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Review: Omainen
 
ROUTES TO NOWHERE

Album:
 ROUTES TO NOWHERE, 2009, Eigenvertrieb

Stil:
 Progressive Metal

Tendenz:
 Omainen wurde 2002 gegründet. 2006 wurde die erste EP THE DEATH OF THE NATION eingespielt und veröffentlicht. Gewöhnlich ist’s nicht, was da aus den Boxen kommt. R.J., 16.10.2009

Review:
 Französische Bands sind in unseren Köpfen (zumindest in meinem) nicht unbedingt zahllos vorhanden. Gut Benighted, Gojira, Massacra und Dagoba fallen mir spontan ein. Da hört doch gerne und sehr gespannt hin.
Hier kommt einiges zusammen, Thrash, Heavy und Progressive Metal in einer ungewöhnlichen Emulsion.

"Nebulous Nexus" lebt von seiner wechselnden Geschwindigkeit; mal stampfende Gitarren, mal höher frequentierte Gitarren. Dazu kommt teils heavy typischer Gesang, aber auch Facetten, die mich stark an die Spanier Héroes del Silencio erinnern. Ein starkes Stück.
Auch bei den folgenden Tracks spielen die Franzosen fachmännisch mit der Geschwindigkeit und den Genres, ohne sich dabei zu verzetteln. Sie beherrschen es zweifellos ansprechende Songs zu formen. Heraus gekommen sind ausgefallene Stücke, die einen eigenen Charakter haben.
Weitere Beispiele dafür sind der dritte und vierte Track "Shifting Sight"und "Inner Space - Outer Void". Hier wird noch mal alles in die berühmte Waagschale geworfen.
In "Cosmic Maze" überwiegt der traditionelle Metal, allerdings unterbrochen von fast doomigen Parts.

Fazit: Eine für meine Ohren exzeptionelle und auch in Gewisserweise experimentelle Musik, mit Ecken und Kanten. Omainen, was übrigens soviel bedeutet wie mit Stimmen wissen handwerklich zu überzeugen und präsentieren Songs gefüllt von Ideen und gefallen mit einem Cocktail verschiedener Metalarten und gleichwohl Melodiosität. Definitiv keine Musik vom Kleiderbügel.
Ich bin mal gespannt, wie der erste Longplayer gestaltet wird.

Titel-Liste:
 
  1. Nebular Nexus
  2. Cosmic Maze
  3. Shifting Sight
  4. Inner Space - Outer Void

Laufzeit:
 19:50 Min.

Band-Infos:
 
  • www.omainen.com 


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