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Review: Nevertrust |
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Album:
| | EYE OF THE OBSERVER, 2009, Running Pulse |
Stil:
Tendenz:
| | Um es auf den Punkt zu bringen: Potential vorhanden, aber nicht ausgeschöpft | | D.R., 08.02.2010 |
Review:
| | Es waren einmal drei Jungs aus dem schönen Städtchen Dresden. Die dachten sich ´Warum machen wir nicht selbst Musik?´ Das war 2004. Inzwischen sind aus den drei Jungs vier geworden und nur noch Sänger und Gitarrist Floyd ist aus der Gründungszeit übrig geblieben. Nach der letzten EP INCOMING SOCIETY folgte dann noch mal ein Wechsel an der zweiten Gitarre. Seitdem spielt Hendrix bei Nevertrust. Das kann doch nur gutes verheißen.
Die Jungs orientieren sich verstärkt am Metal. Das kann man nach den ersten Takten schon raushören. Die Double-Bass-Kanonade beginnt nämlich recht schnell und lässt bis zum Ende nicht los. Zwar gibt es immer mal eine Verschnaufpause doch diese währt nicht lange. Gekrönt wird dies alles mit feinen Gitarrenriffs. Die Stimme wird mit einem leicht gereizten Unterton versehen. Wer allerdings Geschrei erwartet, wird wohl mit einer Enttäuschung leben müssen. Zwar gibt es einige Stellen, wo der Ansatz zu hören ist, jedoch artet es nie aus. Zwischen allen Textpassagen gibt es immer wieder kurze Instrumentalteile. Außerdem befindet sich noch ein ganz und gar reiner Instrumentalsong auf der neuen EP. Was enttäuschte, war die Qualität der Aufnahme. Im Vergleich zu anderen Künstlern war es nicht so hochwertig aufgenommen. Dies bleibt aber auch Geschmackssache.
Die Texte drehen sich um Sozialkritik, persönliche Problem und um imaginäre Geschichten. Für eine reine Alternative-Band sind die Texte etwas ungewöhnlich. Doch da sich die Jungs eher dem Metal verschrieben haben, geht das voll in Ordnung.
Fazit: Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass Nevertrust mit ihrer neuen EP vieles richtig gemacht haben. Textlich geht der Inhalt voll in Ordnung und musikalisch geht es härter zu als bei manch anderen Genrevertreter. Allerdings kann doch die Aufnahmequalität nicht überzeugen. Wen das nicht stört, wird sich mit den Sachsen anfreunden können. |
Anspieltipps:
| | "In Breeding" wegen dem Gesamtkonzept ziemlich gelungen und "Perpetum Mobile" als Instrumentalstück sehr empfehlenswert. Es beginnt ruhig und steigert sich immer mehr bis zum typischen Nevertrust-Sound. |
Tipp:
| | Wer auf den härteren Alternative Metal steht, sollte unbedingt reinhören. Wen das Quartett um Frontmann Floyd noch eine bessere Qualität hinlegen, könnte das auch der Durchbruch sein. |
Titel-Liste:
| | - Need for Greed
- Violent Crisis
- Alive and Right
- No Rebel
- Perpetum Mobile
- Will to believe
- In breeding
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.never-trust.de
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