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Review: Killing Joke |
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Album:
| | IN EXCELSIS, 2010, Spinefarm |
Stil:
Tendenz:
| | Post Punk ist wohl die perfekte Bezeichnung für diese EP. Diese paar Songs haben es in sich; sehr gut gespielt mit einer wahnsinnigen Ausdruckskraft. | | M.U., 05.07.2010 |
Review:
| | Killing Joe sind eine britische Post Punk Band, die bereits im Februar 1979 in London gegründet wurde. Mit von der Partie sind Jaz Coleman (Gesang und Keyboards), Paul Ferguson ("Big Paul", Schlagzeug),Kevin "Geordie" Walker (Gitarre) und Martin "Youth" Glover (Bass). Zwischen 1996 und 2002 legt die Band eine Pause ein. Im Laufe der Zeit wechselt die Besetzung öfters durch. Doch 2008 kehrt man wieder zur Originalbesetzung zurück. Es entstehen insgesamt 12 Alben und 20 Kompilationen, Live-Aufnahmen, Remise. Eine recht produktionsfreudige Band. Die EP IN EXCELSIS gestattet eine Ausblick auf das demnächst erscheinende Album ABSOLUTE DISSENT, pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Band; und wieder mit der Originalbesetzung von vor 28 Jahren.
Fangen wir mit "In Excelsis" an. Die ersten Töne klingen ziemlich punkig aber auch in Richtung Boygroup. Auf jeden Fall alternativ. Hippig-poppige Sache, die eine recht fröhliche Stimmung rüber bringt.
"Endgame" dagegen ist ganz anders Da werden mehr Elemente des rotzig frechen Punks verwendet. Das passt der scheppernde Bass perfekt dazu. Aber auch die etwas monoton klingende Gitarre unterstreicht diesen Eindruck.
"Kali Yuga", das ist wirklich richtiger Punk. Da werden Erinnerungen an die guten alten Sex Pistols wach. Da kommt schnell Sehnsucht nach der damaligen Punkzeit auf. Der Rhythmus ist der Wahn. Leicht monoton, aber total mitreißend.
Mit dem Song "Ghost of ladbroke Grove" betritt man ein vollkommen anderes Metier. Der Song ist sehr langsam, schwerfällig und klingt auch ein bisschen düster. Allerdings der Rhythmus mit seiner Einfachheit ist einfach toll. Auch liegt eine leichte Spur von Melancholie und Depression auf diesem Song.
Und das Ganze noch einmal. "Ghost of ladbroke Grove Dub" ist die Techno lastige Version seines Vorgängers. Besonders gut kommt der alles übertönende Bass rüber. Aber auch das einprägsame Schlagzeugspiel ist eine Ohrenweide ("Augenweide" kann ja hier sagen). Ansonsten bleibt die musikalische Stilrichtung erhalten.
Fazit: Das CD-Cover finde ich cool. Erinnert einen an Andy Warhol mit seinem Tomatensuppendosen. Nur diesmal sind es wohl Getränkedosen. Diese EP ist nur der Anheizer für demnächst erscheinende Album anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Band. Wenn das neue Album nur halbwegs in diese Fußstapfen tritt, dann wird es voller Erfolg. Auf jeden Fall hat diese EP richtig Lust darauf gemacht. |
Titel-Liste:
| | - In Excelsis
- Endgame
- Kali Yuga
- Ghost of Ladbroke Grove
- Ghost of Ladbroke Grove Dub
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Laufzeit:
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Bandinfos |
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