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Review: Huge & Burning Motors |
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Album:
| | HUGE AND BURNING MOTORS, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
| | Doom Metal (Burning Motors), Heavy Metal (Huge) |
Tendenz:
| | Sowohl Burning Motors als auch Huge können mit den Songs nicht wirklich überzeugen. Zu viele Defizite sind erkennbar. | | M.U., 28.05.2010 |
Review:
| | Eine Split-CD. Die Idee ist nicht ganz neu, aber auch nicht so häufig. Also: Man teilt sich eine CD auf der wohl meist der Umfang einer EP entspricht. Eine gute Idee, zumal wenn man aus der gleichen Region, sogar aus de gleichen Stadt kommt. Sowohl Burning Motors als auch Huge kommen aus Dresden und werden sohl daher bestens kennen. Gemeinsame Auftritte haben auch schon stattgefunden. Burning Motors sind uns ja schon vom Review CRUMBLE (Mitte 2008) bekannt. Da braucht man nicht mehr viel sagen.
Mit Huge schaut es anders aus. Die Informationen sind spärlich. Man weiß eigentlich nur, dass sie aus Dresden kommen und dass Huge die Abkürzung von (H)eavy (U)nderground (G)enerated (E)xperience ist und dass es wohl drei Bandmitglieder gibt. Gründungsjahr vermutlich 2008.
Zuerst kommen Burning Motors dran. Der erste Song "The inside Fiend" taucht eher wie ein Gespenst aus dem Dunkeln auf. Schwerfällig, schrill, langsam und sehr leise. Danach nimmt er wie die psychedelischen Bands der 70er Jahr. Der Sound ist dennoch gut treibend. Und weil man nicht viel Zeit verlieren will, gönnt man dem Hörer auch gleich eine geballte Ladung von über sieben Minuten. Wirkt aber ein bisschen zu langgezogen.
Etwas rockiger und etwas schneller zeigen sich "Negative Replay" und "Beauty of Rage", wobei der Grundtenor sich nur unwesentlich ändert. Auch hier überwiegen die leicht depressiven und psychedelisch anmutenden Passagen; auch etwas monoton. Von beiden Songs ist "Beauty of Rage" der bessere, da er doch mehr in Richtung Klassikrock geht und nicht ganz so bedrückend wirkt.
So, nun zu Huge. Die Spannung steigt. Total schrill beginnt der Song "Mammut". Die Frequenz ist so hoch, das man um die Lautsprecher fürchten muss. Aber die Spannung sinkt genauso schnell wieder. Klingen sie doch verdächtlich ähnlich wie Burning Motors.
"Mrs. Stone" hebt sich bis jetzt etwas vom Einheitsbrei ab. Er klingt ein bisschen freundlicher und kommt der eigentlichen Stilrichtung schon ein gutes Stück näher. Doch bis zum Ziel sollte man die Schlagzahl deutlich erhöhen.
Funkiger Bass und eine schnarrende Gitarre sind die ersten Anzeichen von "Sense". Der Song ist nun wirklich komplett anders. Der ist auch richtig heavy und hat einen guten Groove. Wenn, dann sollte man sich in dieser Richtung weiterentwickeln.
Fazit: Leider fehlen Informationen wie beispielsweise der Titel des Albums, sofern es bei einer Split-CD einen geben soll. Vielleicht kann man daran noch arbeiten. Was mir gut gefallen hat, ist das ausgefallene Cover; eine phantasievolle schwarz-weiß Malerei, vermutlich eine Tuschezeichnung.
Nun musikalisch sieht es anders aus. Also Burning Motors und Huge können nicht wirklich überzeugen, obwohl das Debüt CRUMBLE noch ganz ordentlich erschien. Denn weder von Doom-Metal noch Heavy Metal erkennt man viel. Man bewegt sich zuviel in den uralten 70er Jahren, auch wenn man es schon auf dem Beipackzettel ankündigt. Und psychedelisch anmutende Klänge in dieser Art sind heute außer für echte Retro-Fans nicht mehr so prickelnd. Man hat auch den Eindruck, dass musikalisch und gesanglich noch einiger Spielraum nach oben bleibt. Lediglich der letzte Song von Huge, "Sense" zeigt, was eigentlich an Potential zumindest in der Band liegt. |
Titel-Liste:
| | Burning Motors
- The Inside Fiend
- Negative Replay
- Beauty Of Rage
Huge
- Mammut
- Mrs. Stone
- Sense
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.burning-motors.de
www.myspace.com/undergroundgenerated  |
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