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Review: Slaves Under Machine Gods
 
HIGHTECH PERFORMING DEATH MACHINE

Album:
 HIGHTECH PERFORMING DEATH MACHINE, 2009, Eigenvertrieb

Stil:
 Death Metal

Tendenz:
 Ein gut gelungener Spagat zwischen Death Metal und Thrash Metal wobei sich die beiden Stilrichtungen gut vermischen eine nahezu perfekte Symbiose eingehen. M.U., 28.05.2010

Review:
 Und wieder eine neue deutsche Band. Die Band kommt Slaves Under Machine Gods aus dem nördlichen Saarland, genauer aus Otzenhausen. Ein langer Bandname für eine große Band. Fünf Mitglieder zählt diese. Das Licht der Welt erblicken Slaves Under Machine Gods im Frühjahr 2006 noch zu dritt. Kurze Zeit später stoßen zwei weitere Mitstreiter hinzu. Seit 2007 ist man unentwegt Live zu sehen. Ende 2009 erscheint das erste Demo-Album nachdem man auf Grund verstärkter Live Aktivitäten genug Erfahrung gesammelt und genug Material gesammelt hatte. Und 2010 erscheint nun das hier vorliegende Album HIGHTECH PERFORMING DEATH MACHINE.

"Specters" zeigt gleich wo es hier lang geht. So was von brutal schnell und hart gespielt erlebt man nicht oft. Stimmlich liegt man voll auf der Death Metal Schiene. Nach einen rasanten Anfang glätten sich die Wogen ein bisschen wobei man immer wieder zwischen hart und schnell und ein bisschen ruhiger wechselt.

Ebenso klingt "Impartial". Nur hier hat man den Eindruck, dass die Stimme noch ein paar Tonlagen tiefer klingt und dem Sänger gleich die Stimmbänder um die Ohren fliegen werden. Auch hier wieder eine Mischung aus Death und Thrash Metal. Klingt sehr düster.

Noch mehr Death Metal gefällig? Bitte, mit "Molton Human Skull" gibt es noch eine gewaltige Portion davon. Schnell und hart, tiefe Growls sind charakteristisch für diesen Song.
"SUMG" ist der letzte Song und besteht aus den Anfangsbuchstaben des Bandnamens. Der Anfang klingt ein bisschen schwerfälliger, ein bisschen getragener. Schon fast melancholisch angehaucht. Aber das soll nicht heißen, dass es so weiter geht. Nein, im Gegenteil, der Song nimmt Fahrt auf und steigert sich fast zu einem infernalischen Ende.

Fazit: Also Slaves Under Machine Gods brauchen den Vergleich mit bekannten und internationalen Bands keineswegs zu scheuen. Die Musik kommt gut rüber, die Akzeptanz dürfte in diesen Kreisen sehr hoch sein. Wenn man auf dieser Schiene weiter fährt, dann sollte ein breiteres Publikum sicherlich ansprechbar sein. Erstaunlich ist die Tatsache, dass der Titel vom Album mit dem Bandnamen kombiniert ellenlang ist. Genauer gesagt 59 Buchstaben. Und, das Artwork ist extrem gut gelungen, das spricht einen wirklich sofort an! Übrigens: Hat das kleine "m" von "machine" einen bestimmten Sinn wenn alles andere mit Großbuchstaben beginnt?

Titel-Liste:
 
  1. Specters
  2. Impartial
  3. Molton Human Skull
  4. SUMG

Laufzeit:
 16:12 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/sumgband 


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