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Review: Entera |
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Album:
| | DAILY TERROR, 2008, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Betont technisch versiert unterwegs ist das fränkische Trio von Entera, das auf seinen dritten Release DAILY TERROR einige interessante Momente zementiert hat und für den ein oder anderen Metalhead ein lohnender Anspieltipp darstellen wird. | | M.S., 15.07.2008 |
Review:
| | Dabei sind Entera bei Leibe keine Anfänger: Bereits seit 1990 besteht die Band in verschiedenen Besetzungen und besitzt aus dieser Zeit eine große Schippe Erfahrung aus unzähligen Livegigs zunächst in der Umgebung von Saarbrücken und seit einigen Jahren im süddeutschen Raum. Dabei steht es für die Wahl-Nürnberger völlig außer Frage von der bisherigen Trio-Konstellation mit nur einer Gitarre abzuweichen, die dies den typischen Entera-Sound negativ beeinträchtigen würde. Dass man in der Tat keine zwei Gitarren benötigt, um ordentlich Radau zu machen, zeigen ja außerdem prominente Bespiele in der deutschen Thrash-Landschaft.
Am Anfang von DAILY TERROR steht das instrumentale "Revocatus", eine dreiminütige Demonstration vom musikalischen Können drei Musikanten, das mir persönlich zum "Warmwerden" sehr gut gefällt, da die einzeln Instrumente im Gesamtsound gut zu lokalisieren sind und sich der Song als extrem vielseitig erweist.
Mit "You pull me down" geht es weiter, einem typischen Thrash-Song, bei dem auch endlich die Stimme von Sänger und Bassist Carsten Lutter zu hören ist. Diese fügt sich mit ihrem rauen Unterton perfekt ins Gesamtbild der Band ein und zeigt wieder einmal, dass man nicht unbedingt growlen oder screamen muss, um richtig angepisst zu klingen. Tempomäßig liegt der Song die meiste Zeit über im mittleren Tempo und besitzt ein hörenswertes Solo von Gitarrist Daniel Stempel im Mittelteil.
"Problems are like Pimples" ist der humorvolle Titel des nächsten Stücks, das etwas schneller daherkommt. Musikalische Parallelen findet man vielleicht am besten bei uralten Destruction-Platten.
Und weiter geht es mit interessanten Songtiteln: "If Assholes would be flying Pigs" schlägt in die gleiche Ecke wie das zuvor Gehörte, allerdings ohne langweilig oder abgedroschen zu wirken. Natürlich erfinden Entera auf dieser Scheibe das (Thrash-) Rad nicht neu, aber sie wirken auch keinesfalls als billige Kopie einer anderen Band, was man in Mitten der aktuellen Release-Menge positiv hervorheben muss.
"Sanguis Humanus" ist bereits der letzte Song der im Nürnberger Crossing Studio aufgenommenen EP, bei dem zu Beginn noch einmal kräftig Gas gegeben wird, um das Tempo im Mittelteil dann wieder zu senken und Platz für ein nettes Riff und interessante Bass-Sounds zu machen. Dann muss der virtuelle Vorhang schon zu gehen und dem Publikum bleibt nicht anderes übrig, als protestierend stehen zu bleiben oder sich die EP für 8 € schnell über die Bandhomepage www.entera.org zu bestellen.
Fazit: Old-School Thrasher sollten auf jeden Fall mal reinhören! |
Titel-Liste:
| | - Revocatus
- You pull me down
- Problems are like Pimples
- If Assholes would be flying Pigs
- Sanguis Humanus
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Laufzeit:
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