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Review: Rising Storm
 
INITIUM

Album:
 INITIUM, 2010, Eigenvertrieb

Stil:
 Melodic Power Metal

Tendenz:
 Dem Quartett aus Mecklenburg-Vorpommern ist ein klasse Debüt gelungen. Davon würde ich gern mehr hören als nur diese sechs Stücke die auf der EP sind. U.B., 11.06.2010

Review:
 "Initium" heißt der Opener, genau wie die EP, was auf lateinisch Eingang bedeutet. Und der Eintritt fällt direkt mal richtig fett aus. Mit Symphonischen Klängen wie man sie eher bei der Eröffnung der Richard Wagner Festspiele erwartet ist der Start sehr episch. Doch schnell gesellen sich schneidende Gitarren dazu. Die Verschmelzung von orchestralen Klängen mit Heavy Metal ist geglückt, dabei dient der erste Track nur als Einstimmung auf fünf weitere energiegeladene Songs.

Mit "Iron Faith" lassen sich Rising Storm auch nicht lange bitten und lassen sofort ein imposantes Heavy Metal Gewitter auf die Hörer los. Deftige Gitarrenattacken begleitet von kraftvollen Vocals mit dunklem Timbre ala Matt Barlow, treibende Drums, so prescht das Stück High Speed dahin. Da wechseln wirbelnde Gitarren mit pfeilschnellen Soli. Ständig werden Rhythmus und Tempo variiert und doch ist das Ganze überaus melodisch ausgefallen.
Auch mit "Trail of the Sun" lässt der Sturm die Muskeln spielen. Wieder gibt es Monster Riffs und einige Gitarrenduelle. Die Vocals lassen mich in den Clean-Abschnitten spontan an R.D. Liapakis von Mystic Prophecy denken der eine ähnlich klare Stimme hat. Wobei der ganze Track ohnehin auch auf einem Mystic Prophecy Album gut aufgehoben wäre.
Doch dem Sturm ist noch nicht die Puste ausgegangen, mit "Fear the Sky" geht es schnell und kompromisslos weiter. Das Stück ist durchgängig Uptempo mit nur sehr kurzen Passagen zum Luftholen. Im letzten Drittel dominieren virtuose Gitarreneinlagen. Da wird geschrammelt das die Schwarte kracht. Die Gitarrenfraktion hat es wirklich drauf.
Mit "Avenger" gießt man dann noch ein paar Gallonen Öl zusätzlich ins Feuer. Da gab es doch einen Song von Manowar der "Dark Avenger" hieß. Aber auch egal. Erneut stehen die Gitarren im Vordergrund angetrieben durch rasende Drums. Wie ein Apokalyptischer Reiter am Himmel drischt Erik Haus auf die Felle und Becken ein. Die lang gezogenen Shouts von Sänger Bormann passen zur Atmosphäre. "Avenger" ist der abwechslungsreichste Song der EP. Hier ist der Prog Anteil höher. Neben den typischen Tempovariationen gibt es häufig ruhige Phasen sogar mit akustischer Gitarre bevor der Härtegrad wieder anzieht. Nur um schnell abermals auf die sanfte, betont melodische Spur zu wechseln. Das Finale gehört aber eindeutig unter die Kategorie Naturgewalt.
Verschachtelt und doch eingängig gibt sich "Saints of Perception". Die nun bereits bekannten Trademarks von Rising Storm sind alle mit an Bord, ständig munter angreifende Gitarren, mal im Wechsel mal im Duett, sehr melodischer Gesang und hämmernde Drums. Ein Stück was vor Spielfreude nur so sprudelt.

Auch wenn die Spielzeit von 30 Minuten für eine EP bereits recht üppig ist. Klassischer Heavy Metal mit Anleihen bei Power und Speed, leicht progressiv ausgerichtet mit eingängigen Songs und deutlichem Melodic Anstrich dürfte die Band für eine breite Schicht interessant machen. Die Vocals erinnern in den tieferen Lagen an Matt Barlow von Iced Earth, in den Höhen an R. D. Liapakis von Mystic Prophecy, die Gitarren- und Drum Power an Stormwarrior oder Primal Fear. Der Bandname ist keine Übertreibung hier erwartet einen alles andere, nur kein laues Lüftchen.

Fazit: Vom deutschen Wetterdienst erreicht uns soeben eine Unwetterwarnung: Aus dem Nord- Osten Deutschlands nähert sich eine Sturmfront die ihren Kern von Neubrandenburg auf das ganze Bundesgebiet ausdehnt. Es ist mit stürmischen Metallböen und zahlreichen Gitarrenblitzschlägen zu rechnen. Bitte halten sie Fenster und Türen geschlossen und achten sie auf die Membranen ihrer Boxen. Der Sturm erreicht teils Orkanstärke. Besonders Kinder und ältere Menschen sollten das Haus nicht verlassen. Der aufziehende Sturm dürfte eine Schneise der Verwüstung in den Gehörgängen vieler Menschen hinterlassen.
Aber es soll ja Leute geben die nach Amerika reisen und in der Tornado Alley auf riesige Twister warten um sich an dem Naturschauspiel der Zerstörung zu erfreuen. Rising Storm aus Neubrandenburg haben sich erst gar nicht mit dem Stadium eines Rising Storm, eines aufziehenden Sturms, aufgehalten sondern fegen direkt mit der Vehemenz eines Orkan aus den Lautsprechern. Das knallt, donnert, scheppert und ballert da kommt man mit dem Schütteln der, in meinem Fall schon nachlassenden, Haarpracht gar nicht nach. Die Gitarren von Tony Schumacher und Eric Grothkop fetzen und fräsen sich wie ein Diamantbohrer in die Trommelfelle. Fette Riffs wechseln mit Tapping nach Eddy Van Halen Manier. Erik Haus an den Drums gibt ein höllisches Tempo vor und spielt überaus variabel. Bassist und Sänger Karl Bormann ist auch kein Kind von Traurigkeit und seine Stimmbänder wandeln teils auf Matt Barlow Spuren. Seine dunkle Stimmfärbung passt sehr gut zu dem kraftstrotzenden Sound von Rising Storm und die Shouts von ihm können sich ebenfalls hören lassen. Prima Songwriting, sehr viel Spielfreude und Kraft ohne Ende, da lacht das Metal Herz. Lange kein so gutes Debüt mehr gehört. Liebe Platten Label, hier ist eine Band in den Startlöchern die viele etablierte Kapellen ganz schön alt aussehen lässt, na wie wäre es?

Titel-Liste:
 
  1. Initium
  2. Iron Faith
  3. Trail of the Sun
  4. Fear the Sky
  5. Avenger
  6. Saints of Perception

Laufzeit:
 30:28 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/risingstormmv 


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