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Review: Slaves To Fashion |
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Album:
| | SLAVES TO FASHION, 2010, Eigenvertrieb |
Stil:
Tendenz:
| | Die vier Jungs aus Norwegen präsentieren mit ihren Songs sehr melodischen Rock. Die Band geht routiniert zu Werke und kann in erster Linie mit der angenehmen Stimme von Johannes Stole und der gekonnten Gitarrenarbeit von Torfinn Sirnes punkten. | | U.B., 15.06.2010 |
Review:
| | Bereits im Jahr 2007 versuchten die Norweger, damals unter dem Bandnamen Pedestrians Of Blue, im Musikgeschäft Fuß zu fassen. Nach einer ersten Demo veröffentlichte man ein selbstproduziertes Album mit dem Titel CROSSING OVER. Dann kürzte man den Namen in P:O:B. Nun, nachdem sich die Band abermals umbenannt hat in Slaves To Fashion ist eine gleichlautende, vier Songs enthaltende EP am Start. Johannes Stole Vocals und Keyboards, Torfinn Sirnes Gitarren, John Henry Lind und Vidar Ingvaldsen an den Drums ist die Besetzung.
Mit "Mrs. Hero" ist ein ausgesprochen radiotauglicher, eingängiger Song am Start, zu dem es auf der MySpace Seite der Band ein in grafisches schwarz-weiß gehaltenes Video zu sehen gibt. Los geht's mit kräftigen Gitarrenakkorden. Mit Einsetzen der Vocals nehmen sich die Instrumente dann spürbar zurück und so liegt der Fokus auf der schmeichelnden Stimme von Johannes Stole. Es folgt der mehrfache Wechsel zwischen verhaltenen Abschnitten bei denen wie gesagt der Gesang im Vordergrund steht und den rockig aufspielenden Instrumenten. Schade, dass das Ende so abrupt ist um nicht zu sagen wie abgehackt.
Ähnlich gestaltet ist auch "Left out in the Cold", nicht ganz so melodiös wie der Vorgänger dafür eher in Richtung Hard Rock gehend. Auch hier spielt das Quartett geschickt mit Anziehen des Tempos und der Härte im Refrain. Dazwischen nimmt man Druck raus und die Drums klingen beinahe tribalartig. Im zweiten Teil gibt es dann noch ein prima Gitarrensolo.
Der Anfang von "The Garden (Remix) " hört sich an als käme das Stück aus einem alten Radio, dumpf und ohne Höhen. Für meinen Geschmack dauert dieses Gimmick etwas zu lange bevor kräftige Gitarrenriffs und treibendes Schlagzeug den Track nach vorn bringen. Der Refrain ist speziell durch die Vocals schön melodisch. Hier kommt nun auch das Keyboard endlich mal mehr zum Einsatz bleibt aber eher untermalend im Hintergrund, die Gitarren behalten klar die Oberhand.
Auf "Out of here" hat der Sänger noch mal Gelegenheit mit seinen ruhigen aber ausdrucksstarken Vocals zu überzeugen. Das Stück ist melancholisch und getragen. Die Instrumente sind weit in den Hintergrund gerückt, das gilt besonders für die Drums. Diese traurig angehauchte Ballade ist unspektakulär aber sehr gefühlvoll und bildet dann auch gleich den Abschluss der EP.
Fazit: Man merkt, dass die Truppe schon einige Erfahrung gesammelt hat. Die Songs sind ausgereift und eingängig. Im Promo Beiblatt ist beim Stil von Hard Rock und Progressive Metal die Rede. Wirklich in den Bereich Hard Rock fällt aus meiner Sicht nur "Left out in the Cold" von Metal höre ich schon mal gar nichts. Auch die progressiven Anteile sind nur verschwindend gering was den guten Songs aber auch keinen Abbruch tut. Freunde von Jouney, Toto, Asia und anderen Melodic Rock Gruppen werden durch die Musik von Slaves To Fashion in erster Linie angesprochen. Bleibt zu hoffen, dass die Norweger endlich ein Label finden. Sie arbeiten bereits an einem kompletten Album. |
Titel-Liste:
| | - Mrs. Hero
- Left out in the Cold
- The Garden (Remix)
- Out of here
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/slavestofasion
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