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Review: Epsilon
 
FROM THIS PAIN

Doppelschlag:
 Eine EP - zwei Meinungen: M.S. | J.W.

Album:
 FROM THIS PAIN, 2008, Eigenvertrieb

Stil:
 Thrash Metal, Death Metal

Tendenz:
 Ein hörenswertes Minialbum legen die Ösis von Epsilon vor, das sich musikalisch in der Schnittmenge aus Thrash und Death Metal bewegt und auf jeden Fall Lust auf mehr macht. M.S. 08.02.2009

Review:
 Im Land der Berge und Jodler tut sich in letzter Zeit mächtig was in Sachen Metal, sorgen doch neben den "Exportschlagern" wie etwa Belphegor auch immer wieder junge Nachwuchsbands in Underground-Kreisen für Wirbel. Eine dieser aufstrebenden jungen Wilden sind die Thrasher von Epsilon, die sich bereits 2003 gründeten und jetzt ihre zweite EP FROM THIS PAIN veröffentlichen.

Diese startet mit dem Titeltrack "From this Pain", einem über weite Strecken im Midtempo-angesiedelten Song, in dem die Band vor allem durch ihr Gespür für eingängige Riffs auffällt. Klangtechnisch ist man mit dieser Produktion zwar nicht unbedingt an ein Optimum vorgestoßen, aber ausreichend differenziert ist der Sound auf jeden Fall. Die Deathmetal-Vocals von Sänger Krise klingen kraftvoll, können aber auch die geradezu melodischen Parts im Refrain ausreichend variierend untermalen.

"Cultures Collide" beginnt mit einem interessanten Lead-Riff, insgesamt sind die Thrash-Elemente im Vergleich zum Vorgänger deutlich zurückgegangen und so dominiert hier der erneut größtenteils im Midtempo angesiedelte Death Metal.

Zu Beginn von "As the Sea" regiert hingegen wieder Thrash in Reinkultur, gespickt mit gut eingesetzten Breaks, bevor der ruhigere und melodische Refrain einsetzt.

Nach diesen drei Studiotracks enthält die EP eine Live-Version vom bereits zuvor gehörten "From this Pain", die zwar nicht unbedingt durch eine überragende Qualität heraussticht, aber doch deutlich macht, dass Epsilon live wohl interessant sein dürften.

Fazit: Schade dass es die EP dann doch "nur" auf drei Tracks bringt ("From this Pain" ist ja doppelt enthalten), da die Band definitiv interessant ist und man gespannt sein kann, ob es Epsilon auch auf Albumlänge schaffen werden, die hier gezeigte Qualität zu halten. An dieser Stelle jetzt aber zunächst einmal: Daumen hoch!




Tendenz:
 Gute musikalische Kost, die kein Genre neu erfindet und dies auch nicht muss. Absolut hörenswert. J.W. 26.02.2009

Review:
 Die fünfköpfige Band Epsilon wurde im Jahre 2003, noch unter anderem Namen und komplett anderer Besetzung, gegründet und definiert sich als Thrash Metal Band. Durch die verschiedenen musikalischen Vorlieben der Bandmitglieder fließen diese jedoch auch in die Musik von Epsilon mit ein und so lassen sich auch Death Metal Elemente wiederfinden.
Auftritte mit Obituary und Ektomorf, sowie ein Auftritt beim Metalcamp 2007 in Tolmin und der Support von Benediction und Holy Moses im Herbst 2008, gehören mit Sicherheit zu den Höhepunkten in der bisherigen Bandgeschichte der fünf Österreicher.

Vier Lieder befinden sich auf dieser EP, gestartet wird mit dem Titeltrack "From this Pain", der zu gefallen weiß. Treibende Drums und ein eingängiges Gitarrenriff kennzeichnen diesen Song, bei dem die Death Metal Einflüsse unüberhörbar sind. Die Growls von Sänger Krise fallen positiv auf und der Song wird trotz einer Länge von sechseinhalb Minuten kein Stück langweilig. Von vorne bis hinten ein Lied, das einfach Spaß macht und zum mitbangen animiert.
Ohne viel Federlesen geht es weiter mit "Cultures Collide". Hier stechen vor allem wieder ein markantes Gitarrenriff und die Growls heraus. Doch irgendwie scheint das Druckvolle des Vorgängers etwas nachgelassen zu haben. Dennoch verspürt man auch hier das Bedürfnis, die Haare kreisen zu lassen. Einziges Manko sind kurzen gesprochenen Passagen, die in Growls übergehen und mir absolut nicht gefallen.
"As the Sea" ist eindeutig das thrashigste Lied auf dieser EP und gefällt mir eben deshalb am Meisten. Hier stechen auch wieder die Drums hervor und verleihen dem Song eine solide Geschwindigkeit, die leider zwischendurch durch einen etwas ruhigeren Teil ausgebremst wird. Das zum Ende hin einsetzende Gitarrensolo gleicht dies aber recht gut aus.
Zu guter letzt befindet sich auf der EP noch eine Live-Version von "From this Pain". Meines Erachtens hätte die Qualität dieser Aufnahme etwas besser sein können, doch scheinen Epsilon gute Livequalitäten zu besitzen. Vor allem die Vocals von Krise sind eine Wucht und man kann förmlich vor seinem inneren Auge die Fans abgehen sehen.

Fazit: Epsilon liefern mit dieser EP gute musikalische Kost ab, die zwar den Thrash Metal mit seinen Death Einflüssen nicht neu erfindet, aber das muss sie auch gar nicht. FROM THIS PAIN weiß auch so zu gefallen und jedes Stück der EP ist absolut hörenswert.

Titel-Liste:
 
  1. From this Pain
  2. Cultures Collide
  3. As the Sea
  4. From this Pain (live)

Laufzeit:
 22:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.epsilonmusic.at 


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