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Review: Remedy |
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Album:
| | STRANGE FAST NOW, 2009, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Das Empire schickt mit Remedy ein sehr talentiertes Quartett ins Rennen. Ihr Debüt STRANGE FAST NOW ist ein ziemlich ambitioniertes Werk. Für die Zukunft ist hier einiges zu erwarten. | | R.J., 22.03.2009 |
Review:
| | Stellen wir uns vor, vier junge Musiker mit Vorliebe für Rockmusik der 60er, 70er und 80er tun sich zusammen. Gemeinsam hegen sie eine Abneigung für große Teile der heutigen Charts. Was ist zu tun? Man verbindet Einflüsse des Rocks des letzten Jahrhunderts mit modernen Elementen. Und genau dies haben Remedy gemacht und dabei ein Lockmittel für ihre sicher folgenden Alben abgeliefert.
Musikalisch bewegen sich Remedy irgendwo zwischen Die Happy und Heart und haben mit Jenn Cherene nicht nur einen äußerst attraktive Frontfrau, sondern eine wahre Rockröhre am Start. Sie zaubert eine wirklich anziehende Mischung zwischen Gefühl und einer großzügigen Portion Rohheit aus ihren Stimmbändern.
"Last Demand" breitet sich rockig und recht fluffig in den Gehörgängen aus. Sie verstehen es mit Tempowechseln, Hooks und dem markanten Gesang einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Bei "Desire" geht es eine winzige Spur langsamer zu Werke. Hier bleibt bei eingängiger Gitarrenarbeit und lasziv-frechem Gesang nur der Wunsch nach mehr offen.
Die Halbballade "Learn to speak" führt uns zeitweise in ruhigere Gewässer. Zwischendurch wird mit starken Hooks und rauem Gesang das Tempo und die Härte angezogen. Sehr deutlich macht das Stück, wie die Frontfrau Gefühl und Härte verbinden kann. Ein wirkliches Highlight der Scheibe.
"Midnight til Morning" gehört ebenfalls zu den eher ruhigeren Stücken.
Bei "Priests & Preachers" wird das Tempo und die Vehemenz wieder deutlich angezogen. Gradlinige intensive Hooks gepaart mit temperamentvollem, energischem Gesang, dazu noch ein schönes Gitarrensolo.
Als Rausschmeißer dient mit "Sacred deep inside" ein weiteres Highlight dieses Silberlings. Hier wird noch mal deutlich über welches Potenzial diese Briten verfügen.
Fazit: Ein wirklich starkes Debüt. Von gefühlvoll über leidenschaftlich bis zu mitreißend und ausdrucksvoll reichen die Attribute für diese EP. Die Band hat allein durch die Frontfrau einen absoluten Wiedererkennungswert. Ich bin überzeugt davon, dass Remedy die Zukunft sehr erfolgreich gestalten wird. Ein Vertrag ist ziemlich sicher bald unterschrieben. |
Titel-Liste:
| | - Last Demand
- Desire
- Learn to speak
- Midnight til Morning
- Priests & Preachers
- Sacred deep inside
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.remedyrock.co.uk
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