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Review: Doublemind |
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Album:
| | DOUBLEMIND, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Doublemind servieren auf ihrem Debüt kraftvollen und handwerklich gut gemachten Alternative-Rock aus deutschen Landen, der auch soundmäßig überraschend gut ausgefallen ist. Einige gute Songs sind am Start, jedoch versinkt der Großteil des Albums in Mittelmäßigkeit. Das Songwriting ist über die volle Distanz einfach noch nicht griffig genug, die Melodien haben nur geringen Wiedererkennungswert. Wenn man aber bedenkt, dass das Trio erst am Anfang steht, geht die Scheibe insoweit in Ordnung. Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Vielleicht sollte man sich musikalisch auch für andere Stilrichtungen öffnen und diese in die eigene Musik einfließen lassen. Für meinen Geschmack ist die Musik etwas zu monoton ausgefallen. | | M.A., 14.04.2011 |
Review:
| | Mit Doublemind erscheint mal wieder eine deutsche Newcomer-Band auf der Bildfläche. Die Band besteht aus Johannes Geschwind (welch wohlklingender Name!) am Schlagzeug und an der Trompete (!), Alex Trobisch am Bass und Ralf Breiner an der Gitarre sowie am Mikro. Die Band gründete sich bereits 2007, legte insgesamt aber mehrere Schaffenspausen ein, um in der Mitte des Jahres 2010 das Debüt-Album in nur sechs Tagen aufzunehmen und weiteren vier Tagen zu mixen/mastern. Dafür schon mal Respekt!
Die Songs bewegen sich zum überwiegenden Teil im Bereich des Alternative-Rock mit Grunge und Metal-Passagen. Der Gesang erinnert stark an Kurt Cobain (Nirvana) und Gavin Rossdale (Bush). Handwerklich agiert das Trio auf sehr ordentlichem Niveau. Der Sound ist für eine Eigenproduktion wirklich sehr gut ausgefallen. Die Drums und die Gitarren kommen kraftvoll und knackig rüber. An dieser Stelle sei auch noch der ungewöhnliche Trompeten-Einsatz zu erwähnen, der zwar nur vereinzelt, aber dafür sehr gekonnt eingesetzt wird und der Musik exotische Farbtupfer verleiht.
Als Höhepunkte konnte ich persönlich den Opener "Road " und "Result" ausmachen, die durch den Einsatz von Akustikgitarren etwas aus dem üblichen Alternative-Rahmen fallen und mit angenehmen Melodielinien positiv auffallen. Leider können die übrigen Songs - vom straight nach vorne gehenden "Lightening" einmal abgesehen – nicht restlos überzeugen. Hier fehlt es an wirklich zündenen Ideen, um die Songs zu etwas besonderem zu machen. Vieles zieht an einem vorüber ohne dass man sich hinterher an einzelne Songs erinnern könnte.
Fazit: Die Platte hat ohne Zweifel ihre schönen Momente. Leider sind diese noch sehr spärlich gesät und stellen eher die Ausnahme als die Regel dar. Man sollte die Musik insgesamt etwas abwechslungsreicher gestalten, um die Spannung zu erhalten. Vieles rauscht einfach nur so an einem vorbei. Die überwiegend in Moll gehaltene Grundstimmung der Musik sowie der wenig abwechslungsreiche Gesang zieht sich durch die gesamte Platte. Etwas mehr Flexibilität hätte hier gut getan. Aber DOUBLEMIND stehen ja auch noch am Anfang ihrer Karriere. |
Titel-Liste:
| | - Road
- Ghost
- Matadero
- Hole sweet Home
- Seperate
- Nada
- Lightening
- Result
- Calima
- Locomotion
- Changes
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.doublemind.de
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