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Review: Rabenholz |
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Album:
| | AKT 1 - AUF WELKEN SCHWINGEN..., 2010, Helheim |
Stil:
Tendenz:
| | Ganz nett gemachter deutscher Black Metal, der sich nicht besonders von der Masse abhebt. Aber trotzdem allemal hörenswert, auch wenn man nicht wirklich neue Impulse erwarten darf. | | M.U., 16.09.2010 |
Review:
| | Manche Labels sind schon lustig. Da flattert eine Promo-CD ins Haus mit einem Anschreiben in dem wortwörtlich steht: "Bandinfo und Interviewkontakt unter: ..." (Zitat) und wenn man auf der Homepage der Band nachschaut, dann findet man einen Dreizeiler über die Band. Da steht nicht einmal woher sie kommt. Auch das restliche Internet hüllt sich in dichtestes Schweigen. Ich zitiere nur ungern aus dem Internet, aber die Informationen zur Einleitung für dieses Review ist so extrem knapp, dass man sich gar nicht erst die Mühe machen will, einen eigenen Text zurecht zu feilen. Auch ist nicht klar, ist das eine Demo, eine EP oder ein Album. Sechs Songs werden eher als Demo oder EP klassifiziert und so tun wir es einfach in Ermangelung an Informationen auch (gibt also keine Note). Aber nun konkret zitiert:
"Svarog & Totenfrost verhalfen dem Geist des Raben im Jahre 2006 zu neuem Leben, geleitet von der Intention ihre Kreativität und Hingabe der einzig wahren Form metallischer Tonkunst zu widmen. In Hevnbrann und Zythifer fanden sich Ende 2009 würdige Mitstreiter, welche die Horde Rabenholz vervollständigten. AKT I - AUF WELKEN SCHWINGEN vereint Rauheit, Kälte und Verachtung mit atmosphärischen Gitarrenlinien und dem vernichtenden Organ Totenfrosts. Das Album wurde im Februar und Juli 2009 aufgenommen."
Beginnen wir mit "Auf welken Schwingen", der gleichzeitig der Titelsong ist. Mit knapp zwei Minuten eher ein Intro. Parallelen zu Baalmoral werden wach. Celloklänge und ein eher klassischer Stil mit leicht keltisch angehauchtem Schlagzeug. Im Vergleich zu Ballmoral belässt man es dabei und macht mit der harten Variante gleich einen zweiten Song und pappt es nicht einfach hinten dran. Aber ein etwas nerviges Gefiddel.
Mit "Schatten der Sehnsucht" kommen wir der Sache so richtig nahe. Abgesehen, dass uns die Schatten knapp acht Minuten verfolgen werden, ist der Song die Ausgeburt des Black Metal. Gnadenlos hart, brutal und der Gesang hat jetzt schon das Niveau, von dem man annimmt, dass der Sänger das ende gar nicht erreichen wird. Die Stimmbänder sind wohl nur noch Fetzen. Aber das ist halt Black Metal.
Weiter geht es mit dem Song "Todesherrschaft". Der nimmt ohne zu zögern die Stilrichtung seines Vorgängers auf, auch wenn er nicht ganz so düster daherkommt und mit ein paar melodischeren Passagen aufwarten kann. Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu hören. Aber dennoch ein gut gemachter Song und altbekannter Manier.
Song Nummer vier ist "Stille ... Am Ende aller Tage". Ebenso ein musikalischer Monstersong mit knapp sieben Minuten. Da war es auch. Die weiteren Eindrücke kann man beim Vorgänger nachlesen. Doch es gibt einen Unterschied. Man hält sich gesanglich weite Strecken zurück.
Und zu guter Letzt erfreuen wir uns noch am Song "Als das Licht mich mit sich nahm...". Wer nicht genug bekommen kann, hat hier bei zehn Minuten genug Zeit, sich mit dieser Band und diesem Album auseinanderzusetzen. Im Großen und Ganzen wieder eine Kopie der Vorgänger mit dem Unterschied, dass in paar sehr beeindruckende Passagen gibt, die eher an Speed Metal erinnern und sogar ein bisschen an Bands wie Deep Purple oder Uriah Heep. Ein bisschen Einfluss aus alten Zeiten mitverarbeitet.
Fazit: Frage: Muss eigentlich Black Metal IMMER wie Eisregen klingen? Gibt es da keinerlei Variationen? Schon bei dem vorherigen Review von Baalmoral fiel mir dieser Trend auf. Aber auch bei früheren Reviews ist mir dies schon des öfteren aufgefallen. Gut, musikalisch kann man dem Album nichts Neues abgewinnen. Gut gemachter Standard Black Metal, jedoch das CD-Cover macht einen sehr schönen Eindruck. Schwarz-Weiß und ein Rabe passen immer zu dieser Musikrichtung. Auch die gesamte CD ist nicht schlecht gemacht, lediglich ein Booklet fehlt. Vielleicht sollte man daran noch arbeiten. Abschließend gesagt, "Welk" ist das Album auf gar keinen Fall nicht, und: Gibt es einen AKT 2? |
Titel-Liste:
| | - Auf welken Schwingen
- Schatten der Sehnsucht
- Todesherrschaft
- Stille ... Am Ende aller Tage
- Als das Licht mich mit sich nahm...
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.rabenholz-horde.de
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