm ist dabei, dass man nicht zweimal für die gleiche Sache zur Kasse gebeten wird, wie das bei ausschließlich "ausgekoppelten Songs" der Fall wäre, sondern mit Non-Album-Track verwöhnt wird. |
Titel-Liste:
| | - Celebrate
- Celebrate feat. Biff Byford
- Celebrate Full Metal Female Version
- The Night of the Warlock
- Rescue Me
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Laufzeit:
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