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Review: Nebunam |
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Album:
| | NEBUNAM, 2008, Karge Welten Kunstverlag |
Stil:
Tendenz:
| | Zwei Monsterwerke mit zusammen knapp einer halben Stunde Spielzeit. Eine halbe Stunde düsterster Black Metal. Da muss man schon starke Nerven haben. Aber wem es gefällt? | | M.U., 11.11.2010 |
Review:
| | Zwei Bandmitglieder, zwei Songs. Also hat wohl jeder Musiker der Band einen Song zu diesem Album beigesteuert. Nebunam besteht also wie gesagt aus den zwei Musikern Ben und Manuel. Sie kommen aus Frankfurt und Bielefeld. Wer woher kommt, war nicht zu ermitteln. Auf jeden Fall handelt es sich definitiv um eine deutsche Band. Im Jahre 2003 erscheint die Single A WINTER'S TALE, die auch Bestandteil dieser EP namens NEBUNAM ist.
Beginnen wir mit dem ersten Song "A Winter's Tale", der ja schon als Single fünf Jahre vorher veröffentlicht wurde. Rauschen im Walde. So legen sie los. Wie schon die Stilrichtung es richtig beschreibt, handelt es sich um ein sehr sphärisches Stück. Ziemlich düster, langsam und getragen. Depressionen sollten nicht ausgeschlossen werden. Gesanglich der pure Black Metal. Und wer da nicht richtig hinhört, könnte meinen Eisenregen vor sich zu haben. Doch Eisregen singen deutsch und Nebuman englisch. Der Song zieht sich fast 15 Minuten sehr in die Länge und da sich musikalisch nicht viel tut, wirkt er schon relativ anstrengend.
Nach einer Geschichte aus dem Winter folgt nun der "Sturm". Im Großen und Ganzen nichts Neues an der Front abgesehen davon, dass man in Hinsicht der Spielgeschwindigkeit noch eins draufgelegt hat. Dadurch klingt der Song relativ hektisch und auch wieder monoton, da man ständig auf der gleichen Rille spielt. Der Gesang ändert sich wie erwartet nicht; dafür haben wir es ja auch mit Black Metal zu tun. Wie schon der erste Song verlangt auch dieser vom Zuhörer so einiges ab.
Fazit: Nebuman spielen eine Mischung aus Dimmu Borgir und Eisregen. Düsterster Black Metal, der bei depressiven Menschen mit Sicherheit nicht ohne Folgen vorgehen wird. Atmosphärischer oder Sphärischer Black Metal beschreibt die Stilrichtung sehr gut. Lästig ist lediglich die Tatsache, dass die Songs extrem lang sind und dass es wenig Abwechslung gibt. Das wirkt ein bisschen zu monoton. |
Titel-Liste:
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.nebunam.de
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