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Review: Leviathan |
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Album:
| | FROM THE DESOLTE INSIDE, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Guter Melodic Death Metal, der sich mit gutem Power Metal paart und eine gelungen Mischung ergibt.
| | M.U., 28.05.2010 |
Review:
| | Leviathan ist eine fünfköpfige Melodic Death Metal Band aus der Nähe Bonn; also schon wieder eine aussichtsreiche deutsche Band. Die Band wurde 2007 gegründet und coverte anfangs nur Songs anderer Bands wie In Flames oder Children of Bodom. Jedoch entstanden schon in früher Zeit eigene Songs. 2008 kommt ein Keyboader hinzu und der dritte Gitarrist verlässt diese. Die Anzahl eigener Songs nimmt schnell zu und 209 beschließt man, am Toy2Masters-Band Contest teilzunehmen. Von 54 Teilnehmern wird man Vierter. 2010 produziert man das erste Album, welches Mitte Mai 2010 erscheint, begleitet von einer kleinen Promo-Tour durch den Rhein-Sieg-Kreis und durch den Kölner Raum. Diese EP liegt uns nun vor. Wollen wir mal reinhören.
Mit "Towards the Storm" beginnt diese EP. Sehr gefühlvolle Klänge, schon fast klassisch und opernhaft. Erinnert einen ein bisschen an die bekannten (Power) Metal Bands wie Blind Guardian, Rhapsody oder Nightwish (um nur ein paar zu nennen). Doch dann kommt doch noch die harte Linie zum Vorschein. An den ersten Annahmen ändert es sich nichts. Eine klassisch gestimmte Gitarre, die relativ hoch gespielt wird. Eine Mischung aus Death und Power Metal. Gefällt.
Wesentlich härter geht es mit "When only Despair remains" weiter. Aber auch hier nicht so hart, wie man es vom Death Metal kennt. Der "melodic"-Schiene bleibt man treu. Auch hier wieder die klassische Rockgitarre, wie man sie von den Bands aus den 70er und 80er Jahren kennt.
Böser Gelächter leitet den Song "Last Laugh at my Existence" ein. Der Gesang wird härter und tendiert Richtung echten Death Metals, aber melancholische Passagen treten ebenso auf. Die mittlerweile bekannte Gitarre kommt auch hier wieder zum Einsatz. Dieses Sound hat schon süchtig machenden Charakter.
Und abschließend noch zu "A Symphony for no Tomorrow". Einem Monsterwerk von über acht Minuten. Der Song hat eher die Gene eines Power Metal Songs als die eines Death Metal. Auch wenn es Melodic Death Metal sein soll. Das ist nicht abwertend, sondern eher ein Lob. Man lässt sogar ein Klavier zum Einsatz kommen. Also richtige klassische Elemente.
Fazit: Es ist schon erstaunlich, wie man mit nur vier Songs auf eine Laufzeit von über 26 Minuten kommt. Betrachtet man aber auch die Titel-Liste, so sind die kürzesten Songs schon über fünf Minuten lang. Mit dieser Art von Musik haben wohl Leviathan eine Art Nische in der Metal Szene belegt. Die Song sind auf Grund ihrer Machart nicht ganz so hart und brutal und haben die Eigenschaft, dass man sie sich öfters anhören kann ohne deren überdrüssig zu werden. Auch gut geeignet, wenn man zwar Metal hören, aber es etwas ruhiger haben will. Auch ein dickes Lob für das gelungene Cover. So spricht man potentielle Kunden an. |
Titel-Liste:
| | - Towards the Storm
- When only Despair remains
- Last Laugh at my Existence
- A Symphony for no Tomorrow
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/leviathanmelodicdeath
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